Bayern:
Endspurt fürs Digitale Rathaus


[22.9.2023] Über 80 Prozent der bayerischen Kommunen nehmen bereits am Programm „Digitales Rathaus“ teil. Der Rest muss sich beeilen: Fördergelder können nur noch bis Ende dieses Monats beantragt werden.

Der Countdown läuft: Noch bis zum 30. September 2023 können bayerische Kommunen Fördergelder in Höhe von bis zu 20.000 Euro beantragen, um bisher analog angebotene Verwaltungsleistungen für die Bürger zu digitalisieren. Wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales meldet, ist das Programm „Digitales Rathaus“ bereits jetzt ein Riesenerfolg: Mehr als 1.600 Städte, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreise und Bezirke hätten seit dem Start des Programms im Jahr 2019 (wir berichteten) eine Förderung beantragt. Damit seien über 80 Prozent der bayerischen Kommunen erreicht worden. Insgesamt standen Mittel in Höhe von rund 43 Millionen Euro zur Verfügung. „Auch dank des erfolgreichen Förderprogramms ‚Digitales Rathaus‘ ist Bayern bundesweit die Nummer eins bei der Verwaltungsdigitalisierung in der Fläche“, kommentiert Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach.
Auch nach Beendigung des Förderprogramms werde das Digitalministerium die Kommunen mit den so genannten BayernPackages bei der Digitalisierung unterstützen. Dabei handelt es sich um Sets ausgewählter Online-Verfahren – insgesamt mehr als 200 Einzelleistungen –, die zentral zur Ver­fü­gung gestellt werden. (bw)

https://www.stmd.bayern.de/themen/digitale-verwaltung/digitales-rathaus

Stichwörter: Politik, Bayern, Digitales Rathaus



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