Bund / Bremen:
Türöffner für die E-Rechnung


[23.3.2017] Ein gemeinsames Architekturkonzept für eine zentrale Rechnungseingangsplattform haben das Bundesinnenministerium und die Freie Hansestadt Bremen jetzt im Rahmen der CeBIT präsentiert. Die Lösung soll künftig in allen Bundesländern und auch in den Kommunen zum Einsatz kommen und so die Einführung der E-Rechnung in Deutschland voranbringen.

Die E-Rechnung soll künftig in allen Bundesländern und in den Kommunen zum Einsatz kommen. Das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Freie Hansestadt Bremen haben auf der IT-Messe CeBIT in Hannover (20. bis 24. März 2017) ein gemeinsames Architekturkonzept für eine Rechnungseingangsplattform präsentiert. Wie das BMI mitteilt, soll das gemeinsam erarbeitete Konzept schnellstmöglich umgesetzt und in den Arbeitsbetrieb überführt werden; zunächst im Bund und in Bremen, perspektivisch dann auch in den übrigen Bundesländern und den Kommunen. Klaus Vitt, IT-Beauftragter der Bundesregierung und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, erklärt: „Mit der zentralen Rechnungseingangsplattform wird die elektronische Rechnungsstellung von Unternehmen an öffentliche Auftraggeber in Zukunft unbürokratisch und ohne größeren technischen Aufwand möglich sein. Damit setzen wir einen Meilenstein für ein durchgängiges E-Government in Deutschland und entlasten unsere Unternehmen spürbar.“ Hans-Henning Lühr, Staatsrat im bremischen Finanzressort, ergänzt: „Bremen möchte mit diesem Konzept Türöffner für eine einheitliche, übertragbare Lösung für Bund und Länder sein. Wir haben eine Blaupause geschaffen, die von allen öffentlichen Auftraggebern in der Bundesrepublik genutzt werden kann.“
Das Architekturkonzept setzt nach Angaben des BMI auf bereits bestehende IT-Komponenten auf. Eine wichtige Rolle werde dabei der geplante gemeinsame Portalverbund von Bund und Ländern spielen. Fachlich begleitet wurde die Erstellung des Architekturkonzepts durch die Koordinierungsstelle für IT Standards (KoSIT) in Bremen und die Firma Schütze Consulting. Die Ergebnisse des Konzepts sollen laut BMI in die Erarbeitung des nationalen Rechnungsstandard XRechnung einfließen, der durch den IT-Planungsrat zukünftig föderal übergreifend zum Standard erklärt werden soll. „Mit XRechnung werden wir endlich den lange erhofften einheitlichen Rechnungsstandard in Deutschland und damit eine klare Grundlage für den Rechnungsaustausch mit der Wirtschaft schaffen“, bekräftigen Bundes-CIO Klaus Vitt und Bremens Finanzstaatsrat Hans-Henning Lühr. „Über den IT-Planungsrat werden wir die Übertragbarkeit unserer Ergebnisse auf alle Länder und Kommunen sicherstellen.“ (bs)

www.cio.bund.de
www.finanzen.bremen.de

Stichwörter: Finanzwesen, E-Rechnung, Bund, Bremen

Bildquelle: PEAK Agentur für Kommunikation

Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Finanzwesen
E-Rechnung: ZUGFeRD 2.0 und XRechnung
[16.1.2018] Ab November 2020 müssen alle Rechnungen für öffentliche Aufträge zwingend elektronisch ausgestellt und übermittelt werden. Dabei können die Nutzer selbst wählen, ob sie beispielsweise das Format ZUGFeRD 2.0 oder XRechnung verwenden. mehr...
Ronnenberg: ab-data liefert BI-Lösung
[12.1.2018] Die Stadt Ronnenberg in der Region Hannover hat sich dazu entschlossen, eine Business-Intelligence-Lösung einzuführen. Die Wahl fiel auf die Lösung Web KomPASS von Anbieter ab-data. mehr...
Business Intelligence: KLARer Blick Bericht
[7.12.2017] Mithilfe des IT-Instrumentariums des BMBF baut die Stadt Kaiserslautern unter dem Namen KLAR ein umfassendes Informationssystem auf. In das System sollen Daten aus allen Bereichen der Verwaltung einfließen, und die Stadt so bei Entscheidungen unterstützen. mehr...
Stadt Kaiserslautern behält den Überblick.
Delmenhorst: BI-Lösung von ab-data
[4.12.2017] Eine Business-Intelligence-Lösung hat Software-Anbieter ab-data in der Stadt Delmenhorst implementiert. Die Anwendung kann nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Verwaltung genutzt werden. mehr...
Dillenburg: Prägnant und lesbar Bericht
[30.11.2017] Die Steuerungsberichte der Business-Intelligence-Lösung von Axians Infoma umfassen nur eine DIN A4-Seite, rote Balken machen den Handlungsbedarf sofort sichtbar. Die Stadt Dillenburg nutzt sie, um Fehlentwicklungen möglichst frühzeitig zu erkennen. mehr...
Die Stadt Dillenburg setzt seit dem Jahr 2011 auf BI.
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Finanzwesen:
hallobtf! gmbh
50672 Köln
hallobtf! gmbh
Axians Infoma GmbH
89081 Ulm
Axians Infoma GmbH
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
Aktuelle Meldungen