E-Government-Wettbewerb:
Finalisten präsentieren sich


[22.5.2018] Im Rahmen des 17. E-Government-Wettbewerbs von BearingPoint und Cisco sind jetzt die Finalisten vorgestellt worden. Prämiert wurden unter anderem das Projekt zur Einführung einer zentralen Rechnungseingangsplattform für den Bund sowie die Lösung KLAR der Stadt Kaiserslautern.

Begrüßung zu den Finalistentagen des 17. E-Government-Wettbewerbs. Auf den Finalistentagen des 17. E-Government-Wettbewerbs von BearingPoint und Cisco (15. bis 16. Mai, Berlin) kämpften insgesamt 15 Bewerber um eine Auszeichnung als bestes Projekt zur Verwaltungsmodernisierung. Das Spektrum reichte nach Angaben der Wettbewerbsveranstalter in diesem Jahr von Konzeptionen zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes über die Realisierung konkreter E-Government-Anwendungen für Bürger bis hin zur Erleichterung elektronischer Dienste für Unternehmen. Beeindruckend sei der gezielte Einsatz neuer Technologien in den Projekten. Hierzu zähle beispielsweise die Anwendung von Virtual Reality, künstlicher Intelligenz, Spracherkennung und Big Data Analytics. Zudem zeige die hohe Zahl der eingereichten Ideen im Bereich Kooperationen, dass in allen beteiligten Organisationen die Chancen für eine schnellere Digitalisierung durch intensive Zusammenarbeit genutzt werden.
Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint, kommentiert: „Der E-Government-Wettbewerb verdeutlicht, dass es bei der Transformation der öffentlichen Verwaltung nicht nur um sich ändernde Prozesse innerhalb der Verwaltungen geht, sondern sich durch neue, teilweise disruptive Technologien das Leben der Menschen verändert. Mit dem Wettbewerb schaffen wir gemeinsam mit Cisco eine Plattform, um die notwendige Transformation zu unterstützen.“ Jonas Rahe, Sales Manager bei Cisco Deutschland, ergänzt: „Viele der eingereichten Konzepte werden bereits umgesetzt, was die hohe Qualität der Projekte unterstreicht. Die Einreichungen boten somit eine sehr gute Basis für die Auszeichnung von richtungsweisenden Beiträgen im E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“

Finalisten im Überblick

In der Kategorie „Beste Konzeption zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes“ konnten sich das Bayerische Landesamt für Steuern mit dem Projekt „EKONA mit Schnittstelle für Nutzerkonten KOLIBRI“ sowie das baden-württembergische Innenministerium mit dem Vorhaben „50x1101 – Nutzerzentrierte Standardprozesse für Baden-Württemberg“ durchsetzen. Dritter Finaliste in dieser Kategorie ist das Projekt „Zentrale Rechnungseingangsplattformen, Bund-Bremen-Kooperation E-Rechnung“ (wir berichteten).
Das beste Digitalisierungsprojekt machen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Sprachbiometrisches Assistenzsystem), das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (Elektronische Gründung) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Gründerplattform) unter sich aus. Um den Titel „Bestes Modernisierungsprojekt“ bewerben sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit ihrem Projekt zur „Gewinnung, Einarbeitung und Bindung von mehr als 260 neuen Mitarbeitern seit dem Jahr 2016“, die Staatskanzlei Schleswig-Holstein für die Konzeption und Durchführung einer landesweiten Nachwuchskräfte-Werbekampagne sowie die Stadt Kaiserslautern mit ihrem Projekt KLAR (KaisersLauternAnalyseRecherche, wir berichteten).
Nominiert in der Kategorie „Bestes Kooperationsprojekt“ sind die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) mit ihrem kooperativen Informationsmanagement in der Wasserwirtschaft, das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen mit dem IT-Verfahren Online Sicherheitsprüfung (OSiP), sowie das Projekt eUmzugCH der Schweizerischen Informatikkonferenz.
Ausgezeichnet wird zudem das beste Infrastrukturprojekt. Als Finalisten wurden hier die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg für den Einsatz von Virtual und Augmented Reality im Hamburger Hafen, die Handwerkskammer für München und Oberbayern mit ihrem Kundenportal der bayerischen Handwerkskammern sowie das Verkehrsministerium Baden-Württemberg mit dem Projekt Verkehrssicherheitsscreening ausgewählt.
Die Preisverleihung erfolgt auf dem Zukunftskongress „Staat und Verwaltung“ am 19. Juni 2018 in Berlin. Auch in diesem Jahr wird zudem ein Publikumspreis vergeben. Bis zum 3. August kann jeder per Online-Voting für seinen Favoriten abstimmen. Der Gewinner des Publikumspreises wird am 7. September im Rahmen des 23. Ministerialkongresses ausgezeichnet. (bs)

http://www.egovernment-wettbewerb.de

Stichwörter: Panorama, Cisco, BearingPoint, E-Government-Wettbewerb 2018

Bildquelle: BearingPoint

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Eintrittsmanagement: Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten? Bericht
[27.10.2020] Trotz Corona-Pandemie könnten Weihnachtsmärkte stattfinden. Die Unternehmen GiroSolution und DIPKO haben dazu ein Eintrittsmanagementsystem entwickelt, mit dem die Besucheranzahl kontrolliert, Ansammlungen vermieden und Infektionsketten nachvollzogen werden können. mehr...
Weihnachtsmarkt trotz Corona-Pandemie?
Hessen: Neue Features für hessenWARN
[27.10.2020] Die App hessenWARN verfügt mit ihrem jüngsten Update über neue Funktionen: Der Wildwarner alarmiert Autofahrer bei erhöhter Wildwechsel-Gefahr, eine Widget-Funktion erlaubt Notrufe mit exakter Standortübermittlung. mehr...
eGovernment MONITOR 2020: Deutschland holt auf
[22.10.2020] Die Nutzung von E-Government-Angeboten nimmt in der DACH-Region weiter zu. Dies scheint jedoch nicht auf pandemiebedingte Behördenschließungen zurückzugehen. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue eGovernment MONITOR. mehr...
Erstmals enthält der eGovernment MONITOR eine Typisierung potenzieller E-Government-Nutzer.
Open Data: Bereitstellung in Kommunen
[22.10.2020] Eine Difu-Studie für die Bertelsmann Stiftung zeigt die steigende Bereitschaft von Kommunen, ihre Daten offen zur Verfügung zu stellen. Dabei tauchen jedoch auch Hürden auf – insbesondere für kleinere Kommunen. mehr...
Studie zeigt die Bereitschaft zur Open-Data-Bereitstellung in Kommunen.
Studie: Digitale Kommune: Eine Typfrage?
[20.10.2020] Kommunale Digitalisierung ist komplex und kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. ÖFIT und KGSt veröffentlichten jetzt eine Studie, in der verschiedene Digitalisierungstypen beschrieben und auch angeleitet werden. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 10/2020
Kommune21, Ausgabe 9/2020
Kommune21, Ausgabe 8/2020
Kommune21, Ausgabe 7/2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Panorama:
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
Aktuelle Meldungen