Architektur-Board:
Dokumentation zur föderalen IT-Landschaft


[1.12.2021] Das FITKO-geführte IT-Architektur-Board, das bei der Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen der IT-Architektur unterstützt, hat die aktuelle föderale IT-Landschaft modelliert und damit eine erste Wissensbasis zur Etablierung eines föderalen IT-Architektur-Managements geliefert.

Das von der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) im Februar 2021 initiierte föderale Architektur-Board soll den IT-Planungsrat in strategischen Fragen bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen der IT-Architektur unterstützen und beraten (wir berichteten). Nun hat das Architektur-Board die aktuelle IT-Landschaft der öffentlichen Verwaltung modelliert und legt damit eine erste konkrete Wissensbasis für ein föderales IT-Architektur-Management vor. Das berichtet das Bundesinnenministerium (BMI). Nach Einschätzung des Gremiums ist ein reibungsloser und einfacher Datenaustausch über alle föderalen Ebenen hinweg die Voraussetzung für das optimale Zusammenspiel der digitalen Verwaltung. Hierzu werde eine lückenlose IT-Infrastruktur benötigt und um bestehende Lücken zu identifizieren, sei es notwendig, ein klares Bild über den Ist-Zustand der föderalen IT-Infrastruktur zu erhalten. Die von dem Beratungsgremium dokumentierte IT-Landschaft sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Etablierung eines föderalen IT-Architektur-Managements, erklärt Jörg Kremer, Leiter der Abteilung Föderales IT-Architektur-Management, Projekte und Standards bei der FITKO.
Ähnlich wie eine geografische Landkarte bilde die IT-Landschaft in der Dokumentation den aktuellen Stand der föderalen IT-Systeme ab. Der Fokus liege dabei auf der notwendigen IT-Infrastruktur, die es Bürgern und Unternehmen ermögliche, mit der Verwaltung zu interagieren. Die Leitplanken für die Dokumentation der IT-Landschaft bildeten die vom Architektur-Board erarbeiteten und vom IT-Planungsrat in seiner 36. Sitzung im Oktober dieses Jahres als verbindlich beschlossenen IT-Architekturrichtlinien. Die Beschreibung der aktuellen IT-Landschaft knüpft an die Richtlinien an und ist daher als Ergänzung der Architekturrichtlinien zu sehen, sie erweitert damit das Gesamtbild der föderalen IT-Architektur, erklärt Jörg Kremer. Die aktuell vorliegende IT-Landschaft könne vielseitig eingesetzt werden. Dabei sei die Darstellung des Ist- und Soll-Zustands der föderalen IT-Landschaft nur ein möglicher Einsatzbereich. Beispielsweise könne sie auch dabei helfen, Aktivitäten und Projekte zur Veränderung der föderalen IT-Architektur einzuordnen. Genauso ließe sie auch eine Prüfung von unerwünschten Redundanzen zu. (sib)

Dokumentation: Föderale IT-Landschaft (PDF, 2 MB) (Deep Link)
Informationen zum föderalen Architekturboard (Deep Link)

Stichwörter: Panorama, IT-Architektur-Management, Föderales IT-Architektur-Board, FITKO, IT-Planungsrat, Onlinezugangsgesetz (OZG)



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Taunusstein: Digitale Hundemarke
[2.12.2022] Zusätzlich zur klassischen Blechmarke, hat die Stadt Taunusstein eine digitale Hundemarke eingeführt. Die Idee dazu hatte das Finanz-Management der Verwaltung. mehr...
Taunusstein führt digitale Hundemarke ein.
Einbeck: Digital Hub eröffnet
[1.12.2022] In Einbeck hat dataport.kommunal in Zusammenarbeit mit der Stadt den ersten Digital Hub in Niedersachsen eröffnet. Ziel ist es unter anderem, ein Netzwerk aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, um Innovationen zu fördern und Digitalisierungsvorhaben der Stadt zu beschleunigen. mehr...
Digital Hub im niedersächsischen Einbeck eröffnet.
OSBA: Open Source Day 2022
[25.11.2022] Beim Open Source Day trafen sich Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um über digitale Souveränität, Open Source Software sowie kommende Weichenstellungen zu sprechen. Während das Thema in Politik und Verwaltung angekommen scheint, hat die Wirtschaft noch Nachholbedarf. mehr...
Der Open Source Day ist für die Open Source Business Alliance (OSBA) gleichzeitig Netzwerktag und Mitgliederversammlung.
OSBA: Digitale Souveränität messbar machen
[24.11.2022] Der Begriff der digitalen Souveränität ist inzwischen weit verbreitet und erklärtes politisches Ziel – dennoch bleibt er oft unscharf. Die OSBA und das Weizenbaum-Institut wollen nun einen Index entwickeln, der digitale Souveränität genauer bestimmen und messen kann. mehr...
Würzburg: Neues Pass-Ausgabe-Terminal
[22.11.2022] Ohne zweite Vorsprache im Bürgerbüro können in Würzburg beantragte Reisepässe an einem Ausgabe-Terminal abgeholt werden. Per Zwei-Faktor-Authentifizierung ist gewährleistet, dass nur Berechtigte ihren Pass dort erhalten. mehr...
Das neue Würzburger Pass-Ausgabe-Terminal ist während der Rathausöffnungszeiten zugänglich.
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 12/2022
Kommune21, Ausgabe 11/2022
Kommune21, Ausgabe 10/2022
Kommune21, Ausgabe 09/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Panorama:
JCC Software
48149 Münster
JCC Software
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
Telecomputer GmbH
10829 Berlin
Telecomputer GmbH
Aktuelle Meldungen