Donnerstag, 2. Juli 2026

RegionalkonferenzSmart Cities trafen sich in Gütersloh

[23.03.2023] Unter dem Motto „Daten in der Smart City – Zwischen digitaler Daseinsvorsorge und Souveränität“ trafen sich bei der Regionalkonferenz des Bundesprogramms „Smart Cities made in Germany“ am 16. März 150 Teilnehmende aus ganz Deutschland in der Gütersloher Stadthalle.
Auf der Regionalkonferenz stellte unter anderem die Stadt Gütersloh ihr Smart-City-Projekt vor.

Auf der Regionalkonferenz stellte unter anderem die Stadt Gütersloh ihr Smart-City-Projekt vor.

v.l.: Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh, im Gespräch mit Moderatorin Alexa von Busse.

(Bildquelle: DLR-PT)

Ostwestfalen-Lippe ist eine der führenden Regionen, wenn es um die Themen Digitalisierung und Smart City geht: Neben der Stadt Gütersloh werden vier weitere hier ansässige Kommunen, und damit im deutschlandweiten Vergleich überproportional viele, im Bundesprogramm „Smart Cities made in Germany“ gefördert (wir berichteten). Ein Grund für den Fördermittelgeber, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Gütersloh als Gastgeber für die nächste Regionalkonferenz des Modellprojekts auszuwählen, die regelmäßig einen Rahmen für Wissensaustausch und Vernetzung bietet. Rund 150 Teilnehmende aus Kommunen, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sind am 16. März 2023 der Einladung in die Gütersloher Stadthalle gefolgt. 
Im Fokus stand dabei nach Angaben der Stadt Gütersloh das Thema „Daten in der Smart City – Zwischen digitaler Daseinsvorsorge und Souveränität“. Passend dazu informierte Thorsten Schmidthuis, Leiter des Fachbereichs Digitalisierung und Geoinformation bei der Stadt Gütersloh, über urbane Datenplattformen. Lena Sargalski von der Stadt Bad Salzuflen stellte das Kooperationsprojekt „5 für OWL“ vor, dem neben Bad Salzuflen auch Bielefeld, Herford, Detmold und Gütersloh angehören. Das Team Digitaler Wandel der Stadt Gütersloh demonstrierte zudem anhand eines Modells Sensorik zum Anfassen. Weitere Stationen führten die Teilnehmenden zum Reallabor für Sensortechnik im Rathausinnenhof (wir berichteten), zum Digitalen Werkraum in die Stadtbibliothek und in die IMA Innovationsmanufaktur. Das hinterließ Eindruck: „Wir haben seit der Regionalkonferenz bereits einige Anfragen aus umliegenden Kommunen erhalten, die sich für gemeinsame Projekte interessieren“, freut sich Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh.
Die Stadt Gütersloh wird seit dem Jahr 2020 mit der Förderung „Smart Cities made in Germany“ unterstützt. Kürzlich hat der Rat der Stadt die Umsetzungsstrategie beschlossen. Sobald der Fördermittelgeber grünes Licht für das Strategiepapier gibt, wechselt die Kommune von der Strategie- in die Umsetzungsphase des Programms (wir berichteten). Die umfassende Umsetzungsstrategie ist auf der Gütersloher Projekt-Website abrufbar.



Stichwörter: Smart City, Gütersloh


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Grafik zur urbanen Datenplattform in Aalen
bericht

Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen

[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...

Fahrraddaten Screenshot Digitaler Zwilling

Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling

[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. 
 mehr...

Mehrere Personen eröffnen die Digitalen Tage Hamm 2026 durch drücken auf einen symbolischen Startknopf

Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen

[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...

Auf einem Monitor ist der Digitale Zwilling einer Stadt zu sehen

Serie Smart Cities, Teil 3: Mit Zwilling planen

[25.06.2026] Urbane Digitale Zwillinge erlauben es Kommunen, Daten zu ihrem Stadtgebiet strukturiert sichtbar und für Entscheidungen nutzbar zu machen, etwa in der Verkehrs- oder Wärmeplanung. Beim Aufbau eines Digitalen Zwillings lohnt es sich, auf Kooperation zu setzen. mehr...

bericht

MPSC: Vom Piloten zur Praxis (2) – Nachnutzung braucht Struktur

[24.06.2026] Die Modellprojekte Smart Cities haben viele erfolgreiche Lösungen und auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit hervorgebracht. Nun geht es darum, entstandene Netzwerke, Unterstützungsangebote und Entwicklungsgemeinschaften zu verankern - nur so können die Pilotprojekte breit nachgenutzt werden. mehr...

Vektorgrafik einer Smart City.

BBSR: Die Wirkung von Smart-City-Vorhaben darstellen

[24.06.2026] Smarte digitale Projekte stärken die regionale Wirtschaft – aber oft indirekt. Das erschwert es Kommunen, den konkreten Nutzen zu benennen und argumentativ zu vertreten, etwa gegenüber Politik oder Projektpartnern. Eine Praxishilfe erklärt, wie Kommunen solche Effekte erkennen und verständlich vermitteln können. mehr...

Hand mit einem Smartphone auf dem die Temperatur mit 40 Grad Celsius angegeben wird
bericht

Klimawandel: Daten gegen den Hitzestress

[23.06.2026] Auf die Herausforderungen des Klimawandels können Städte nicht nur mit baulich-physischen Maßnahmen reagieren. Auch der Aus- und Umbau der digitalen Dateninfrastruktur und die systematische Organisation klimarelevanter Daten stärken die kommunale Resilienz. mehr...

bericht

MPSC: Vom Piloten zur Praxis (1) – Zusammenarbeit statt Insellösungen

[23.06.2026] Seit 2019 gibt es das Fördervorhaben Modellprojekte Smart Cities, über 70 Kommunen und Regionen haben bisher teilgenommen. Dabei entstanden nicht nur viele erfolgreiche technische Lösungen, sondern auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit – für viele Beteiligte ein entscheidender Faktor. mehr...

Bodensensor in einer Straße in Gütersloh

Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung

[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...

Screenshot BBSR-Studie zu digitalen Zwillingen

Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis

[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...

Stadt, Bäume und Internet of Things Sensorien Symbolisch
bericht

Serie Smart Cities, Teil 2: Sensoren sinnvoll nutzen

[20.05.2026] Sensorik und Internet of Things sind das Nervensystem der smarten Stadt – sie liefern Daten, welche Prozesse optimieren und die Entscheidungsfindung erleichtern können. Beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur können Kommunen auch klein starten. mehr...

Elisabeth Fröhlich, Projektleitung VIAA, Stabsstelle Verkehrsfluss und Geo-Services, zeigt eine Kamera, die den Verkehrsfluss erfasst.

Lübeck: Weitere Kreuzungen digitalisiert

[11.05.2026] In Lübeck werden derzeit vier Kreuzungen mit einem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Die Hansestadt setzt damit ein weiteres Teilprojekt im Rahmen ihres Vorhabens VIAA um. mehr...

Grafik zeigt die drei Plattform-Bestandteile
bericht

Plattformen: Von smart zu intelligent

[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...

Kamera auf einem Mannheimer Abfallsammelfahrzeug

Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden

[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Stadtteiltreff in Kassel Wolfsanger

Kassel: App stärkt das Vereinsleben

[28.04.2026] 
Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...