Essen:
Serviceportal nutzt BundID


[27.5.2024] Wer Online-Leistungen im Serviceportal der Stadt Essen nutzen möchte, muss sich dazu nun bei der BundID registrieren.

Das Serviceportal der Stadt Essen nutzt jetzt die deutschlandweit eingesetzte BundID. Dieser vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) zentral bereitgestellte Basisdienst zur Identifizierung bei Online-Diensten löst nach Angaben der Stadtverwaltung das Servicekonto.NRW ab, dessen Betrieb durch das Land Nordrhein-Westfalen Mitte des Jahres eingestellt wird.
Für die bisher registrierten Nutzerinnen und Nutzer des Serviceportals wurde eine komfortable Lösung zum Erhalt ihrer Dokumente geschaffen: Wird bei der Anmeldung über die BundID dieselbe E-Mail-Adresse wie beim Servicekonto.NRW angegeben, erfolgt automatisch eine Migration der bestehenden Daten, die vorhandenen persönlichen Postkorbnachrichten stehen dann auch weiterhin zur Verfügung.
Peter Adelskamp, Chief Digital Officer der Stadt Essen, betont die Wichtigkeit des Wechsels zur BundID: „Die Bereitstellung und Nutzung bundesweit einheitlicher Basisdienste ist für die Zukunft der digitalen Verwaltung unerlässlich. Nur so kann sich die Entwicklung neuer Online-Dienste beschleunigen und eine breite Nutzung in der Bevölkerung etablieren. Die BundID ist der nächste wichtige Schritt in diese Richtung.“ Auch für Unternehmen müsse eine solche Lösung geschaffen werden, fordert Adelskamp: „Perspektivisch müssen die BundID sowie ein zentrales Unternehmenskonto den einheitlichen Zugang zu sämtlichen digitalen Verwaltungsdiensten der Kommunen, der Länder und des Bundes darstellen.“ (bw)

https://www.essen.de
https://www.essen.de/digitalstrategie

Stichwörter: Digitale Identität, BundID, Essen, Peter Adelskamp



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