Bayern:
Modellprojekt zu XPlanung


[28.2.2022] In Bayern startet ein Modellprojekt des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, bei dem 15 Kommunen angepasste Lösungen für die Nutzung des Standards XPlanung entwickeln sollen. Die Lösungsansätze sollen alle bayerische Kommunen nutzen können.

Im November 2021 hatte das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr alle Kommunen im Freistaat aufgerufen, sich für das Modellprojekt „Digitale Planung Bayern-XPlanung“ zu bewerben. Nun hat ein Auswahlgremium unter Beteiligung verschiedener Ressorts und vom Städte- und Gemeindetag 15 Kommunen für die Teilnahme ausgewählt. In den kommenden Monaten sollen die Modellkommunen Flächennutzungspläne in den Standard XPlanung übertragen oder dessen Anwendung untersuchen und erproben. Dabei werden sie vom Bauministerium nach dessen Angaben fachlich beraten und finanziell unterstützt. Ziel sei es, Grundlagen zu schaffen, welche die Kommunen künftig bei Entscheidungsprozessen unterstützen. Im Anschluss sollen die Ergebnisse allen bayerischen Kommunen als übertragbare Lösungsansätze zur Verfügung gestellt werden.
Bei dem Modellprojekt gehe es auch darum, auf kommunaler Ebene Strategien zu entwickeln und Strukturen zu schaffen, mit denen die Nutzungen neuer Instrumente möglich werde, sagte Bauministerin Kerstin Schreyer nach der Sitzung des Auswahlgremiums. Die Städte und Gemeinden hätten unterschiedliche Ausgangssituationen, es gelte, alle „mitzunehmen und die Chancen der Digitalisierung nutzbar zu machen“, so Schreyer.
Beim Bauministerium seien zahlreiche Bewerbungen aus allen Regierungsbezirken eingegangen. Sowohl große Städte als auch Gemeinden im ländlichen Raum hätten sich mit unterschiedlichen Projektideen beworben. In Oberbayern hat das Gremium die Stadt Dachau, die Gemeinden Haar, Anger und Piding sowie die Stadt Ingolstadt ausgewählt. Aus Niederbayern nehmen die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf und die Stadt Dingolfing am Modellprojekt teil, in der Oberpfalz ist es die Stadt Bad Kötzting. Aus Oberfranken konnten sich die Verwaltungsgemeinschaft Tröstau, die Gemeinde Bindlach und die Stadt Forchheim durchsetzen. Aus Unterfranken überzeugten die Bewerbungen der Gemeinde Himmelstadt und der Stadt Haßfurt, aus Mittelfranken die Marktgemeinde Weisendorf und aus Schwaben die Gemeinde Deiningen. (sib)

https://www.stmb.bayern.de

Stichwörter: Fachverfahren, Bayern, XPlanung



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fachverfahren
Formular-Management: Agiler werden Bericht
[29.6.2022] Aktuelle Krisen, aber auch der stetig schneller werdende Wandel verlangen der kommunalen Verwaltung immer kurzfristigere Reaktionen und Anpassungen ab. Moderne Low-Code-Lösungen bieten die Basis für agile Selbsthilfe – auch ohne Programmierkenntnisse. mehr...
Mit Low-Code-Plattformen flexibler auf Änderungen reagieren.
Kreis Aschaffenburg/Stadt Kitzingen: Online-Bauantrag für mehr Bürgerservice
[23.6.2022] Beim Landratsamt Aschaffenburg und bei der Stadt Kitzingen können Bauanträge nun online in die Wege geleitet werden. Der vom Bayerischen Bau- und dem Digitalministerium entwickelte Antrag hat sich schon bei mehreren Ämtern bewährt und soll bald in ganz Bayern zur Verfügung stehen. mehr...
Westerkappeln: VOIS-Vorteile früh erkannt
[16.6.2022] Westerkappeln baut die kommunale VOIS-Plattform aus dem Hause ab-data aus. Mit dem modularen Baukastensystem hat sich die Gemeinde für ein ganzheitlich-nachhaltiges Konzept entschieden. mehr...
Aachen: Neue App für den Kita-Alltag
[13.6.2022] Im Rahmen des Landesprogramms „Digitale Modellregionen NRW“ wurde in Aachen eine Kita-App entwickelt. Sie bietet eine strukturierte Kommunikation und Entlastung bei Verwaltungsaufgaben. Der Kita-Kompass soll nun in allen städtischen Kindertageseinrichtungen angeboten werden. mehr...
AKDB: Anbindung an FIT-Connect-Plattform
[8.6.2022] Die AKDB verbindet ihre Datentransportlösung OK.KOMM mit der föderalen Antragsdatenübermittlungsinfrastruktur FIT-Connect. Damit soll die medienbruchfreie Übernahme von Antragsdaten aus EfA-Diensten in Fachverfahren, die OK.KOMM einsetzen, möglich sein. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Fachverfahren:
PROSOZ Herten GmbH
45699 Herten
PROSOZ Herten GmbH
Form-Solutions GmbH
76137 Karlsruhe
Form-Solutions GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
Kommunix GmbH
59425 Unna
Kommunix GmbH
Aktuelle Meldungen