Potsdam:
Digitalisierungsrat für die Landeshauptstadt


[27.1.2022] Die Bildung eines Digitalrats in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam ist einen großen Schritt weitergekommen: Der Oberbürgermeister hat im Hauptausschuss seine Vorschläge für die zukünftigen Mitglieder vorgestellt, die Stadtverordnetenversammlung wird sie berufen.

In Potsdam hat Oberbürgermeister Mike Schubert im Hauptausschuss seine Vorschläge für die Mitglieder des zukünftigen Digitalisierungsrats der Landeshauptstadt Potsdam vorgestellt. Bereits im Dezember hatte der Oberbürgermeister den Stadtverordneten eine Vorlage zur Gründung eines Digitalisierungsrats präsentiert (wir berichteten). Das Gremium soll die Landeshauptstadt auf ihrem weiteren Weg zur Smart-City-Modellkommune unterstützen und inhaltliche Impulse für die Digitalisierung der Verwaltung geben. Auch soll der Digitalisierungsrat den Wissenstransfer aus Wissenschaft und Praxis gegenüber der Stadtverwaltung, Politik und weiteren Beiräten der Landeshauptstadt fördern. Damit stelle er eine wichtige Schnittstelle zwischen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung dar, so die Stadt Potsdam. Im Digitalisierungsrat sollen renommierte Wissenschaftler, Praktiker und Netzwerker aus der Region zusammenkommen. Zudem sollen aus dem Wirtschafts-, Klima- und Beteiligungsrat der Landeshauptstadt jeweils ein Mitglied entsendet werden, um Digitalisierung themenübergreifend voranzubringen. Übergeordnetes Ziel des Digitalisierungsrats ist es, die Kommune für ihre Aufgaben in der digitalen Daseinsvorsorge zu beraten. Neben den Themen des E-Governments mit der konkreten Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und der Verwaltungsmodernisierung sollen auch Fragen der Strategiebildung für die Smart City Potsdam diskutiert werden. Der Beschluss zur Bildung des Digitalisierungsrats und die Berufung der Mitglieder sollen in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 26. Januar 2022 erfolgen. Danach soll die konstituierende Sitzung stattfinden. Der Digitalisierungsrat wird für eine Zeit von drei Jahren berufen und soll am Ende seiner Tätigkeit einen Abschlussbericht vorlegen. (sib)

https://www.potsdam.de
Vorgeschlagene Mitglieder für den Digitalisierungsrat (PDF; 1,26 MB) (Deep Link)

Stichwörter: Smart City, Potsdam, Digitalisierungsrat



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Oldenburg: BUKI hilft bei der Antragstellung
[29.2.2024] In Oldenburg werden Antragstellende ab sofort von der KI-basierten Lösung BUKI beim Ausfüllen von Formularen unterstützt. mehr...
Kick-off für das Projekt BUKI – Bürgerfreundliche Dokumentenausfüllung basierend auf KI.
Osnabrück: Radfahrende erfassen Straßenzustand
[28.2.2024] Mittels Sensoren an ihrem Rad sollen Radfahrende in Osnabrück den Zustand der Straßen und Radwege erfassen. Die erfassten Daten und die automatisierte Auswertung der Wegequalität soll die Stadt dabei unterstützen, Sanierungsmaßnahmen und Ausbauprojekte besser zu planen. mehr...
In Osnabrück sollen via Infrasense-Sensor Daten zum Zustand von Radwegen gesammelt werden.
Arnsberg: Zwei Städte, ein Make-A-Thon
[28.2.2024] Im Rahmen eines gemeinsamen Make-A-Thon mit ihrer rumänischen Partnerstadt Alba Iulia will Arnsberg Ideen für eine smarte und nachhaltige Stadtenwicklung sammeln. mehr...
Worms: App in der Entwicklung
[26.2.2024] Die Stadt Worms erhält eine App, von der neben der Bürgerschaft auch Touristen, Handel und Wirtschaft profitieren sollen. Technisch umgesetzt wird die Anwendung von KOBIL, einem Spezialisten für digitale Sicherheit und Identitätslösungen. mehr...
So könnte die neue Worms-App aussehen.
Offenbach: Video erklärt Open Smart City
[23.2.2024] Ein Video, das Fragen und Begrifflichkeiten rund um das Thema Open Smart City erklärt, hat jetzt die Stadt Offenbach erstellt. Andere Kommunen werden ausdrücklich zur Nachnutzung eingeladen. mehr...
Was macht eine Open Smart City aus? Ein Video erklärt’s. 
 

Weitere FirmennewsAnzeige

Kundenportal: Der Weg in die digitale Zukunft der Antragsprozesse
[27.2.2024] Willkommen in der Ära der digitalen Transformation für die öffentliche Verwaltung. Ein Kundenportal für digitale Antragsstrecken revolutioniert nicht nur die Art und Weise, wie Anträge bearbeitet werden, sondern schafft auch Raum für Effizienz, Flexibilität und reibungslose Abläufe. mehr...

EU-Richtlinie 2016/2102: So funktioniert barrierearme Rechnungsverarbeitung
[22.8.2023] Einen barrierearmen Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen zu gewährleisten, dazu sind öffentliche Stellen in Deutschland und der EU seit 2019 verpflichtet. Was bedeutet dies für die Verarbeitung eingehender Rechnungen in SAP? Sind Dokumentenprozesse überhaupt betroffen? mehr...

Stadt Essen nutzt Eingangsrechnungsworkflow der xSuite im großen Stil: Sichere Planung durch Rechnungsworkflow
[23.3.2023] Essen ist eine moderne Wirtschafts-, Handels- und Dienstleistungsmetropole im Herzen des Ruhrgebiets. Sie ist Konzernzentrale, zum Beispiel für RWE AG, Evonik Industries AG, E.ON Ruhrgas AG, GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH und Hochtief AG. Die Messe Essen ist etabliert unter den Top-Ten der deutschen Messeplätze. Was viele Besucher angesichts der modernen Essener Skyline verblüfft: Die Geschichte der Stadt ist älter als die Berlins, Dresdens oder Münchens. Essen feierte im Jahr 2002 das 1150-jährige Jubiläum von Stift und Stadt Essen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
IT-Guide PlusCeyoniq Technology GmbH
33613 Bielefeld
Ceyoniq Technology GmbH
TEK-Service AG
79541 Lörrach-Haagen
TEK-Service AG
GovConnect GmbH
30163 Hannover
GovConnect GmbH
D-Trust GmbH
10969 Berlin
D-Trust GmbH
Aktuelle Meldungen