Virtual Solution:
Mobile Software sicher ausrollen


[23.5.2022] Immer mehr Behörden, auch jene mit strengen IT-Sicherheitsregeln, setzen auf mobile Arbeitsgeräte. Beim Roll-out und Update dort installierter Software kann einiges schief gehen. Virtual Solution, Spezialist für sichere Mobil-Apps, klärt über die gefährlichsten Stolpersteine auf.

Mobiles Arbeiten ist für Unternehmen wie auch für Behörden zur Selbstverständlichkeit geworden. Dies gilt auch für die vielen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Sie alle sind darauf angewiesen, Mitarbeiter zur Erfüllung ihrer Aufgaben mit modernen iOS- und Android-Geräten auszustatten. Bei der mobilen Arbeit benötigt werden vor allem Kommunikations- und Kollaborations-Tools wie etwa E-Mail, Messenger und Kalender sowie solche für die Dokumentenbearbeitung. Nun hat das auf sichere mobile Anwendungen spezialisierte Software-Unternehmen Virtual Solutions, das zur Materna-Gruppe gehört (wir berichteten), einen Ratgeber-Artikel zum pannenfreien Roll-out solcher Kommunikationslösungen auf mobilen Endgeräten veröffentlicht.

Updates müssen zügig ausgerollt werden

Für das Management mobiler Endgeräte werden häufig MDM-Systeme (Mobile Device Management) eingesetzt. Sie sollen sicherstellen, dass die Kommunikationslösungen auf Smartphones und Tablets immer auf dem neuesten Stand sind. In der Praxis tauchen jedoch nach Einschätzung von Virtual Solutions immer wieder typische Probleme auf, die eine sichere, plattformübergreifende und nutzerfreundliche Einführung und Aktualisierung mobiler Kommunikationslösungen verhindern.
Virtual Solution hat vier typische Fallstricke identifiziert. Problematisch ist etwa das Timing. Sukzessive Roll-outs und das zeitversetzte Updaten von mobilen Endgeräten gilt es zu vermeiden. Durch den Einsatz von unterschiedlichen Versionen entstehen nicht nur relevante Sicherheitsrisiken, ein lang andauernder Roll-out kann auch die Zusammenarbeit erschweren. So könne es in diesem Fall etwa passieren, dass einzelne Mitarbeiter noch nicht auf Software, etwa den verwendeten Messenger, zugreifen können und bei der internen Kommunikation außen vor bleiben. Sie müssen dann entweder auf E-Mails oder das Telefon ausweichen, womit die Gefahr von fehlerhafter Kommunikation oder vielen zeitintensiven Rückfragen steigt.
In Zeiten von Homeoffice und mobiler Arbeit sollte der Roll-out außerdem nicht mehr an einen Ort gebunden sein. Schon bei mittelständischen Unternehmen oder mittelgroßen Behörden könne es zu Problemen kommen, wenn auch nur ein Teil der Mitarbeiter den IT-Administrator zwecks eines Updates persönlich aufsuche, so Virtual Solution. Mobile Kommunikationslösungen sollten aus diesem Grund zeitgleich flächendeckend ausgerollt werden und in gleicher Weise auch Updates erhalten.

Probleme können sich potenzieren

Bundesbehörden und BOS, aber auch KRITIS-Unternehmen besitzen strenge Vorgaben für die IT-Nutzung. Die teilweise sehr umfangreichen und komplizierten Regularien müssen auch beim Roll-out abgebildet werden. Dazu kommen Anforderungen wie beispielsweise Multi-Mandantenfähigkeit und schnelle Skalierbarkeit.
Die Vielzahl an möglichen Problemen kann nach Erfahrung von Virtual Solution bei einem Roll-out schnell zu einer großen Herausforderung werden. Für die technische Umsetzung, so das Unternehmen, haben sich kosteneffiziente und schnell einsetzbare Containerlösungen bewährt (wir berichteten). Diese trennen geschäftliche Daten und Applikationen vom Rest des mobilen Endgeräts. Auf diese Weise bleiben private sowie berufliche Daten der Mitarbeiter separiert und geschützt. So sei ein sicherer, ultramobiler Arbeitsplatz mit der Container-Technologie von Virtual Solution nicht nur für Organisationen und Unternehmen, sondern auch für Bundesbehörden möglich, welche die VS-NfD-Vorgaben erfüllen müssen, erklärt Hermann Granzer, CTO bei Virtual Solution. Dabei trage ein hochautomatisierter Roll-out dazu bei, Anwendungen auch bei großen Nutzerzahlen laufend und synchron immer auf dem neuesten Funktions- und Sicherheitsstand zu halten. (sib)

https://www.virtual-solution.com

Stichwörter: IT-Sicherheit, Virtual Solution, Mobile Device Management



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Sicherheit
Cyber-Agentur: Forschung für den Schutz von KRITIS
[30.6.2022] Die Cyber-Agentur startet ihr bislang größtes, europaweites Ausschreibungsverfahren: 30 Millionen Euro sollen für Forschung zum Schutz kritischer Systeme in Deutschland vergeben werden. Genutzt wird die vorkommerzielle Auftragsvergabe zur Beschaffung von Forschungsleistungen. mehr...
Studie: E-Mail-Sicherheit per Cloud
[28.6.2022] Eine vom Software-Haus Net at Work beauftragte Studie über die E-Mail-Sicherheit im öffentlichen Sektor zeigt, dass viele Verwaltungen hierfür keine eigenen Ressourcen haben. Maßgeschneiderte Cloud-Lösungen – mit engmaschigem Support – können Abhilfe schaffen. mehr...
Kommunen: Neues IT-Grundschutzprofil
[27.6.2022] In Version 3.0 steht nun das IT-Grundschutzprofil für die Basis-Absicherung von Kommunalverwaltungen zur Verfügung. Insbesondere kleinere und mittlere Kommunen können von der Blaupause profitieren. mehr...
Sachsen: Datenschutzbericht 2021 vorgelegt
[20.6.2022] Die neue Sächsische Datenschutzbeauftrage Juliane Hunderte hat den Datenschutzbericht 2021 vorgelegt. Wie schon im Vorjahr war ein hoher Beratungsbedarf und – infolge der zunehmenden Digitalisierung – ein Anstieg bei gemeldeten Datenpannen zu beobachten. mehr...
Sachsens Datenschutzbeauftragte Juliane Hunderte hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2021 vorgestellt.
Wahlen: Sicher online abstimmen Bericht
[13.6.2022] Der Bedarf von Kommunen, digitale Veranstaltungen und Online-Abstimmungen durchzuführen, ist im Zuge der Corona-Pandemie massiv gestiegen. Doch wie lässt sich angesichts wachsender Cyber-Bedrohungen die Sicherheit gewährleisten? mehr...
Bei der Digitalisierung von Wahlen und Abstimmungen ist der Informationssicherheit großes Gewicht beizumessen.
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich IT-Sicherheit:
procilon GmbH
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
NCP engineering GmbH
90449 Nürnberg
NCP engineering GmbH
Aktuelle Meldungen