Lemgo/Kalletal:
Modulare Bürger-App


[20.2.2024] Als gemeinschaftliches und Open-Source-basiertes Projekt von mehreren Kommunen aus ganz Deutschland wurde die Bürger-App entwickelt, die jetzt in Lemgo und in Kalletal zur Verfügung steht. Die Apps sollen kontinuierlich weiterentwickelt werden, dabei soll auch Nutzerfeedback einfließen.

Die Bürger-App für Lemgo und Kalletal wurde gemeinschaftlich als Open-Source-basiertes Projekt entwickelt. Im Rahmen des Smart-City-Modellprojekts digital.interkommunal Kalletal.Lemgo wurde jeweils eine kommunale App für die Gemeinde Kalletal und die Stadt Lemgo entwickelt. Die Apps sind jetzt für Android und iOS verfügbar. Sie sollen einen zentralen Zugang zu verschiedenen Inhalten und Services der beiden Kommunen bieten, so eine Meldung aus Lemgo. Die Apps stellen den Einwohnerinnen und Einwohnern verschiedenste digitale Angebote wie zum Beispiel die jeweiligen Serviceportale der Kommunen oder ÖPNV-Verbindungen, aber auch interessante Orte und die Pressemitteilungen aus der Verwaltung gebündelt zur Verfügung. Bereits vorhandene, regionale, digitale Lösungen sollen nach und nach in die Apps eingebunden werden. Zudem sollen die Apps weiterentwickelt werden – angepasst an die Bedürfnisse der Einwohnenden aus beiden Kommunen. Dafür soll es unter anderem Veranstaltungen und Umfragen unter den Einwohnern von Kalletal und Lemgo geben. Direktes Nutzerfeedback soll ebenfalls einfließen.

Open-Source-Baukasten – für alle Kommunen

Für die Entwicklung der Apps im Rahmen des Smart-City-Modellprojekts haben sich Kalletal und Lemgo mit vielen weiteren Kommunen aus ganz Deutschland zu einer Entwicklungspartnerschaft zusammengefunden. Gemeinsam wird auf Open-Source-Basis ein App-Baukastensystem entwickelt, der verschiedenste Bedarfe der Kommunen abdeckt (wir berichteten). Damit ist die Software für jeden frei verfügbar, Zusammenarbeit und Austausch werden gefördert. Weitere Module kommen schrittweise hinzu. So muss nicht jede Kommune ihre eigenen Lösungen programmieren. Als Teil einer Entwicklungspartnerschaft sparen die Kommunen bei der App-Entwicklung Zeit und Kosten und können gleichzeitig ihren Bürgerinnen und Bürgern eine größere Anzahl an Funktionen anbieten.
Bei der Erstellung einer kommunalen App liegt die Herausforderung nach Angaben der Stadt Lemgo in den Details. So müssen zahlreiche Datenquellen integriert werden, die über verschiedene Abteilungen und Institutionen verstreut sind. Dazu muss auch geklärt werden, wer für welche Daten verantwortlich ist und wie deren Aktualität sichergestellt werden kann. (sib)

https://digital-interkommunal.de
https://www.lemgo.de
https://www.kalletal.de

Stichwörter: Smart City, Kalletal, Lemgo, Bürgerservice, Open Source, Apps

Bildquelle: digital.interkommunal Kalletal.Lemgo

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Leipzig: Smart City Lab eröffnet
[15.4.2024] Digitalisierung begreifbar machen – das will das Leipziger Smart City Lab, das jetzt vom Referat Digitale Stadt eröffnet wurde. Bürgerinnen und Bürger haben dort die Gelegenheit, sich zu informieren, neue Technologien auszuprobieren, aber auch mit Digitalisierungsfachleuten zu diskutieren. mehr...
Das Smart City Lab in Leipzig wird als Ort der Information und des Austauschs eröffnet.
Qualifizierungsprogramm: Know-how für Smart Cities
[10.4.2024] Die Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) startet ab Mai das Qualifizierungsprogramm Smart City Manager. In fünf Modulen werden kommunalen Mitarbeitern grundlegende Kompetenzen zum Management von Smart-City-Projekten vermittelt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. mehr...
Smart City Manager sollen die digitale Transformation in ihrer Kommune voranbringen. Ein Qualifizierungsprogramm vermittelt entsprechende Kompetenzen.
Potsdam: Neue Mitglieder für den Digitalisierungsrat
[10.4.2024] Der Potsdamer Digitalisierungsrat wächst. Sechs neue Digitalexpertinnen und -experten sollen hinzukommen, sodass das Gremium künftig 20 Mitglieder umfasst. Dies wurde durch das Ausscheiden früherer Mitglieder notwendig, zudem soll der Zuwachs die Expertise des Rats erweitern. mehr...
Der Digitalisierungsrat unterstützt Potsdam auf dem Weg zur Smart-City-Modellkommune und bei der Verwaltungsdigitalisierung. Nun kommen neue Mitglieder hinzu.
Bamberg: BaKIM erkennt Mistelbefall
[9.4.2024] Einen Meilenstein haben die Stadt und die Universität Bamberg in ihrem Smart-City-Projekt BaKIM erreicht. Die automatische Erkennung von Mistelbefall auf Kiefern mittels Künstlicher Intelligenz und Tiefer Neuronaler Netze sowie die Umsetzung in einer freien Lizenz bringen der Stadt eine Vorreiterrolle bei der smarten Baumpflege ein. mehr...
Drohnen-KI-Projekt BaKIM erkennt Mistelbefall im Wald (hellgrüne Kronen) jetzt automatisch.
Kreis Recklinghausen: Innovativ versiegelte Flächen erfassen
[4.4.2024] Mit der Veränderung des Klimas rücken versiegelte Flächen zunehmend in den Fokus der Stadtplanung: Sie bilden nicht nur Wärmeinseln, sondern verhindern auch das Versickern anfallender Niederschläge. Ein Projekt aus Recklinghausen, das solche Flächen KI-gestützt erkennt, wurde nun vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung ausgezeichnet. mehr...
Jürgen Vahlhaus, Fachdienstleiter Kataster und Geoinformation beim Kreis Recklinghausen, nahm die Auszeichnung der EIPA in Maastricht entgegen.
Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
IT-Guide PlusCC e-gov GmbH
20097 Hamburg
CC e-gov GmbH
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
con terra GmbH
48155 Münster
con terra GmbH
brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
Aktuelle Meldungen