Barthauer Software:
Infrastruktur ganzheitlich verwalten


[8.8.2016] Das Infrastruktur-Informationssystem von Software-Anbieter Barthauer ermöglicht es, kommunale Infrastruktur ganzheitlich zu verwalten. Mit der IT-Plattform für eine spartenübergreifende Zusammenarbeit können Betreiber Ressourcen bündeln, die Effizienz steigern und Kosten minimieren.

Um kommunale Infrastruktur ressourcen- und kostenschonend zu managen, ist es wichtig, die Baumaßnahmen verschiedener Fachsparten zu koordinieren. Realisiert wird das laut Software-Anbieter Barthauer noch zu selten. „Erst wird die Straße neu gemacht und drei bis vier Wochen später wird sie schon wieder aufgerissen“, kommentiert Jürgen Barthauer, Geschäftsführer des Unternehmens. „Da fasst sich der Bürger doch an den Kopf und fragt sich zu Recht, ob sich die Verantwortlichen da nicht besser absprechen können.“ Die Firma Barthauer biete den Betreibern in diesem Zusammenhang nicht nur die Möglichkeit, den ober- und unterirdischen 3D-Straßenraum zu verwalten, sondern ermögliche auch die Berechnung und Kostenanalyse aller Sachwerte sowie der Unterhalts- und Sanierungskosten. „Betreibern wird somit die wirtschaftliche Optimierung der Maßnahmen wesentlich vereinfacht“, erklärt Jürgen Barthauer. Wie das Unternehmen meldet, bildet das Infrastruktur-Informationssystem BaSYS die Grundlage für diese Lösung. Als IT-Plattform für die spartenübergreifende Zusammenarbeit folge BaSYS einem integrativen Ansatz. Mit einem gemeinsamen Datenpool sei es Stellvertreter aller eingesetzten Programme der beteiligten Dienstleister. Somit sei BaSYS ein umfassendes Tool für alle Betreiber bei der Planung, der Verwaltung, dem Betrieb und der Fortschreibung von Infrastrukturobjekten. Jürgen Barthauer fasst zusammen: „Wenn ich bedenke, was Staus durch schlecht koordinierte Baustellen für den einzelnen Bürger bedeuten und aufsummiere, was dadurch an Lebenszeit verloren geht, dann sind das in der Summe Jahrhunderte, die natürlich auch fehlende Produktivität bedeuten. Hinzu kommen Umwelt- und Gesundheitsaspekte durch die Luftverschmutzung der im Stau laufenden Verbrennungsmotoren. Das Ergebnis der Optimierung von Sanierungsstrategien wäre deshalb ein volkswirtschaftlicher Gewinn, weil ein Teil der gewonnenen Zeit wieder produktiv genutzt werden kann.“ Wie der Meldung weiter zu entnehmen ist, befinden sich weitere Fachschalen und Funktionalitäten in der Entwicklung. Als Beispiele werden Kataster für Kleinkläranlagen und Kompensationsflächen sowie die Anbindung von SCADA-Systemen genannt. Im Bereich Öl- und Gastransport entstehe ein Pipeline-Integritätsmanagement-System. (ve)

http://www.barthauer.de

Stichwörter: Geodaten-Management, Barthauer Software



Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
Stadtplanung: Geosmarte Städte sind die Zukunft Bericht
[7.2.2023] Mobilität ist eines der zentralen Themen im Rahmen der Entwicklung hin zur Smart City. Bei der Planung entsprechender Anpassungsmaßnahmen sollten Kommunen auf moderne, geodatenbasierte Technologien setzen. mehr...
Mithilfe eines geodatenbasierten digitalen Zwillings lassen sich auch künftige Verkehrsszenarien durchspielen.
MeinHeidelberg-App: Kulturhistorische Stadttouren
[3.2.2023] Die MeinHeidelberg-App stellt den Nutzenden jetzt nicht mehr nur Informationen zu Angeboten und Dienstleistungen der Verwaltung oder nützliche Datenquellen zur Verfügung. Interessierte können nun auch zwei kulturhistorische Stadtrundgänge mit der App unternehmen. mehr...
Die MeinHeidelberg-App navigiert per eingebautem Stadtplan zwischen den Sehenswürdigkeiten und zeigt dank GPS den passenden Informationstext an.
Kreis Borken: OnlineKatasterService gestartet
[26.1.2023] 
Einen OnlineKatasterService hat jetzt der Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreises Borken gestartet. Die Bestellung von amtlichen Karten ist damit ab sofort vollständig digital möglich. 
 mehr...
Kreis Borken: Amtliche Karten können jetzt vollständig digital bestellt werden. 

Würzburg: Digitaler Zwilling für Planer und Entdecker
[20.1.2023] Nachdem die Stadt Würzburg erste Erfahrungen mit einem räumlich begrenzten digitalen Stadtmodell zur Kommunikation eines Sanierungsprojekts gemacht hat, soll nun die gesamte Innenstadt einen digitalen Zwilling erhalten. mehr...
Das virtuelle Würzburg von der alten Mainbrücke gesehen. Nach ersten Erfahrungen mit einem digitalen Abbild soll nun die ganze Stadt einen digitalen Zwilling erhalten.
Hünfeld: Sensoren warnen bei Starkregen
[11.1.2023] Die Stadt Hünfeld will sich besser auf Starkregenereignisse vorbereiten können und installiert zu diesem Zweck Sensoren und Messstellen, die frühzeitige Warnungen auslösen sollen. Das Projekt baut auf dem Starkregenfrühwarnsystem des Kreises Fulda auf. mehr...