URBAN.KI:
Innovationsinitiative geht an den Start


[11.6.2024] Die Innovationsinitiative des Deutschen KI-Instituts für Kommunen – URBAN.KI will gemeinsam mit Kommunen wegweisende Projekte umsetzen, die durch den KI-Einsatz Herausforderungen der Stadt- und Regionalentwicklung lösen. Das Pilotprojekt wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

Das neu gegründete Deutsche KI-Institut für Kommunen – URBAN.KI der Westfälischen Hochschule ruft eine Innovationsinitiative im Bereich Künstliche Intelligenz aus. Das Ziel ist es, gemeinsam mit allen Kommunen KI-Lösungen zu identifizieren, mittels derer die Bewältigung von relevanten Herausforderungen in der Stadt- und Regionalentwicklung gemeistert werden können. Anschließend realisiert das KI-Institut laut eigenen Angaben gemeinsam mit Partnern die Innovationen und stellt diese allen Kommunen bundesweit zur Verfügung. Alle 11.000 Kommunen sind aufgefordert, sind an der Innovationsinitiative zu beteiligen.
Kommunen können dabei ihre Anwendungsfälle einbringen, ihre fachliche Expertise in die Projekte einfließen lassen und dabei helfen, die Anwendungen durch ihr Feedback zu verbessern. Das KI-Institut übernimmt die technische Entwicklung. Die Ressourcen zur technischen Implementierung und Evaluation sollen dabei den Kommunen kostenneutral vom KI-Institut gestellt werden. Auf diese Weise sollen in kurzer Zeit Prototypen entstehen, die in den Kommunen erprobt werden können und den Mehrwert von KI in der Stadt- und Regionalentwicklung unmittelbar zeigen.
Das Deutsche KI-Institut für Kommunen – URBAN.KI wird von der Stadt Gelsenkirchen mit Fördermitteln des Bundesprogramms Modellprojekte Smart Cities realisiert. Die Umsetzung und den Betrieb übernehmen die Westfälische Hochschule, die Fraunhofer-Institute IAIS und FOKUS, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie das Unternehmen Prosoz Herten. Zu den Innovationsbereichen gehören unter anderem Stadtplanung und Governance, Mobilität und Transport, öffentliche Infrastruktur, Gebäude und öffentliche Sicherheit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Wissenstransfer, um einen effizienten Aufbau von Know-how und den Technologietransfer für KI-gestützte kommunale Lösungen zu gewährleisten. (sib)

https://urban-ki.de

Stichwörter: Smart City, Künstliche Intelligenz, URBAN.KI



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Aachen: Sensoren erfassen Verkehrs- und Umweltdaten
[24.6.2024] Eine großflächige Erhebung von Verkehrs- und Umweltdaten startet demnächst die Stadt Aachen. Die Daten sollen unter anderem zur Entwicklung der städtischen Mobilität herangezogen werden. mehr...
Frankfurt am Main: Noch Platz vor dem Big Screen?
[19.6.2024] Lohnt es sich, sich auf den Weg zum Public Viewing in der Fan Zone Mainufer zu machen, um ein Spiel der UEFA EURO 2024 auf dem Big Screen zu sehen, oder ist es dort bereits zu voll? Darüber informiert jetzt ein neuer Use Case auf der Urbanen Datenplattform der Stadt Frankfurt am Main. mehr...
Frankfurt am Main: Neuer Use Case auf der Urbanen Datenplattform zeigt, ob der Weg zum Big Screen am Mainufer lohnt.
BMWSB: Stufenplan für „Smarte Städte und Regionen“
[18.6.2024] Einen Stufenplan für „Smarte Städte und Regionen“ hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) verabschiedet. Er soll ein Rahmenwerk für die Digitalisierung der Stadt- und Regionalentwicklung schaffen. Vorgeschlagen wird unter anderem die Einrichtung eines Marktplatzes für digitale Lösungen. mehr...
Stufenplan für „Smarte Städte und Regionen“ soll Digitalisierungskultur auf allen Ebenen stärken.
Wolters Kluwer: Erster Prompt-a-thon war erfolgreich
[14.6.2024] 
Beim ersten GovTech Prompt-a-thon von Wolters Kluwer erarbeiteten mehr als 30 Teilnehmende einen Tag lang mithilfe von generativer KI innovative Lösungen für die öffentliche Verwaltung. Besonders überzeugen konnte die Fachjury am Ende eine KI-Lösung für den Meldedatenabgleich bei Verkehrsverstößen. mehr...
Darmstadt/Frankfurt am Main/Wiesbaden: Vision für ein Smartes Rhein Main 2030
[6.6.2024] Als Vorreiter einer neuen, digitalen Arbeitskultur in der Verwaltung sehen sich die Städte Darmstadt, Frankfurt am Main und Wiesbaden. Ihre Vision eines „Smarten Rhein Main 2030“ haben sie jetzt in einem gemeinsamen Papier zusammengefasst. mehr...
Die Stadt Frankfurt am Main will sich gemeinsam mit Darmstadt und Wiesbaden bis 2030 zum volldigitalen Leistungsanbieter entwickeln.
Weitere FirmennewsAnzeige

Besuchersteuerung: Das neue Einbürgerungsgesetz stellt Behörden vor zusätzliche Herausforderungen
[12.6.2024] Am 27. Juni 2024 tritt das neue deutsche Einbürgerungsgesetz in Kraft. Damit verkürzt sich die Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von derzeit acht auf fünf Jahre, bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf bis zu drei Jahre. Demzufolge werden Ausländerbehörden künftig mehr Anträge auf Einbürgerung bearbeiten müssen. Allerdings stoßen bereits heute viele Ausländerbehörden an ihre Kapazitätsgrenzen. Magdalene Rottstegge, zuständig für das Business Development bei der SMART CJM GmbH, erläutert, wie Ämter das erhöhte Arbeitsaufkommen besser bewältigen können. mehr...

E-Rechnung: Für den Ansturm rüsten
[31.5.2024] Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich kommt. Kommunen sollten jetzt ihre IT darauf ausrichten. Ein Sechs-Stufen-Plan, der als roter Faden Wege und technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, kann dabei helfen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
IT-Guide PlusCeyoniq Technology GmbH
33613 Bielefeld
Ceyoniq Technology GmbH
S-Management Services GmbH
70565 Stuttgart
S-Management Services GmbH
Nagarro
51379 Leverkusen
Nagarro
GovConnect GmbH
30163 Hannover
GovConnect GmbH
Aktuelle Meldungen