Donnerstag, 11. Juni 2026

Metropolregion Rhein-NeckarVerlängerung unter Dach und Fach

[16.03.2016] Das Modellvorhaben „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) wird bis zum Jahr 2020 verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Beteiligten jetzt im Rahmen der IT-Messe CeBIT unterzeichnet.
Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens in der Metropolregion Rhein-Neckar unterzeichnet.

Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens in der Metropolregion Rhein-Neckar unterzeichnet.

v.l.: Stefan Krebs, IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg; Ralph Schlusche, Direktor Verband Region Rhein-Neckar; Dr. Christine Brockmann, Leiterin Fachbereich Verwaltungsvereinfachung der MRN; Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigte

(Bildquelle: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH)

Auf der CeBIT in Hannover (14.-18. März 2016) haben die IT-Beauftragten der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) die Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ unterzeichnet. Auf die Verlängerung der seit 2010 bestehenden Zusammenarbeit hatten sich die Partner bereits im Dezember vergangenen Jahres geeinigt (wir berichteten). Wie die MRN mitteilt, sollen die Projekte aus der ersten Phase des Modellvorhabens in den nächsten fünf Jahren konsequent fortgeführt werden. Hinzu kommen weitere Vorhaben, die ein länder- und ebenenübergreifendes E-Government fördern. Als neue Handlungsschwerpunkte nennt die MRN etwa die Bereiche Großraum- und Schwerlastverkehr, Smart Data, die Kostensenkung bei Straßenaufgrabungen im Zuge des Breitband-Ausbaus sowie ein föderales Informations- und Wissensmanagement für das Ausländerwesen. Darüber hinaus wird sich das Land Baden-Württemberg in diesem Jahr federführend dem Projekt virtuelles Bauamt widmen. „Dabei möchten wir insbesondere für Unternehmen einen einheitlichen Zugang zu den 26 unteren Baubehörden der Metropolregion mit ihren jeweiligen Fachverfahren schaffen und Möglichkeiten für eine elektronische, organisationsübergreifende Beteiligung entwickeln“, erklärt der IT-Beauftragte des Landes, Stefan Krebs. „Wir arbeiten derzeit an einem Feinkonzept, bei dem wir auch Werkzeuge aus unserem neuen Verwaltungsportal service-bw prüfen wollen. Damit wäre eine optimale Vernetzung der unterschiedlichen Verfahren möglich.“ Erste Ergebnisse der fortgeführten Zusammenarbeit wollen die Partner auf dem Nationalen IT-Gipfel 2017 präsentieren, der im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen stattfinden wird.





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