Samstag, 2. Mai 2026

KielIns Kita-Portal integriert

[13.12.2016] Schleswig-Holstein verfügt seit Juni dieses Jahres über ein landesweites Kita-Portal. Das Angebot wird nun auch von der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel genutzt.

Im Juni dieses Jahres ist in Schleswig-Holstein ein landesweites Kita-Portal in den Echtbetrieb gestartet (wir berichteten). Die Datenbank wird ab sofort auch von der Landeshauptstadt Kiel genutzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hervor. In das Kita-Portal sind auch die Angebote der Tagespflege aufgenommen. „Das ist ein Riesenschritt voran zur Umsetzung des Kita-Portals“, sagte Schleswig-Holsteins Familienministerin Kristin Alheit. „Mit dem Portal erleichtern wir den Zugang zum Kita-Platz und für einen Platz in der Tagespflege. Das ist in dieser Form bundesweit einmalig. Eltern können erfahren, wo Betreuungsplätze zur Verfügung stehen, Kommunen erkennen Doppel- und Mehrfachanmeldungen. Kitas sowie Tagespflegepersonen bietet sich darüber hinaus eine gute Präsentationsplattform.“ Marion Marx vom Städteverband Schleswig-Holstein betonte: „Der Anschluss der Landeshauptstadt Kiel an das landesweite Kita-Portal bestätigt unsere Annahme, dass dieses Angebot aufgrund der Vorteile für alle Beteiligten zu einer großen Akzeptanz und Teilnahme vieler Kommunen und Träger führen wird. Mit der Kita-Datenbank gibt es eine optimale Grundlage für die Bedarfsplanung in den Kommunen und damit auch für den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung.“ Die Stadt Kiel macht nach Angaben von Stadträtin Renate Treutel seit einigen Jahren sehr gute Erfahrungen mit ihrer eigenen Kita-Datenbank, dem Kita-Planer. Die landesweite Datenbank ermögliche hier durch die Erweiterung auf alle Betreuungsformen inklusive der Tagespflege einen weiteren Quantensprung. Treutel: „Das Angebot steigt damit in Kiel von jetzt 9.000 auf dann 10.500 Plätze.“ Vor dem Hintergrund der hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen war das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) bei der Realisierung des landesweiten Kita-Portals nach Angaben des schleswig-holsteinischen Sozialministeriums eng eingebunden. Die technische Betreuung inklusive der Ausschreibung für die entsprechende Software erfolgte durch den IT-Dienstleister Dataport. Die jährlichen Kosten von voraussichtlich rund 300.000 Euro für den Betrieb der Kita-Datenbank trägt das Land. Ministerin Alheit: „Das Portal wird davon leben, dass möglichst alle Einrichtungen und Gemeinden mitmachen. Mit der Aufnahme der Tagespflege unterstreichen wir die Gleichwertigkeit der beiden Angebotsformen“. Treutel: „Sehr interessant wird das landesweite Kita-Portal für Eltern, die umziehen werden und sich vorab schon rechtzeitig um einen Platz bemühen möchten.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Kita
bericht

Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten

[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...

Straßenfest mit Essensbuden

EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden

[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...

Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag

[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. 
 mehr...

Hund Vicky

nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung

[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...

Park im Frühling, Bäume, ein Weg und Bänke

RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege

[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...

Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit

[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rednerpult, im Vordergrund Publikum.

Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend

[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...

Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige

[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...