Freitag, 30. Oktober 2026

HochsauerlandkreisWeichenstellung für die Zukunft

[11.03.2026] Im Hochsauerlandkreis will ein neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung für Zukunftsfähigkeit sorgen. In der Auftaktsitzung befassten sich die Ausschussmitglieder intensiv mit dem aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung und dem Ausbau der Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur.
Luftbild von Meschede

Im Hochsauerlandkreis nimmt der Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung seine Arbeit auf.

Blick auf die Kreishauptstadt Meschede.

(Bildquelle: Hans Blossey/Sauerlandportal)

Im südost-westfälischen Hochsauerlandkreis hat sich ein neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Damit werde, so eine Meldung des Kreises, ein klares Signal für eine moderne und bürgernahe Verwaltung gesetzt. Der Grundtenor der ersten Zusammenkunft fiel dabei äußerst positiv aus. Der Hochsauerlandkreis verweist auf eine Vielzahl bereits umgesetzter Projekte. Auf diesen Erfolgen möchte sich das neue Gremium jedoch nicht ausruhen: Bei der Ausschussarbeit gehe es darum, die langfristige Zukunftsfähigkeit des Kreises und seiner Verwaltung zu sichern – in einer sich rasch wandelnden digitalen Welt.

KI – aber digital souverän

Ein zentraler Schwerpunkt der ersten Sitzung war die nächste Entwicklungsstufe der behördlichen Digitalisierung. Um Prozesse weiter zu optimieren und den Service für die Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Wirtschaft noch effizienter zu gestalten, will sich der Kreis künftig verstärkt mit den Potenzialen Künstlicher Intelligenz befassen. Ebenso wichtig ist dem Ausschuss das strategische Ziel der digitalen Souveränität. Bei künftigen IT-Projekten soll gezielt darauf geachtet werden, Abhängigkeiten von einzelnen, großen IT-Unternehmen zu verringern. Durch den Einsatz offener Standards und unabhängiger Lösungen soll die informationelle Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung dauerhaft gestärkt werden.

Aktiver Einsatz gegen „Weiße Flecken“

Auch die digitale Infrastruktur bleibt ein Kernthema. Zwar ist die Versorgung mit leistungsfähigen Breitband- und Mobilfunknetzen nach Angaben des Hochsauerlandkreises bereits weit fortgeschritten, dennoch gibt es im Kreisgebiet weiterhin Ausbaubedarf. Der Ausschuss bekräftigte den Beschluss, dass der Kreis hier weiterhin proaktiv handeln werde. Ziel ist, die noch bestehenden „weißen und grauen Flecken“ auf der Landkarte konsequent zu schließen und eine flächendeckende, moderne Glasfaser- und Mobilfunkversorgung für alle Haushalte und Unternehmen im Kreisgebiet sicherzustellen. Das Fazit nach der ersten Sitzung fällt positiv aus: Der Ausschuss habe ein starkes Fundament für die kommende Arbeit gelegt und eine spürbare Aufbruchstimmung für die weiteren digitalen Vorhaben erzeugt, heißt es vom Kreis.



Stichwörter: Politik, Hochsauerlandkreis


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