Frankfurt am Main:
Online anmelden für die Stadtbücherei


[4.8.2021] Online registrieren, das Jahresentgelt digital bezahlen und direkt mit der Ausleihe starten: Diesen Service bietet jetzt die Stadt Stadtbücherei Frankfurt am Main an. Umgesetzt wurde er durch eine ämterübergreifende Kooperation mit der Stabsstelle Digitalisierung und dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik.

Online registrieren, bezahlen, ausleihen: Die Stadtbücherei Frankfurt am Main erleichtert die Anmeldung. Wer die digitale Ausleihe der Stadtbücherei Frankfurt am Main nutzen will, muss sich jetzt nicht mehr vor Ort dafür anmelden. Stattdessen können sich die Bürger aus dem unmittelbaren Umland online registrieren, das Jahresausleihentgelt digital bezahlen und sofort mit der Ausleihe starten. Damit reagiert die Stadtbücherei laut eigenen Angaben unter anderem auf das veränderte Nutzerverhalten. Digitale Medienservices biete sie zwar schon lange an. In Corona-Zeiten aber boome die Onleihe von Medien und die Nutzung von Zeitschriftenportalen oder Streaming-Angeboten. Digitale Ausleihen machen demnach mittlerweile rund ein Drittel des Gesamtumsatzes von über zwei Millionen Euro aus. Das Angebot sei 2020 entsprechend ausgebaut worden. „Die Zahl der reinen Online-Nutzer der Stadtbücherei hat sich im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt“, berichtet Sylvia Weber, die als Dezernentin für Integration und Bildung die Bücherei verantwortet. „Die Online-Anmeldung ist also nur folgerichtig und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen Stadtbücherei. Die Frankfurterinnen und Frankfurter haben jetzt die Möglichkeit, sich ganz unabhängig von Öffnungszeiten digital anzumelden.“ Umgesetzt wurde die Online-Anmeldung durch eine ämterübergreifende Kooperation mit der Stabsstelle Digitalisierung und dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Frankfurt am Main, heißt es in der Pressemeldung der Stadtbücherei weiter. „Digitalisierung ist eine Querschnittsaufgabe, an der alle mitarbeiten müssen“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT. „Mit der Möglichkeit, seinen Bibliotheksausweis digital zu beantragen und direkt online zu bezahlen, erhöhen wir den Bürgerservice und machen das städtische Dienstleistungsangebot noch attraktiver. Dabei setzen wir die gleiche Standard-Software ein, mit der wir bereits zahlreiche andere städtische Dienstleistungen digitalisiert haben und noch digitalisieren werden.“ Der Online-Anmeldung werden weitere digitale Service folgen, kündigt die Stadt in Hessen an. Die Online-Verlängerung bestehender Bibliotheksausweise und die Zahlung offener Entgelte via E-Payment sei in Vorbereitung. (ve)

Zum Web-Angebot der Stadtbücherei Frankfurt am Main (Deep Link)

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Frankfurt am Main, Onleihe, Bücherei

Bildquelle: Stadtbücherei Frankfurt am Main, Theresa Doff

Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Infrastruktur
Kontaktnachverfolgung: Luca sinnvoll einsetzen
[4.8.2021] Baden-Württemberg hat eine Reihe von Handlungsleitfäden publiziert, die den datenschutzrechtlich und infektiologisch korrekten Einsatz der Luca-Kontaktverfolgung erläutern. Berücksichtigt werden verschiedene Einsatzszenarien – etwa Schule, Hotellerie oder Messen und Kongresse. mehr...
Deutschland-Index Digitalisierung: ÖFIT publiziert Ländersteckbriefe
[2.8.2021] Ergänzend zum Deutschland-Index Digitalisierung hat das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) Ländersteckbriefe erarbeitet. Sie zeigen, in welchen Bereichen ein Bundesland bereits gut aufgestellt ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. mehr...
ÖFIT-Trendsonar: Das Internet der Dinge
[30.7.2021] Ein neues Trendsonar wurde jetzt beim Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) veröffentlicht. Die Publikation stellt relevante Technologien aus dem Forschungsfeld rund um das Internet der Dinge vor. mehr...
Ein Trendsonar zum Internet of Things hat das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) veröffentlicht.
Berlin: Verwaltung im Homeoffice
[26.7.2021] Die Berliner Innenverwaltung hat einen Bericht zur Verwaltungsdigitalisierung und speziell zu den Anstrengungen publiziert, die Verwaltung „Homeoffice fähig“ zu machen. Derzeit wird vor allem auf die Ausstattung mit Laptops gesetzt, Infrastrukturausbau und die E-Akte kommen hinzu. mehr...
govdigital: Bayern tritt bei
[23.7.2021] Bayern tritt als 20. Mitglied der Genossenschaft govdigital bei. Der Freistaat will im Verbund die Verwaltungsdigitalisierung fördern und eigene Ideen auch bundesweit voranbringen. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 8/2021
Kommune21, Ausgabe 7/2021
Kommune21, Ausgabe 6/2021
Kommune21, Ausgabe 5/2021

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich IT-Infrastruktur:
IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
goetel GmbH
37079 Göttingen
goetel GmbH
Net at Work GmbH
33104 Paderborn
Net at Work GmbH
ColocationIX GmbH
28195 Bremen
ColocationIX GmbH
Aktuelle Meldungen