HochsauerlandkreisWeichenstellung für die Zukunft

Im Hochsauerlandkreis nimmt der Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung seine Arbeit auf.
Blick auf die Kreishauptstadt Meschede.
(Bildquelle: Hans Blossey/Sauerlandportal)
Im südost-westfälischen Hochsauerlandkreis hat sich ein neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Damit werde, so eine Meldung des Kreises, ein klares Signal für eine moderne und bürgernahe Verwaltung gesetzt. Der Grundtenor der ersten Zusammenkunft fiel dabei äußerst positiv aus. Der Hochsauerlandkreis verweist auf eine Vielzahl bereits umgesetzter Projekte. Auf diesen Erfolgen möchte sich das neue Gremium jedoch nicht ausruhen: Bei der Ausschussarbeit gehe es darum, die langfristige Zukunftsfähigkeit des Kreises und seiner Verwaltung zu sichern – in einer sich rasch wandelnden digitalen Welt.
KI – aber digital souverän
Ein zentraler Schwerpunkt der ersten Sitzung war die nächste Entwicklungsstufe der behördlichen Digitalisierung. Um Prozesse weiter zu optimieren und den Service für die Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Wirtschaft noch effizienter zu gestalten, will sich der Kreis künftig verstärkt mit den Potenzialen Künstlicher Intelligenz befassen. Ebenso wichtig ist dem Ausschuss das strategische Ziel der digitalen Souveränität. Bei künftigen IT-Projekten soll gezielt darauf geachtet werden, Abhängigkeiten von einzelnen, großen IT-Unternehmen zu verringern. Durch den Einsatz offener Standards und unabhängiger Lösungen soll die informationelle Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung dauerhaft gestärkt werden.
Aktiver Einsatz gegen „Weiße Flecken“
Auch die digitale Infrastruktur bleibt ein Kernthema. Zwar ist die Versorgung mit leistungsfähigen Breitband- und Mobilfunknetzen nach Angaben des Hochsauerlandkreises bereits weit fortgeschritten, dennoch gibt es im Kreisgebiet weiterhin Ausbaubedarf. Der Ausschuss bekräftigte den Beschluss, dass der Kreis hier weiterhin proaktiv handeln werde. Ziel ist, die noch bestehenden „weißen und grauen Flecken“ auf der Landkarte konsequent zu schließen und eine flächendeckende, moderne Glasfaser- und Mobilfunkversorgung für alle Haushalte und Unternehmen im Kreisgebiet sicherzustellen. Das Fazit nach der ersten Sitzung fällt positiv aus: Der Ausschuss habe ein starkes Fundament für die kommende Arbeit gelegt und eine spürbare Aufbruchstimmung für die weiteren digitalen Vorhaben erzeugt, heißt es vom Kreis.
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung
[21.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...
IT-Planungsrat: Kommunen scheuen EfA-Kosten
[17.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
BMDS/Niedersachsen: Fokusleistungen in alle Kommunen
[16.04.2026] Mit einem neuen Ansatz will das BMDS digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen. Kernstück ist die Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Ende-zu-Ende-Verantwortung für den Roll-out in den Kommunen übernimmt. Nach Bayern und Hessen hat nun Niedersachsen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. mehr...
Interview: Wir sitzen im gleichen Boot
[02.04.2026] Im Märkischen Kreis haben sich mehrere Kommunen zum Netzwerk Digitalisierung und E-Government zusammengeschlossen. Welchen Mehrwert der interkommunale Austausch bringt, beschreibt Jasmin Grünschläger, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Menden. mehr...
Schleswig-Holstein: Digitalstrategie 2026 vorgestellt
[19.03.2026] Schleswig-Holstein hat seine neue Digitalstrategie beschlossen. Erstmalig waren zentrale Partner aus Kommunen und Zivilgesellschaft systematisch in den Strategieprozess eingebunden, um einen breiten gesellschaftlichen Ansatz zu ermöglichen. mehr...
Baden-Württemberg: Gemeinsam schneller digital
[18.03.2026] In Baden-Württemberg haben Land und Kommunen eine neue – die inzwischen dritte – E-Government-Vereinbarung unterzeichnet. Das Land will den Roll-out von Verwaltungsleistungen in den Kommunen mit weiteren zehn Millionen Euro finanzieren. mehr...
Thüringen: Land unterstützt Kommunen intensiv
[17.03.2026] Ein neuer Prüfbericht des Thüringer Rechnungshofs sieht beträchtliche Defizite bei der OZG-Umsetzung und der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung. In einer Stellungnahme erläutert das Digitalministerium, wie das Land Kommunen unterstützt. mehr...
Verwaltungsdigitalisierung: Lehren für die Zukunft ziehen
[12.03.2026] In 25 Jahren Verwaltungsdigitalisierung mangelte es nicht an ehrgeizigen Zielen. Diese wurden aber trotz der nötigen finanziellen Ressourcen häufig verfehlt. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit können Lehren für aktuelle Projekte gezogen werden. mehr...
Digitalisierung: Wiens sozialer Auftrag
[10.03.2026] Technologie soll Freiheit schaffen – nicht einengen, sagt Nikolaus Reisel. Kommune21 sprach mit dem Head of Platform der Stadt Wien über digitalen Humanismus, offene Standards und den Einsatz von KI in der Verwaltung der österreichischen Hauptstadt. mehr...
Hessen: Standardbefreiung online beantragen
[09.03.2026] Hessens Kommunen sollen die Möglichkeit haben, neue Wege der Aufgabenerfüllung zu erproben. Die so genannte Standardbefreiung erlaubt es kommunalen Körperschaften, von landesrechtlichen Regelungen abzuweichen, um Abläufe zu modernisieren und Bürokratie abzubauen. Dazu gibt es jetzt einen unkomplizierten Online-Antrag. mehr...
Spitzenverbände: Kommunale Handlungsfähigkeit sichern
[06.03.2026] Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor der Handlungsunfähigkeit von Städten, Landkreisen und Gemeinden. Bund und Länder müssten dringend Maßnahmen ergreifen, sollen die kommunalen Haushalte nicht vollständig kollabieren. mehr...
NExT/DigitalService: Nachhaltige Verwaltungsmodernisierung
[05.03.2026] Eine gemeinsame Veröffentlichung von NExT und dem DigitalService des Bundes zeigt Wege zu einer wirksamen Verwaltungsdigitalisierung. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Effekte und eine echte Digitalrendite entstehen vor allem durch die gezielte Modernisierung der Verwaltungsstrukturen. mehr...
DStGB: Praxisnaher Rahmen für Parkraumkontrolle
[02.03.2026] Die Kommunalen Spitzenverbände äußerten sich bei einer Anhörung im Bundestag zu geplanten Gesetzesänderungen, die auch die digitale Parkraumkontrolle betreffen. Sie fordern unter anderem eine praxisgerechte, flexible und technologieoffene Umsetzung ohne zusätzliche Bürokratie. mehr...
























