Politik

Der digitale Wandel in den Behörden wird nicht nur von der rasanten technischen Entwicklung, sondern auch von rechtlichen Vorgaben und politischen Entscheidungen beeinflusst.
Politik

Digital Government Barometer 2017:
Deutsche sehen wenig Fortschritte


[11.12.2017] Weniger als jeder zweite Deutsche sieht Fortschritte bei der Verwaltungsdigitalisierung. Zu diesem Ergebnis kommt der Digital Government Barometer 2017, erstellt vom Unternehmen IPSOS im Auftrag von Sopra Steria.

In Deutschland kommt die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aus Bürgersicht nicht schnell genug voran. Das ist ein Ergebnis des Digital Government Barometer 2017 des Marktforschungsunternehmens IPSOS, erstellt im Auftrag von Sopra Steria. Wie Sopra Steria mitteilt, sind dafür 4.001 Personen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen befragt worden. 42 Prozent der Deutschen stufen den Entwicklungsstand der Verwaltungsmodernisierung demnach als fortschrittlich ein. Das... mehr...
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Baden-Württemberg: Über Digitalisierung nicht nur reden
[5.12.2017] Bei der „Morgenstadt-Werkstatt trifft Digitale Zukunftskommune@BW“ sprach Innenminister Thomas Strobl über die geplante Milliardeninvestition in die Digitalisierung Baden-Württembergs. Städte, Gemeinden und Kreise sollen deutschlandweit Vorreiter werden. mehr...
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (r.) beim Makeathon im Rahmen der Morgenstadt-Werkstatt.
Interview: Digital First Interview
[4.12.2017] Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister fordert den Vorrang für die digitale Verwaltung. Kommune21 sprach mit Vitako-Geschäftsführer Ralf Resch über die digitalpolitischen Forderungen des Verbands an eine neue Bundesregierung. mehr...
Dr. Ralf Resch
EU-Benchmark 2017: E-Government wird erwachsen
[1.12.2017] Die paneuropäische Studie E-Government-Benchmark zeigt, dass drei von fünf europäischen Behördendiensten bereits online und davon mehr als die Hälfte mobil nutzbar sind. Deutschland zeigt im Bereich Transparenz Ergebnisse weit über den europäischen Durchschnittswerten. mehr...
Immer mehr E-Government-Dienste sind für die mobile Nutzung geeignet.
Potsdam: Impulse für die Digitalisierung
[1.12.2017] Über die Digitalisierung Potsdams haben Stadt, Wirtschaft, Wissenschaft und kommunale Unternehmen bei einem Spitzentreffen diskutiert. Die Impulse aus der Veranstaltung will die Landeshauptstadt bei der Umsetzung aufgreifen. mehr...
Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner (rechts) im Gespräch mit den deutschen Botschafter in Estland Christoph Eichborn.
Bremen: Entwurf für EGovG beschlossen
[30.11.2017] Einen Entwurf für das E-Government-Gesetz (EGovG) Bremens hat der Senat beschlossen. Zu den zentralen Inhalten zählen die vollständige Umstellung auf die E-Rechnung, die flächendeckende Einführung der E-Akte und die Barrierefreiheit der digitalen Verwaltungsangebote. Außerdem müssen Behörden eine verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeit anbieten. mehr...
Den Entwurf für ein E-Government-Gesetz hat der Bremer Senat beschlossen.
Gütersloh: Digitaler Aufbruch
[30.11.2017] Gemeinsam mit allen Akteuren der Kommune soll in Gütersloh die Digitalisierung gestaltet werden. Unter anderem als Modellkommune E-Government konnte die Stadt bereits erste Digitalisierungsmaßnahmen umsetzen. mehr...
Wollen beim Digitalen Aufbruch in Gütersloh die ganze Stadtgesellschaft einbeziehen: Bürgermeister Henning Schulz (rechts) und sein Büroleiter Rainer Spies.
Vitako: Neuer Vorstand gewählt
[28.11.2017] Turnusgemäß hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, ihren siebenköpfigen Vorstand neu gewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt Peter Kühne. mehr...
Neu gewählt: Der Vitako-Vorstand 2017.
Dortmund: Chief Information Office als Weichensteller
[27.11.2017] In Dortmund soll ein Chief Information Office die Digitalisierung der Stadt hin zu einer Smart City voranbringen. Auch ein Chief Information Officer soll in der Verwaltungsspitze angesiedelt werden. mehr...
In der Stadtverwaltung Dortmund soll ein Chief Information Officer digitale Themen identifizieren.
Bayern Digital II: Weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht
[27.11.2017] Weitere Maßnahmen des Masterplans Bayern Digital II hat jetzt das bayerische Kabinett angekündigt. Ein Schwerpunkt entfällt auf den Breitband-Ausbau sowie die Digitalisierung des ländlichen Raums. mehr...
dbb: Neuer Chef bietet Pakt für Digitalisierung an
[27.11.2017] Als neu gewählter Bundesvorsitzender des dbb hat Ulrich Silberbach in seiner Grundsatzrede unter anderem zur Digitalisierung Stellung bezogen. mehr...
Sachsen-Anhalt: Digitale Agenda nimmt Form an
[23.11.2017] Bis Weihnachten will das Land Sachsen-Anhalt eine Digitale Agenda erstellen. Dabei arbeitet die Landesregierung eng mit den Kommunen zusammen. mehr...
Vitako: Durchbruch für ein digitales Deutschland
[22.11.2017] Fünf Bausteine für ein wirkungsvolles Digitalisierungsprogramm für Deutschland schlägt die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, in einem Gutachten vor. Sie knüpft damit auch an das Gutachten des Normenkontrollrats zur Registermodernisierung an. mehr...
Maßnahmen, die der Digitalisierung in Deutschland zum Durchbruch verhelfen könnten, legt ein Vitako-Gutachten dar.
Saarland: Gemeinsam digital
[22.11.2017] Ebenenübergreifende Kooperation und interkommunale Zusammenarbeit will das Saarland mit einem gemeinsamen Verwaltungsnetz für Land und Kommunen fördern. Vorausgegangen war die Schaffung eines entsprechenden Breitband-Netzes. mehr...
KAAW: Interkommunale Digitalstrategie
[16.11.2017] Eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie wollen die Mitgliedskommunen des Zweckverbands „Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West“ (KAAW) umsetzen. Das wurde jetzt auf der jährlichen Verbandsversammlung beschlossen. mehr...
Frankfurt am Main: Stadtrat Schneider zieht Zwischenbilanz
[13.11.2017] In Frankfurt am Main ist Stadtrat Jan Schneider seit vier Jahren als Reformdezernent unter anderem für die Bereiche IT und E-Government zuständig. In einer ersten Zwischenbilanz zeigt er sich zufrieden mit dem bislang Erreichten. mehr...
Baden-Württemberg: digital@bw gestartet
[9.11.2017] In Baden-Württemberg ist die landesweite Digitalisierungsstrategie digital@bw gestartet. 265 Millionen Euro sind dafür im nächsten Doppelhaushalt vorgesehen. Zu den Schwerpunkten zählen die Verwaltung 4.0 oder die digitale Bildung. mehr...
Digitalisierungsminister Thomas Strobl stellt die Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie digital@bw vor.
Thüringen: Gesetz leitet digitale Wende ein
[8.11.2017] Das Thüringer E-Government-Gesetz ist beschlossene Sache. Es soll als Leitfaden für die kommenden Jahre dienen und beinhaltet etwa Regelungen zum Thema Datenschutz, E-Payment, Bürgerservicekonto und die Einführung der elektronischen Aktenführung. mehr...
Das Thüringer E-Government-Gesetz ist laut Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert aktuell eines der weitgehendsten in Deutschland.
eGovernment MONITOR 2017: Nutzung geht zurück
[1.11.2017] In Deutschland ist nicht nur die Nutzung digitaler Verwaltungsservices gesunken, die Nutzer sind auch weniger zufrieden damit. Zu diesen Ergebnissen kommt der eGovernment MONITOR 2017. mehr...
Laut dem eGovernment MONITOR 2017 ist die Nutzung digitaler Verwaltungsservices in Deutschland zurückgegangen.
Bitkom/DStGB: Digitale Empfehlungen
[27.10.2017] Die Digitalisierung sollte in der kommenden Legislaturperiode eine wichtige Rolle spielen, meinen der Branchenverband Bitkom und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB). Sie haben daher entsprechende Handlungsvorschläge erarbeitet und fordern unter anderem die Einrichtung eines bundesweiten Kompetenzzentrums „Digitale Städte und Regionen“. mehr...
Studie: Deutschland digital fit machen
[25.10.2017] Deutschland benötigt ein Fitnessprogramm für die Digitalisierung. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie der Quadriga-Hochschule Berlin. Laut den Autoren ist es unter anderem wichtig, nationale und regionale Aktivitäten zu bündeln. mehr...
Eine Studie der Quadriga-Hochschule Berlin kommt zu dem Schluss: Deutschland braucht ein Fitnessprogramm für die Digitalisierung.
GI / NEGZ: E-Kompetenz im öffentlichen Sektor
[25.10.2017] In einem Positionspapier halten die Gesellschaft für Informatik (GI) und das Nationale E-Government-Kompetenzzentrum (NEGZ) den Status quo der E-Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung fest. Auch Vorschläge für das weitere Vorgehen sind enthalten. mehr...
München: IT-Referent gewählt
[24.10.2017] Als IT-Referent soll Thomas Bönig für die Landeshauptstadt München ein neues Referat aufbauen, das die Versorgung der übrigen Referate und Eigenbetriebe mit Informations- und Telekommunikationslösungen sicherstellt. mehr...
Thomas Bönig wurde zum IT-Referenten der Stadt München gewählt.
Hüttener Berge: Digitale Agenda in Arbeit
[24.10.2017] Die Gemeinden des Amts Hüttener Berge in Schleswig-Holstein wollen bis Frühjahr kommenden Jahres eine Digitale Agenda beschließen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kooperation mit Estland
[19.10.2017] Nordrhein-Westfalen arbeitet mit Blick auf das E-Government sowie die Industrie 4.0 mit Estland zusammen. Während Estland an der Digitalisierung und Vernetzung der Produktion in Nordrhein-Westfalens interessiert ist, will NRW von den Erfahrungen der Esten bei der Digitalisierung der Verwaltung lernen. mehr...
Nordrhein-Westfalen will von den Erfahrungen Estlands bei der Verwaltungsmodernisierung profitieren.
Osnabrück: IT setzt Maßstäbe
[18.10.2017] Digitalisierte Verfahren, Handlungsfähigkeit, eine effiziente Organisation, erfüllte Erwartungen und Informationssicherheit – das sind die fünf Ziele der IT-Strategie für Osnabrück. Erste Projekte hat die Stadt bereits umgesetzt. mehr...
IT-Leiter Tobias Fänger möchte die Vorteile moderner Technologien in der Stadtverwaltung Osnabrück nutzen.
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