KBA:
OSCI-Infrastruktur der KDO


[23.4.2012] Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beauftragt bei der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) OSCI-Postfächer. Erste Verfahren sollen Ende 2012 angeboten werden.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wird zusätzlich zu seinen bisherigen asynchronen Verfahren künftig auch das Transportprotokoll OSCI anbieten. Der Auftrag für die Bereitstellung der erforderlichen OSCI-Postfächer wurde an den Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) vergeben. Grundlage für die Vergabe war eine Ausschreibung des KBA über OSCI-1.2-fähige-Nachrichten-Server. Diese sollten bei einer Verfügbarkeit von mindestens 99 Prozent in der Lage sein, bis zu 50.000 Nachrichten pro Monat zu verarbeiten. KDO-Geschäftsführer Rolf Beyer freut sich, mit dem KBA jetzt auch eine Bundesbehörde zum Kundenkreis zählen zu können: „Der Vertragsschluss ist ein weiterer Beweis für das hohe und überregionale Vertrauen in die Kompetenz der KDO als OSCI-Dienstleister.“ Die angeforderten Postfächer wurden bereits technisch eingerichtet und stehen für den Nachrichtenempfang zur Verfügung. Das KBA bietet ein erstes Verfahren voraussichtlich ab November 2012 an. (cs)

www.kba.de
www.kdo.de

Stichwörter: IT-Sicherheit, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), OSCI



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Sicherheit
IT-Sicherheitsgesetz: ULD sieht Verbesserungsbedarf
[27.10.2014] Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes verfasst. Verbesserungsbedarf sieht die Datenschutzbehörde unter anderem hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten. mehr...
Datenschutz: Zugriff verweigert Interview
[16.10.2014] Vor einem US-Gericht setzt sich Microsoft dafür ein, Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Auf welche Argumente der Konzern dabei setzt, erläutert Marianne Janik, Senior Director Public Sector und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. mehr...
Dr. Marianne Janik ist Senior Director Public Sector und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland.
Ratekau: Ausgezeichnete IT-Sicherheit
[14.10.2014] Ratekau gewährleistet bei der Verarbeitung personenbezogener Daten eine vorbildliche IT-Sicherheit. Das wurde der Kommune in Schleswig-Holstein jetzt mit einem Datenschutzauditzeichen bescheinigt. mehr...
Bundesdruckerei: Forschen an sicheren Identitäten
[7.10.2014] Eine Kooperation mit dem „Design Research Lab“ an der Berliner Universität der Künste hat die Bundesdruckerei geschlossen. Im Fokus steht die Entwicklung von innovativen, sicheren Lösungen im Bereich des Identitätsmanagements. mehr...
Facebook: ULD stellt Urteil infrage
[1.10.2014] Betreiber von Facebook-Fanpages dürfen nicht dafür belangt werden, wenn Dritte die Daten missbrauchen. So hat es das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig-Holstein entschieden. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) will das Urteil vor dem Bundesverwaltungsgericht anfechten. mehr...