Freitag, 3. Juli 2026

Digitale StadtKommunen starten Netzwerk

[25.04.2019] Unterstützt von Kaiserslautern suchen künftig die Städte Andernach, Speyer, Wörth am Rhein und Zweibrücken gemeinsam Lösungen rund um die Digitalisierung. Das vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Netzwerk soll noch wachsen.
Rheinland-Pfalz fördert das neue interkommunale Netzwerk Digitale Stadt.

Rheinland-Pfalz fördert das neue interkommunale Netzwerk Digitale Stadt.

v.l.: Dr. Dennis Nitsche, Bürgermeister Wörth am Rhein; Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel; Roger Lewentz, Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz; Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler; Zweibrückens Oberbür

(Bildquelle: Ministerium des Innern und für Sport RLP)

Das interkommunale Netzwerk Digitale Stadt ist jetzt in Rheinland-Pfalz gestartet. Wie das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur mitteilt, werden dafür zunächst die Städte Andernach, Speyer, Wörth am Rhein und Zweibrücken kooperieren, um neue Lösungswege rund um die Digitalisierung zu finden. Am 14. Mai 2019 soll das erste Netzwerktreffen stattfinden. Begleitet werden die vier Kommunen von Kaiserslautern, Finalist des Wettbewerbs Digitale Stadt (wir berichteten). Zudem erhalten sie vom Land je 60.750 Euro Förderung. Weiteren Städten soll es ermöglicht werden, dem Netzwerk beizutreten und eine Förderung zu erhalten. Ab dem Jahr 2020 sollen sich dann alle rheinland-pfälzischen Städte dem Netzwerk anschließen können. „Die Städte Andernach, Speyer, Wörth am Rhein und Zweibrücken machen den Anfang“, erklärt Innenminister Roger Lewentz. „Sie werden interkommunal kooperieren und gleichzeitig von positiven Beispielen aus Kaiserslautern profitieren. Das Netzwerk soll in den kommenden Jahren wachsen.“
Die vom Innenministerium geförderte „herzlich digitale Stadt Kaiserslautern“ hat ihre digitalen Projekte mit dem städtischen Tochterunternehmen KL.digital (wir berichteten) umgesetzt, das nun ebenfalls Teil des neuen Netzwerks ist. „Wir freuen uns, das Wissen zur digitalen Stadt weiterzugeben“, sagt KL.digital-Geschäftsführer Martin Verlage. „Die Technik entwickelt sich schnell und die Kommunen müssen mit diesem Tempo mithalten. Das geht nur, indem man sich gegenseitig unterstützt.“ Kaiserslautern habe durch seine Forschungseinrichtungen eine ausgezeichnete Kompetenz, die Stadtverwaltung sei hier sehr gut vernetzt. „Die KL.digital ist das Bindeglied, hier werden Probleme und Anforderungen aus vielen städtischen Feldern aufgenommen und Innovationsführer gesucht, sodass Lösungen angepasst und erprobt werden können. Die nun gestartete Zusammenarbeit mit mittelgroßen Städten zeigt diesen einen geraden Weg durch komplexe Fragestellungen der Digitalisierung“, so Geschäftsführer Verlage weiter.





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