Montag, 19. Januar 2026

KaiserslauternLand fördert die herzlich digitale Stadt

[04.05.2022] Erneut hat die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern einen Förderbescheid vom rheinland-pfälzischen Innenministerium erhalten. Damit wird die dritte Phase des Smart-City-Projekts unterstützt.
Rheinland-Pfalz: Innenminister Roger Lewentz überreicht den Fördermittelbescheid für die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern.

Rheinland-Pfalz: Innenminister Roger Lewentz überreicht den Fördermittelbescheid für die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern.

v.l.: Robert Freisberg (MdI); OB Klaus Weichel; Ilona Benz, Geschäftsführerin KL.digital; Innenminister Roger Lewentz; Franziska Kulicke (MdI)

(Bildquelle: herzlich digital)

Einen Förderbescheid in Höhe von 708.000 Euro hat jetzt die Stadt Kaiserslautern vom Land Rheinland-Pfalz erhalten. Wie das Ministerium des Innern und für Sport mitteilt, fördert es damit die dritte Projektphase der herzlich digitalen Stadt. „Kaiserslautern ist das Leuchtturmprojekt für Rheinland-Pfalz im Bereich Smart City“, sagt Innenminister Roger Lewentz. „Dabei verpflichtet sich die herzlich digitale Stadt dazu, die Möglichkeiten der Digitalisierung dafür einzusetzen, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Hier werden die digitalen Chancen so genutzt, dass die Bürgerinnen und Bürger direkt etwas davon haben.“ Erkennbar sei dies nich nur an der gesamtgesellschaftlichen Ausrichtung der Projekte, sondern auch daran, wie verschiedene Zielgruppen direkt angesprochen und einbezogen werden.
Das Innenministerium fördert die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern seit dem Jahr 2017. Damals war sie als Finalistin in den Bitkom-Wettbewerb Digitale Stadt eingezogen (wir berichteten). Seitdem seien die Wettbewerbsideen weiterentwickelt und eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt worden. Bis 2021 habe das Projekt insgesamt rund 2,87 Millionen Euro an Landesfördermitteln erhalten. Schwerpunkt der zweiten Förderphase war es laut Ministeriumsangaben, den Wissens- und Erkenntnistransfer zu Themen der kommunalen Digitalisierung mit anderen Städten und Gemeinden aufzubauen. Dies sei unter dem Dach des Interkommunalen Netzwerks Digitale Stadt (IKONE DS) geschehen. Kaiserslautern habe dieses federführend koordiniert, derzeit gehören ihm 30 rheinland-pfälzische Kommunen an. „In der dritten Projektphase soll nun der Fokus auf die Verstetigung der geschaffenen Verwaltungsstrukturen, den Wissenstransfer über das Netzwerk und die Verbindung von Digitalisierungsprozessen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft gelegt werden“, kündigt Lewentz an.
„Die Fortsetzung der Förderung ist für unsere Stadt ein starkes Signal“, sagt Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel. „Es zeigt, dass wir die begonnenen und bereits abgeschlossenen Projekte zielgerichtet konzipiert haben und motiviert uns, diesen Weg konsequent fortzusetzen. Die digitalen Vorhaben in der Barbarossastadt werden wir weiterhin mit Herzblut angehen.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Bürgermeister Michael Gerdhenrich hält die neue Broschüre in der Hand, im Hintergrund ist auf einem Bildschirm das Video zu BE smart zu sehen.

Beckum: BE smart

[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...

Porträtaufnahme von Karola Voss.
interview

Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen

[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...

Blick auf das Hauser Rathaus, ein großzügiger Backsteinbau.
bericht

Serie Digitalstädte: Mit Super-App unterwegs

[07.01.2026] In einer losen Serie stellt Kommune21 Digitalstädte mit Vorbildcharakter vor. Den Anfang macht Ahaus: Die nordrhein-westfälische Stadt ist ein Reallabor für digitale Anwendungen – mit einer Super-App als Schlüssel. mehr...

Screenshot der Startseite von herzlich-digital.de.

Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital

[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden. mehr...

Ein Netzwerk bestehend aus leuchtenden Linien.

Göttingen: Ausbau des städtischen Messnetzes

[22.12.2025] Ein Sensoriknetzwerk liefert der Stadt Göttingen wichtige Informationen über Wasserstände, die Baumgesundheit und die lokale Klimaentwicklung. Das Netz soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Daten sollen unter anderem in Forschung, Analysen und Planungsprozesse einfließen. mehr...

Skyline der Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main: Digital Ressourcen schonen

[15.12.2025] Die Stadt Frankfurt am Main hat drei weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt: den Aufbau eines digitalen Wassermanagements, die Einführung der automatisierten Straßenzustandserfassung sowie die Open Library. Alle drei Projekte tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. mehr...

Screenshot der digitalen Karte auf Mainziel.de, welche die Parkhäuser der Stadt anzeigt.

Frankfurt am Main: Informiert zum Parkhaus

[12.12.2025] Viele Parkhausbelegungen in Frankfurt am Main sind jetzt in Echtzeit online einsehbar. Die erfassten Daten können von Verkehrstelematikanbietern oder Radiosendern für eigene Angebote abgerufen werden. Auch an die Mobilithek des Bundes werden sie übertragen. mehr...

Blick über den beleuchteten Frankfurter Weihnachtsmarkt am Römer.

Frankfurt am Main: Echtzeitdaten zum Weihnachtsmarkt

[05.12.2025] Ein Pilotprojekt mit LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren führt die Stadt Frankfurt am Main während des Weihnachtsmarkts am Römer durch. Die Sensoren messen dort das aktuelle Besucheraufkommen mit Laserstrahlen, die erfassten Daten stehen auf der urbanen Datenplattform in Echtzeit zur Verfügung. mehr...

Ein Parkplatzschild steht am Eingang eines Freiluftparkplatzes.

Troisdorf: Smarter parken

[03.12.2025] Mit einer smarten Lösung bereitet Troisdorf der ineffizienten Parkraumbewirtschaftung ein Ende. Parksensoren erfassen jetzt die Belegung einzelner Stellplätze, die Bürgerinnen und Bürger werden darüber in Echtzeit per App informiert. mehr...

Das Scan-Fahrzeug zur Ahndung von Falschparkern steht auf einem Parkplatz in Mannheim.

Scan-Fahrzeug: Mannheim verlängert Testphase

[01.12.2025] Die in Mannheim durchgeführte Testphase eines Scan-Fahrzeugs zur Ahndung von Falschparkern wird verlängert. Während der Erprobung zeigte sich Nachbesserungsbedarf bei der Kartierung des Scan-Gebiets. Entsprechende Anpassungen wurden direkt vorgenommen. Wie sie sich auswirken, soll die verlängerte Testphase zeigen. mehr...

Nahaufnahme der Reinigungsvorrichtung einer Straßenkehrmaschine.

Taufkirchen: Sensorik für Winter- und Kehrdienst

[01.12.2025] Dank Internet-of-Things-Sensorik kann der Winterdienst des Taufkirchener Bauhofs effizienter geplant, durchgeführt und dokumentiert werden. Die Gemeinde ist von den Vorteilen überzeugt und möchte diese nun auch bei der Straßenreinigung nutzen. mehr...

Mehrere Personen stehen auf einer Brücke über einem Bachlauf, eine der Personen hält ein Tablet in der Hand.

Arnsberg: Hochwassermonitoring gestartet

[25.11.2025] Arnsberg hat an mehreren Bachläufen im Stadtgebiet neue Pegelstandsensoren installiert, die in Echtzeit ermitteln, wie sich die Wasserstände entwickeln. Die Daten sollen im nächsten Schritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll wiederum ein lokales Frühwarnsystem entstehen. mehr...

Screenshot des Aachener Mobilitätsdashboards.

Aachen: Überarbeitetes Mobilitätsdashboard

[24.11.2025] Das Aachener Mobilitätsdashboard bietet einen schnellen und einfachen Überblick über das aktuelle Verkehrsgeschehen in der Stadt. Ein neues Design und neue Technologie sollen die Plattform jetzt noch leistungsfähiger machen. mehr...

Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht auf einer Straße in einer Stadt.

Schwalm-Eder-Kreis: Verkehrsdaten in Echtzeit

[19.11.2025] Eine urbane Datenplattform soll es dem Schwalm-Eder-Kreis künftig ermöglichen, schneller auf Verkehrsprobleme zu reagieren. Dazu integriert die Plattform Echtzeit-Verkehrsdaten eines externen Anbieters, sodass beispielsweise die Einsatzrouten für Rettungskräfte optimiert werden können. Das Projekt wird im Programm Starke Heimat Hessen gefördert. mehr...

Mehrere Personen sitzen an einem Projekttisch zusammen, hinter ihnen ist eine Deutschlandkarte mit Markierungen zu sehen.

Smart City: Interaktive Wissenschaftslandkarte

[17.11.2025] Eine interaktive Wissenschaftslandkarte macht nun sichtbar, wer in Deutschland zu smarten Städten und Gemeinden forscht. Die Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben die zugrunde liegenden Daten über eine bundesweite Abfrage erhoben. mehr...