Digitales EintrittsmanagementPlanschen trotz Pandemie

Personalisierter Online-Ticketverkauf ermöglicht es Schwimmbädern, ihre Corona-Auflagen zu erfüllen.
(Bildquelle: 123rf.com/yarruta)
Schwimmbäder dürfen trotz Corona die Badesaison eröffnen, wenn sie ein funktionierendes Nutzungs- und Hygienekonzept vorweisen können. Eine Lösung dafür hat GiroSolution, das Kompetenz-Center für öffentliche Institutionen und kommunalnahe Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Es bietet öffentlichen Bäderbetrieben gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort das Digitale Eintrittsmanagement an, welches zusammen mit der Digitalen Plattform für kommunale Services (DIPKO) entwickelt wurde.
Das Digitale Eintrittsmanagement ermöglicht es Schwimmbadbetreibern, Eintrittskarten digital zu verkaufen und die Corona-Auflagen umzusetzen. Über den personalisierten Online-Ticketverkauf lässt sich die Besucherzahl begrenzen und Infektionsketten nachverfolgen. Badegäste haben zudem die Möglichkeit einzusehen, wann es noch freie Plätze im Bad gibt und diese via Ticketkauf zu reservieren. So verbringen sie weniger Zeit in der Warteschlange an der Kasse und können sicher online bezahlen. Dafür setzt das Digitale Eintrittsmanagement auf GiroCheckout, die Multi-Bezahllösung von GiroSolution. Mit GiroCheckout kann das Schwimmbad die Online-Bezahlung über paydirekt, giropay, Kreditkarte oder das elektronische Lastschriftverfahren anbieten.
Vorreiter Nürnberg
Unter den ersten Bäderbetrieben, die das neue Angebot nutzen, sind die städtischen Nürnberger Bäder in Bayern. Anfang Juni 2020 startete dort die Badesaison im Stadionbad, Westbad und Naturgartenbad. Um das möglich zu machen, hatten die Sparkasse Nürnberg, der städtische Eigenbetrieb NürnbergBad, GiroSolution und DIPKO gemeinsam innerhalb einer Woche eine praktikable digitale Lösung mit dem Online-Ticketverkauf organisiert.
„Nach den Einschränkungen der letzten Wochen war der Wunsch vieler Bürger, endlich wieder baden zu können, groß“, erklärt Joachim Lächele, Zweiter Werkleiter bei NürnbergBad. „Deswegen wollten auch wir unsere Bäder gerne wieder öffnen. Mit Blick auf die Vorgaben des Pandemieplan Bäder stellte uns das allerdings erst einmal vor die Herausforderung eine Lösung zu finden, mit der wir Hygiene- und Nutzungsvorschriften umsetzen konnten. Bei der Suche nach einem passenden Angebot hat uns die Sparkasse Nürnberg direkt unterstützt und uns das Digitale Eintrittsmanagement vorgestellt. Damit können wir sowohl Tickets online sicher verkaufen als auch Besucherzahlen regulieren und eventuelle Infektionsketten nachverfolgen. Die Umsetzung erfolgte schnell, sodass unsere Kunden ihre Tickets jetzt ganz bequem online kaufen können, um wieder Badespaß zu erleben.“
Gutes Zusammenspiel
„Das gemeinsame Projekt zur Implementierung des Digitalen Eintrittsmanagements für die städtischen Nürnberger Bäder zeigt das gute Zusammenspiel zwischen Sparkassen vor Ort und ihren Kommunalkunden“, erklärt Volker Müller, Geschäftsführer bei GiroSolution.
„Sparkassen sind für ihre Kommunalkunden nicht nur erster Ansprechpartner für Finanzangelegenheiten, sondern auch ein verlässlicher Partner im E-Government. Als Kompetenzcenter für E-Government unterstützen wir die Sparkassen mit innovativen Lösungen, um kommunalen Einrichtungen bei der Digitalisierung zu helfen. Dass hat im Rahmen des Projekts sehr gut geklappt, sodass die Nürnberger Bäder schnell öffnen konnten.“
Die Nürnberger Badegäste nehmen das Digitale Eintrittsmanagement sehr gut an, wie die Nutzerzahlen zeigen. Auch für die Hallenbad-Saison ab Herbst ist die Lösung geeignet.
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