Schleswig-Holstein:
Flächendeckend schneller surfen


[12.6.2018] Bis zum Jahr 2025 will Schleswig-Holstein eine weitgehende Flächendeckung von Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude realisieren. Förderungen, eine Analyse der weißen Flecken und Allianzen für den Glasfaserausbau sollen es ermöglichen.

Schleswig-Holstein analysiert die weißen Glasfaserflecken im Land. 35 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein können einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude erhalten, 30 Prozent haben diesen bereits gebucht. Das teilt jetzt das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus mit. „Bis zum Jahr 2020 werden 50 Prozent der Haushalte einen solchen Anschluss erhalten können, bis 2022 sogar 62 Prozent – und wir werden noch mehr Gas geben, um bis 2025 eine weitgehende Flächendeckung zu erhalten”, erläuterte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz. Um die vollständige Glasfaserabdeckung bis 2025 zu erreichen, stellt das Land laut Ministerium knapp drei Millionen Euro zusätzliche Förderung für das Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH) zur Verfügung. 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel sollen für ein abgestimmtes Förderkonzept vor allem für die weißen Glasfaserflecken in den ländlichen Räumen eingesetzt werden. Neben einer Feinanalyse der weißen Glasfaserflecken mit individuellen Lösungsansätzen soll ein Bündnis für den Glasfaserausbau mit fast 60 Unternehmen und Institutionen die Glasfaserpolitik unterstützen und Allianzen vor allem für die Erschließung der Städte initiieren. Auch eine engere Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft sei vorgesehen, um die Gebäudeinfrastruktur mit Glasfaser zu versehen. Eine erste Analyse der noch verbleibenden weißen Glasfaserflecken hat Buchholz gemeinsam mit dem BKZSH beim 11. Breitbandforum Schleswig-Holstein (1. Juni 2018) präsentiert. Diese entfallen demnach auf wenige Regionen ohne konkrete Ausbaupläne, die Randlagen bereits erschlossener Gebiete und vor allem die Städte im Land. (ve)

www.schleswig-holstein.de

Stichwörter: Breitband, Schleswig-Holstein, Glasfaser, Bernd Buchholz

Bildquelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

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