Berlin:
Online-Beteiligung für Jugendliche


[8.12.2015] Auf der neuen Online-Plattform jup! Berlin bündelt die Bundeshauptstadt Jugendinformation, die Arbeit einer Jugendredaktion und die Online-Beteiligung Jugendlicher. Im kommenden Jahr soll das Angebot auch als App verfügbar sein.

Die Online-Plattform jup! Berlin bündelt Jugendinformation, die Arbeit einer Jugendredaktion und Online-Beteiligung. In Berlin ist ein neues Informations- und Beteiligungsportal für Jugendliche gestartet: Auf jup! Berlin können sich die jungen Bürger informieren, orientieren, eigene Inhalte erstellen, ihre Interessen vertreten, ihre Meinung sagen, Mitstreiter finden und Beratung und Unterstützung für ihre Ideen und Probleme finden. Wie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft meldet, werden dabei auch verschiedene Ansätze von E-Partizipation erprobt, um die Jugendbeteiligung digital zu stärken. Anfang 2016 soll das Web-Angebot außerdem als App nutzbar sein. „Als Jugendsenatorin geht es mir darum, die Beteiligung der jungen Berlinerinnen und Berliner an den Entscheidungsprozessen in unserer Stadt zu stärken und auszubauen“, erklärt Senatorin Sandra Scheeres. „Jup! Berlin ist ein bundesweit einzigartiges Angebot, das Jugendinformation, die Arbeit einer Jugendredaktion und Online-Beteiligung auf dem aktuellen Stand der Technik zusammenführt.“ Im Rahmen der Konzepterstellung wurden laut der Senatsverwaltung 700 Berliner Jugendliche nach ihren Vorstellungen rund um ein Jugendportal befragt. Während der Konzeptumsetzung haben außerdem Workshops stattgefunden, wo Jugendliche beispielsweise über den Portalnamen, Themenschwerpunkte und Magazinressorts entschieden haben. jup! Berlin wird laut der Meldung durch die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen des Landesprogramms jugendnetz-berlin.de umgesetzt. (ve)

http://jup.berlin

Stichwörter: E-Partizipation, Portale, Berlin, Sandra Scheeres

Bildquelle: jup! Berlin / Foto: Daniel Remler

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