Kreis Günzburg:
CO2-Kompensationsplattform online


[10.5.2024] Für lokale Projekte zur CO2-Einsparung bietet der Kreis Günzburg nun einen Online-Marktplatz an. Bürger, Unternehmen, Vereine oder Institutionen können hier ihre Klimaschutzaktivitäten veröffentlichen. Andere Plattformnutzer können diese dann finanziell oder durch ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen.

Einen Online-Marktplatz für lokale CO2-Speicherprojekte hat der Kreis Günzburg eingerichtet. Einen digitalen Marktplatz für regionale CO2-Speicherprojekte bietet jetzt der Kreis Günzburg an. Er soll es Bürgern, Unternehmen, Vereinen oder Institutionen ermöglichen, ihre jeweiligen Klimaschutzaktivitäten nachhaltig miteinander zu vernetzen, heißt es auf der Startseite der Plattform. Zudem können sich Nutzer aktiv bei den verschiedenen Klimaschutzvorhaben einbringen, etwa durch finanzielle Unterstützung oder ehrenamtliche Mitarbeit. Unternehmen, die ihre Projekte veröffentlichen, erhalten wiederum ein CO2-Siegel, mit dem sie ihr Engagement für Nachhaltigkeit transparent kommunizieren können. „Mit der CO2-Kompensations-Plattform sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Unternehmen zeigt der Landkreis Günzburg eindrucksvoll, wie digitale Tools lokale Projekte für die Menschen greifbar und für Unternehmen nutzbar machen können“, bewertet Bayerns Staatsminister für Digitales, Fabian Mehring, das Angebot. „Dabei schützen die Günzburger das Klima und stärken zugleich den Wirtschaftsstandort. Der Landkreis Günzburg geht mit Ideenreichtum und Innovationskraft voran und zeigt, wie die digitale Transformation im ländlichen Raum gelingt: Nicht per Digitalisierung zum Selbstzweck, sondern von den Menschen aus gedacht und mit einem konkreten Mehrwert für die Lebenswirklichkeit vor Ort.“ Als bayernweiter Leuchtturm wird die Günzburger CO2-Kompensationsplattform im Projekt Kommunal? Digital! gefördert. Das Staatsministerium für Digitales unterstützt die insgesamt zehn Kommunen des Programms mit je bis zu 500.000 Euro. Ziel ist es laut Ministerium, innovative digitale Lösungen mit Modellcharakter voranzutreiben, die als Best-Practice-Beispiele von anderen Kommunen übernommen werden können. Das Augenmerk liege dabei auf Lösungen, die durch den Einsatz digitaler Mittel Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Bürgerbeteiligung verbessern und smart unterstützen. Die zehn geförderten Projekte sind im Jahr 2021 in einem Ideenwettbewerb aus 76 Bewerbungen ausgewählt worden (wir berichteten) und werden bis Ende September 2024 finalisiert. Am 26. November 2024 wird die große öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung von „Kommunal? Digital!“ stattfinden, kündigt das Ministerium an. (ve)

https://co2marktplatz.de
https://www.landkreis-guenzburg.de
https://kommunal-digital.bayern

Stichwörter: E-Partizipation, Kreis Günzburg

Bildquelle: https://co2marktplatz.de

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Nordrhein-Westfalen: Erfolgsgeschichte für Online-Partizipation
[5.6.2024] Seit gut zwei Jahren stellt das Land Nordrhein-Westfalen seinen Landes- und Kommunalverwaltungen eine Beteiligungsplattform sowie umfassende Unterstützungsangebote zur Verfügung. Das kommt an: Über 260 Mandanten wurden inzwischen umgesetzt. mehr...
Mit über 5,5 Millionen Aufrufen und über 5.600 Beteiligungsprojekten von mehr als 260 Kommunen und Fachportalen ist Beteiligung NRW ein echter Erfolg.
Köln: Ein Jahr un:box cologne
[27.5.2024] In der ersten Runde des digitalen Großbeteiligungsformats un:box cologne haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln zahlreiche zukunftsweisende Ideen eingereicht. mehr...
Kaiserslautern: Leitlinien zur Beteiligung verabschiedet
[7.5.2024] Der Stadtrat in Kaiserslautern hat Leitlinien für die Bürgerbeteiligung beschlossen. Der Verabschiedung des Dokuments gingen mehr als zehn Treffen des interdisziplinären Arbeitskreises für Beteiligung, ein eigener Workshop für die Stadtverwaltung und mehrere Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger voraus. mehr...
Aschaffenburg: KI unterstützt bei Bürgerbeteiligung
[30.4.2024] Die Stadt Aschaffenburg und die Technische Universität haben gemeinsam die Beteiligungsplattform dima entwickelt, die verschiedene KI-gestützte Funktionen integriert. Der Prototyp wurde jetzt vorgestellt. Eine einjährige Erprobungsphase soll folgen. mehr...
Das Team hinter der Aschaffenburger Partizipationsplattform – hier bei einem anderen Anlass, der Einweihung einer  E-Bike-Ladestation.
Garching: Plattform für Beteiligung
[5.4.2024] Über eine Beteiligungsplattform verfügt jetzt die Stadt Garching. Sie wurde mit Unterstützung der Initiative demokratie.today eingeführt. Als erstes Projekt wurde das Bürgerbudget vorgestellt. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

Besuchersteuerung: Das neue Einbürgerungsgesetz stellt Behörden vor zusätzliche Herausforderungen
[12.6.2024] Am 27. Juni 2024 tritt das neue deutsche Einbürgerungsgesetz in Kraft. Damit verkürzt sich die Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von derzeit acht auf fünf Jahre, bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf bis zu drei Jahre. Demzufolge werden Ausländerbehörden künftig mehr Anträge auf Einbürgerung bearbeiten müssen. Allerdings stoßen bereits heute viele Ausländerbehörden an ihre Kapazitätsgrenzen. Magdalene Rottstegge, zuständig für das Business Development bei der SMART CJM GmbH, erläutert, wie Ämter das erhöhte Arbeitsaufkommen besser bewältigen können. mehr...

E-Rechnung: Für den Ansturm rüsten
[31.5.2024] Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich kommt. Kommunen sollten jetzt ihre IT darauf ausrichten. Ein Sechs-Stufen-Plan, der als roter Faden Wege und technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, kann dabei helfen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
leanact GmbH
38106 Braunschweig
leanact GmbH
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
Aktuelle Meldungen