Metropolregion Rhein-NeckarVerlängerung unter Dach und Fach

Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens in der Metropolregion Rhein-Neckar unterzeichnet.
v.l.: Stefan Krebs, IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg; Ralph Schlusche, Direktor Verband Region Rhein-Neckar; Dr. Christine Brockmann, Leiterin Fachbereich Verwaltungsvereinfachung der MRN; Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigte
(Bildquelle: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH)
Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens in der Metropolregion Rhein-Neckar unterzeichnet.
v.l.: Stefan Krebs, IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg; Ralph Schlusche, Direktor Verband Region Rhein-Neckar; Dr. Christine Brockmann, Leiterin Fachbereich Verwaltungsvereinfachung der MRN; Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigte
(Bildquelle: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH)
Auf der CeBIT in Hannover (14.-18. März 2016) haben die IT-Beauftragten der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) die Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ unterzeichnet. Auf die Verlängerung der seit 2010 bestehenden Zusammenarbeit hatten sich die Partner bereits im Dezember vergangenen Jahres geeinigt (wir berichteten). Wie die MRN mitteilt, sollen die Projekte aus der ersten Phase des Modellvorhabens in den nächsten fünf Jahren konsequent fortgeführt werden. Hinzu kommen weitere Vorhaben, die ein länder- und ebenenübergreifendes E-Government fördern. Als neue Handlungsschwerpunkte nennt die MRN etwa die Bereiche Großraum- und Schwerlastverkehr, Smart Data, die Kostensenkung bei Straßenaufgrabungen im Zuge des Breitband-Ausbaus sowie ein föderales Informations- und Wissensmanagement für das Ausländerwesen. Darüber hinaus wird sich das Land Baden-Württemberg in diesem Jahr federführend dem Projekt virtuelles Bauamt widmen. „Dabei möchten wir insbesondere für Unternehmen einen einheitlichen Zugang zu den 26 unteren Baubehörden der Metropolregion mit ihren jeweiligen Fachverfahren schaffen und Möglichkeiten für eine elektronische, organisationsübergreifende Beteiligung entwickeln“, erklärt der IT-Beauftragte des Landes, Stefan Krebs. „Wir arbeiten derzeit an einem Feinkonzept, bei dem wir auch Werkzeuge aus unserem neuen Verwaltungsportal service-bw prüfen wollen. Damit wäre eine optimale Vernetzung der unterschiedlichen Verfahren möglich.“ Erste Ergebnisse der fortgeführten Zusammenarbeit wollen die Partner auf dem Nationalen IT-Gipfel 2017 präsentieren, der im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen stattfinden wird.
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[28.05.2026] Seit April unterstützt eine Taskforce niedersächsische Kommunen dabei, wichtige Verwaltungsleistungen online anzubinden. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, um technische, organisatorische und finanzielle Hürden für den Einsatz der Online-Dienste aus dem Weg zu räumen – mit Erfolg. mehr...
re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern
[21.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...
Komm.ONE: Landesregierung strebt engere Zusammenarbeit an
[18.05.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will Landes-IT und kommunale IT künftig enger zusammenführen und ein gemeinsames Rechenzentrum aufbauen. Komm.ONE unterstützt die Pläne und sieht darin eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung der Verwaltung. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[07.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
DStGB: Umsteuern zur rein digitalen Verwaltung
[30.04.2026] Wie digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz zur Modernisierung des Staates beitragen und so für die dringend nötige Entlastung der Kommunen sorgen können, diskutierte der Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf seiner Frühjahrstagung. mehr...
Vitako: Impulse für die Digitalisierung
[29.04.2026] Auf der Vitako-Mitgliederversammlung haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister zentrale Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt. Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung
[21.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...
IT-Planungsrat: Kommunen scheuen EfA-Kosten
[17.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
BMDS/Niedersachsen: Fokusleistungen in alle Kommunen
[16.04.2026] Mit einem neuen Ansatz will das BMDS digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen. Kernstück ist die Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Ende-zu-Ende-Verantwortung für den Roll-out in den Kommunen übernimmt. Nach Bayern und Hessen hat nun Niedersachsen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. mehr...
Interview: Wir sitzen im gleichen Boot
[02.04.2026] Im Märkischen Kreis haben sich mehrere Kommunen zum Netzwerk Digitalisierung und E-Government zusammengeschlossen. Welchen Mehrwert der interkommunale Austausch bringt, beschreibt Jasmin Grünschläger, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Menden. mehr...
Schleswig-Holstein: Digitalstrategie 2026 vorgestellt
[19.03.2026] Schleswig-Holstein hat seine neue Digitalstrategie beschlossen. Erstmalig waren zentrale Partner aus Kommunen und Zivilgesellschaft systematisch in den Strategieprozess eingebunden, um einen breiten gesellschaftlichen Ansatz zu ermöglichen. mehr...
Baden-Württemberg: Gemeinsam schneller digital
[18.03.2026] In Baden-Württemberg haben Land und Kommunen eine neue – die inzwischen dritte – E-Government-Vereinbarung unterzeichnet. Das Land will den Roll-out von Verwaltungsleistungen in den Kommunen mit weiteren zehn Millionen Euro finanzieren. mehr...
Thüringen: Land unterstützt Kommunen intensiv
[17.03.2026] Ein neuer Prüfbericht des Thüringer Rechnungshofs sieht beträchtliche Defizite bei der OZG-Umsetzung und der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung. In einer Stellungnahme erläutert das Digitalministerium, wie das Land Kommunen unterstützt. mehr...




















