Kreis Borken:
Interkommunaler Hochwasserschutz


[5.12.2023] Der Kreis Borken und die kreisangehörigen Kommunen wollen ein interkommunales Pegelsystem schaffen, um Wasserstände künftig digital zu erfassen.

Kreis Borken: Vereinbarung zur Schaffung eines interkommunalen Pegelsystems unterzeichnet.
Vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenereignisse, die zuletzt im Jahr 2016 unter anderem in den Ortskernen von Ramsdorf, Gemen und Krechting zu großflächigen Überschwemmungen geführt haben, arbeiten die Kommunen im Kreis Borken bei der Entwicklung von Hochwasserschutzmaßnahmen eng zusammen. Besondere Priorität hat dabei nach Angaben der Kreisverwaltung Borken der Aufbau eines interkommunalen Pegelsystems für die Bocholter Aa und deren Zuflüsse.
Eine entsprechende Vereinbarung haben jetzt der Landrat des Kreises Borken, Kai Zwicker, sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte Bocholt, Borken, Rhede und Velen unterzeichnet. Die Arbeiten zur Installation der entsprechenden Sensoren soll im kommenden Jahr starten.
Mithilfe des interkommunalen Pegelsystems könnten dann künftig Wasserstände digital erfasst und visuell dargestellt werden, erklärte Friedel Wielers, zuständiger Abteilungsleiter im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken: „Die so gewonnenen Daten werden uns bei der gemeinsamen Bewältigung von Hoch- und Niedrigwasserereignissen helfen.“ (bw)

https://www.kreis-borken.de

Stichwörter: Smart City, Katastrophenschutz, Hochwasser, Kreis Borken, interkommunale Kooperationen

Bildquelle: Kreis Borken

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