Bundesnetzagentur:
Karte zeigt Netzverfügbarkeit


[12.11.2019] Guter Empfang oder Sendepause im Funkloch? Eine Karte der Bundesnetzagentur zeigt jetzt online, wie es in Deutschland um die Netzverfügbarkeit für Smartphones steht. Die Karte präsentiert die Ergebnisse von bislang 160 Millionen Messpunkten, die Nutzer mithilfe einer App überall im Land verteilt haben.

Wo es einen guten, nicht so guten oder vielleicht gar keinen Netzzugang mit dem Smartphone gibt, zeigt jetzt eine digitale Karte der Bundesnetzagentur (BNetzA), die mithilfe der Breitbandmessung/Funkloch-App erstellt wurde. Mit dieser können Nutzer protokollieren, ob ein Funkloch vorliegt, eine Mobilfunkanbindung verfügbar ist und welche Mobilfunktechnologie genutzt wird, wobei die Bandbreite von 2G bis 5G reicht. Über die 2018 ins Leben gerufene App (wir berichteten) wurden laut Bundesnetzagentur bereits 160 Millionen Messpunkte übermittelt. Je mehr hinzukommen, desto aussagekräftiger wird die Karte, die ein Muster aus farbigen Waben zeigt. Dabei überwiegen aktuell in der Gesamtansicht lila Felder, die für ein 4G-Netz stehen, während die Farbe türkis, die ein Funkloch anzeigt, eher die Ausnahme bildet, so die Bundesnetzagentur. Die Waben können in neun Zoomstufen verändert werden. Mit einer Filterfunktion lassen sich einzelne Technologien, einzelne Netzbetreiber sowie bestimmte Zeiträume auswählen. Die Einfärbung der Waben verändert sich nach den gesetzten Filtern.
Zu beachten gilt laut BNetzA beim Lesen der Karte, dass die Messpunkte nicht gleichmäßig über das Bundesgebiet und auch nicht gleichmäßig innerhalb einer Wabe verteilt sind. Die Ergebnisse können daher nach Regionen und Netzen variieren. Berücksichtigt werden müsse auch, dass die Messpunkte von App-Nutzern mit ihren eigenen Endgeräten und Mobilfunkverträgen erzeugt worden sind. Die Kartendarstellung gebe daher unter Umständen keine abschließende Auskunft über die vor Ort verfügbaren Netztechnologien eines Netzbetreibers. (co)

Direkt zur Kartenansicht (Deep Link)
https://breitbandmessung.de

Stichwörter: Breitband, Bundesnetzagentur, Mobilfunk, Apps, zafaco



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