Smart City:
Digitalisierungsbündnis der Hansestädte


[25.10.2023] Die Hansestädte Lübeck, Rostock, Stralsund und Wismar haben eine Kooperation bei der Digitalisierung vereinbart mit dem Ziel, gemeinsam die Ostseeregion nachhaltig, innovativ und zukunftsfähig zu entwickeln.

Bei der Transformation zur Smart City  wollen die Hansestädte an der Ostsee enger zusammenarbeiten.


Die Bürgermeister und die Bürgermeisterin der vier Hanse- und Ostseestädte Lübeck, Rostock, Stralsund und Wismar haben eine Absichtserklärung für die städteübergreifende Zusammenarbeit bei der Transformation zur Smart City unterzeichnet. Angesichts großer gesellschaftlicher Herausforderungen haben sie vereinbart, bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Lösungen künftig eng zusammenzuarbeiten, heißt es in einer gemeinsamen Meldung. Durch die Kooperation sollen Kräfte gebündelt, Synergien geschaffen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Region erhöht werden. Weitere Ziele sind Ressourceneffizienz, intelligente Vernetzung und Wissenstransfer, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie moderne Daseinsvorsorge und Partizipation. Die Unterzeichnung wurde mit einem Festakt auf dem Hanseschiff Lisa von Lübeck im Beisein der Bürgermeister und Bürgermeisterin sowie geladener Gäste gefeiert.
Die Zusammenarbeit soll sofort mit dem ersten Austausch beginnen, künftig soll sie konkretisiert und intensiviert werden. „Ganz wichtig ist uns, dass wir kein geschlossener Kreis sind, sondern offen für weitere Interessierte – natürlich auch für alle Städte ohne Hansetradition“, sagte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. Seine Amtskollegen Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, und Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, beriefen sich auf die lange Tradition der guten Zusammenarbeit zwischen den Städten. Auch wenn der Begriff Hanse heute eher traditionsbeladen sei – während seiner Blütezeit war der Kaufmanns- und Städtebund der Hanse vor allem Innovationstreiber, betonte Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. Diese Traditionen wolle man jetzt fortsetzen, um die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung effizienter zu gestalten. (sib)

https://www.luebeck.de/digital
https://smartesrostock.de
https://smarte-stadt-stralsund.de
https://www.wismar.de

Stichwörter: Smart City, Lübeck, Rostock, Stralsund, Wismar

Bildquelle: Hansestadt Lübeck

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
URBAN.KI: Innovationsinitiative geht an den Start
[11.6.2024] Die Innovationsinitiative des Deutschen KI-Instituts für Kommunen – URBAN.KI will gemeinsam mit Kommunen wegweisende Projekte umsetzen, die durch den KI-Einsatz Herausforderungen der Stadt- und Regionalentwicklung lösen. Das Pilotprojekt wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. mehr...
Darmstadt/Frankfurt am Main/Wiesbaden: Vision für ein Smartes Rhein Main 2030
[6.6.2024] Als Vorreiter einer neuen, digitalen Arbeitskultur in der Verwaltung sehen sich die Städte Darmstadt, Frankfurt am Main und Wiesbaden. Ihre Vision eines „Smarten Rhein Main 2030“ haben sie jetzt in einem gemeinsamen Papier zusammengefasst. mehr...
Die Stadt Frankfurt am Main will sich gemeinsam mit Darmstadt und Wiesbaden bis 2030 zum volldigitalen Leistungsanbieter entwickeln.
Solingen: Smarte Kommunikation im Krisenfall
[4.6.2024] Die Stadt Solingen ist Pilotkommune für das Projekt SMARTKRIS. Gemeinsam mit der TU Braunschweig soll getestet werden, wie die digitalen Kanäle der Stadt bestehende Warnsysteme effizient ergänzen können. 
 mehr...
Die digitalen Informationsstelen der Stadt Solingen sollen künftig für eine smarte Krisenkommunikation genutzt werden.
KI: Smarter Schutz vor Waldbränden Bericht
[3.6.2024] In Deutschland treten seit ein paar Jahren vermehrt Waldbrände auf. Entdeckt wurden sie oft erst, wenn sie sich bereits ausgebreitet hatten. Schneller erkennt sie ein smartes Frühwarnsystem. Kombiniert mit einem langfristigen Waldmonitoring kann der Ausbruch von Bränden sogar ganz verhindert werden. mehr...
Ein smartes Frühwarnsystem kann dabei helfen, Waldbränden vorzubeugen.
Münchberg: Viel Liebe zum Detail Bericht
[29.5.2024] Ein Digitaler Zwilling mit nahezu fotorealistischer Ausarbeitung dient in Münchberg als Herzstück bei der Kommunikation von Infrastrukturprojekten. Insbesondere Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten leerstehender Immobilien lassen sich damit visualisieren. mehr...
Münchberg: Digitaler Zwilling als Herzstück der Infrastrukturplanung.
Weitere FirmennewsAnzeige

Besuchersteuerung: Das neue Einbürgerungsgesetz stellt Behörden vor zusätzliche Herausforderungen
[12.6.2024] Am 27. Juni 2024 tritt das neue deutsche Einbürgerungsgesetz in Kraft. Damit verkürzt sich die Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von derzeit acht auf fünf Jahre, bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf bis zu drei Jahre. Demzufolge werden Ausländerbehörden künftig mehr Anträge auf Einbürgerung bearbeiten müssen. Allerdings stoßen bereits heute viele Ausländerbehörden an ihre Kapazitätsgrenzen. Magdalene Rottstegge, zuständig für das Business Development bei der SMART CJM GmbH, erläutert, wie Ämter das erhöhte Arbeitsaufkommen besser bewältigen können. mehr...

E-Rechnung: Für den Ansturm rüsten
[31.5.2024] Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich kommt. Kommunen sollten jetzt ihre IT darauf ausrichten. Ein Sechs-Stufen-Plan, der als roter Faden Wege und technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, kann dabei helfen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
IT-Guide PlusxSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
S-Management Services GmbH
70565 Stuttgart
S-Management Services GmbH
H+H Software GmbH
37073 Göttingen
H+H Software GmbH
TSA Public Service GmbH
06108 Halle (Saale)
TSA Public Service GmbH
Aktuelle Meldungen