Eutin:
Bewerbung als Smart City


[7.6.2019] Auf den Weg zur Smart City machen will sich die Stadt Eutin in Schleswig-Holstein. Eckpunkte der digitalen Strategie, die gemeinsam mit den Stadtwerken umgesetzt werden soll, hat die Kommune jetzt vorgestellt.

Die schleswig-holsteinische Stadt Eutin will sich beim Bund um Fördergelder für Smart-City-Projekte bewerben. Die Bundesregierung fördert Modellprojekte Smart Cities, in denen beispielhaft für deutsche Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden sollen. Für das Programm bewerben will sich jetzt die Stadt Eutin im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Das Vorhaben soll gemeinsam mit den Stadtwerken angegangen werden.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden bereits die Eckpunkte einer digitalen Strategie für Eutin erarbeitet. Dabei gehe es unter anderem um eine nachhaltige Energieversorgung, Lösungen für Wirtschaft und Tourismus, gesündere und komfortablere Wohnräume, intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme, bessere und gerechtere Bildung sowie transparente und schnelle öffentliche Dienstleistungen der Verwaltung. „Das Programm Smart City setzt die Stadtentwicklung konsequent fort und verknüpft alle Lebensbereiche mit der digitalen Zukunft. Wir entwickeln Eutin 2030 und darüber hinaus“, erklärte dazu Bürgermeister Carsten Behnk. Wesentliche Grundlage für eine intelligente und digitale Stadt sei die Bereitstellung moderner Netzstrukturen. „Hier sind wir durch unsere Stadtwerke, die die gesamte Stadt mit Glasfaser für schnelles Internet ausrüsten, bereits auf einem hervorragenden Weg,“ so Behnk weiter.
Um künftige Smart-City-Projekte zügig voranbringen zu können, soll nach Angaben der Stadtwerke Eutin (SWE) zunächst ein Konzept zur ganzheitlichen Umsetzung einer digitalen Stadt erarbeitet werden. Daran könnten sich auch Bürger, Unternehmen, Organisationen und Institutionen beteiligen. „Die Projekte können sowohl in der Umsetzung technischer Lösungen liegen, als auch im Bereich Bildung oder Soft-Skills“, erläutert SWE-Geschäftsführer Marc Mißling. Welche Projekte schließlich konkret umgesetzt würden, würde nach Abschluss der zweijährigen Konzeptphase festgelegt.
Wird die Stadt Eutin in das Förderprogramm Smart Cities der Bundesregierung aufgenommen, beträgt ihr Eigenanteil für die gesamte, siebenjährige Laufzeit nach eigenen Angaben rund 600.000 Euro; hinzu kommt ein Anteil der SWE von ebenfalls 600.000 Euro. Die Höhe der Förderung würde bei erfolgreichem Projektzuschlag bei 10,8 Millionen Euro liegen. (bs)

http://www.vg-eutin-suesel.de

Stichwörter: Smart City, Eutin

Bildquelle: Alexander/Fotolia.com

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Oldenburg: BUKI hilft bei der Antragstellung
[29.2.2024] In Oldenburg werden Antragstellende ab sofort von der KI-basierten Lösung BUKI beim Ausfüllen von Formularen unterstützt. mehr...
Kick-off für das Projekt BUKI – Bürgerfreundliche Dokumentenausfüllung basierend auf KI.
Osnabrück: Radfahrende erfassen Straßenzustand
[28.2.2024] Mittels Sensoren an ihrem Rad sollen Radfahrende in Osnabrück den Zustand der Straßen und Radwege erfassen. Die erfassten Daten und die automatisierte Auswertung der Wegequalität soll die Stadt dabei unterstützen, Sanierungsmaßnahmen und Ausbauprojekte besser zu planen. mehr...
In Osnabrück sollen via Infrasense-Sensor Daten zum Zustand von Radwegen gesammelt werden.
Arnsberg: Zwei Städte, ein Make-A-Thon
[28.2.2024] Im Rahmen eines gemeinsamen Make-A-Thon mit ihrer rumänischen Partnerstadt Alba Iulia will Arnsberg Ideen für eine smarte und nachhaltige Stadtenwicklung sammeln. mehr...
Worms: App in der Entwicklung
[26.2.2024] Die Stadt Worms erhält eine App, von der neben der Bürgerschaft auch Touristen, Handel und Wirtschaft profitieren sollen. Technisch umgesetzt wird die Anwendung von KOBIL, einem Spezialisten für digitale Sicherheit und Identitätslösungen. mehr...
So könnte die neue Worms-App aussehen.
Offenbach: Video erklärt Open Smart City
[23.2.2024] Ein Video, das Fragen und Begrifflichkeiten rund um das Thema Open Smart City erklärt, hat jetzt die Stadt Offenbach erstellt. Andere Kommunen werden ausdrücklich zur Nachnutzung eingeladen. mehr...
Was macht eine Open Smart City aus? Ein Video erklärt’s. 
 

Weitere FirmennewsAnzeige

Kundenportal: Der Weg in die digitale Zukunft der Antragsprozesse
[27.2.2024] Willkommen in der Ära der digitalen Transformation für die öffentliche Verwaltung. Ein Kundenportal für digitale Antragsstrecken revolutioniert nicht nur die Art und Weise, wie Anträge bearbeitet werden, sondern schafft auch Raum für Effizienz, Flexibilität und reibungslose Abläufe. mehr...

EU-Richtlinie 2016/2102: So funktioniert barrierearme Rechnungsverarbeitung
[22.8.2023] Einen barrierearmen Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen zu gewährleisten, dazu sind öffentliche Stellen in Deutschland und der EU seit 2019 verpflichtet. Was bedeutet dies für die Verarbeitung eingehender Rechnungen in SAP? Sind Dokumentenprozesse überhaupt betroffen? mehr...

Stadt Essen nutzt Eingangsrechnungsworkflow der xSuite im großen Stil: Sichere Planung durch Rechnungsworkflow
[23.3.2023] Essen ist eine moderne Wirtschafts-, Handels- und Dienstleistungsmetropole im Herzen des Ruhrgebiets. Sie ist Konzernzentrale, zum Beispiel für RWE AG, Evonik Industries AG, E.ON Ruhrgas AG, GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH und Hochtief AG. Die Messe Essen ist etabliert unter den Top-Ten der deutschen Messeplätze. Was viele Besucher angesichts der modernen Essener Skyline verblüfft: Die Geschichte der Stadt ist älter als die Berlins, Dresdens oder Münchens. Essen feierte im Jahr 2002 das 1150-jährige Jubiläum von Stift und Stadt Essen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
VertiGIS GmbH
53177 Bonn
VertiGIS GmbH
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
con terra GmbH
48155 Münster
con terra GmbH
Kommunix GmbH
59425 Unna
Kommunix GmbH
Aktuelle Meldungen