Sternberg:
Lösung für virtuelle Sitzungen


[18.1.2021] Die Corona-Krise ändert und beschleunigt digitale Geschäftsprozesse – auch die für virtuelle Sitzungen. So konnten mit der Lösung Workflow+ von Sternberg im Jahr 2020 mehr als 80 Kommunen, Vereine und Verbände ihre Treffen digitalisieren.

Die Corona-Krise hat alle kalt erwischt. Geschäftsprozesse müssen seitdem neu gedacht, Strukturen entwickelt und Budgets anders verteilt werden. Wie diese Herausforderungen in neue Chancen verwandelt werden können, haben im Jahr 2020 mehr als 80 Kommunen, Vereine und Verbände gezeigt, die mit der Lösung Workflow+ von Sternberg ihre Sitzungen digitalisiert haben. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Basis des Moduls das digitale Gremieninformationssystem SD.NET. Von der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen über die Abrechnung der Sitzungsgelder bis hin zur Veröffentlichung der Beschlüsse im Internet oder Apps, werde das Gremien-Management bereits von mehr als 24.000 Anwendern genutzt. „Mit dem Workflow+, stehen den Usern viele weitere Funktionen zur Verfügung, die gerade für Kommunen und Verbände nützlich sind“, erklärt Jan-Christopher Reuscher, Geschäftsführer bei Sternberg Software. So können laut Unternehmen auch Mandatsträger in den Workflow eingebunden werden, um Protokolle oder Einladungen freizugeben oder virtuelle Umlaufbeschlüsse zu fassen. Die Aufgaben und Dokumente stehen den Teilnehmern in einem geschützten Bereich zur Verfügung. Zugewiesene Aufgaben würden zudem auf Wunsch jederzeit über den Browser oder die Apps angezeigt und könnten dort bearbeitet werden. „Das steigert die Effizienz der Verwaltung erheblich“, sagt Reuscher.

Kommunen bekommen ein Update

Der Geschäftsführer ist dennoch vom aktuellen Erfolg des Workflow+-Moduls überrascht. „Zwischen 2016 und 2019 haben wir das Modul rund 70 Mal verkauft. 2020 sind es bisher bereits mehr als 80 Aufträge. Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung Rückenwind verliehen“, so Reuscher. Dies haben auch einzelne Bundesländer erkannt, in denen digitale Umlaufbeschlüsse gesetzlich bisher nicht erlaubt waren, so der Bericht von Sternberg. Ein Beispiel sei Baden-Württemberg. Hier ermöglicht seit Mai 2020 Paragraf 37a GO BaWü den Einsatz virtueller Sitzungen. Niedersachsen und Schleswig-Holstein zogen wenig später nach und haben ebenfalls den Weg für digitale Beschlussfassungen freigemacht.
Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, wie eine aktuelle Umfrage des Deutschen Städte- und Gemeindebunds bestätigt. Demnach geben 77 Prozent der befragten Kommunen an, dass der Amtsbetrieb nur durch den Einsatz digitaler Prozesse aufrechterhalten werden konnte. 54 Prozent der Kommunen wollen ihr Digitalbudget 2021 deutlich erhöhen. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Im Gegenteil: Sie ist eine Lösung, mit der sich Unternehmen, Kommunen und Verbände gleichermaßen auch auf unvorhersehbare Herausforderungen vorbereiten können“, berichtet Geschäftsführer Reuscher. „Workflow+ kann da ein wichtiger Baustein sein, mit dem die Anwender das Fundament für ihre digitale Gremienarbeit legen.“ (co)

https://www.sitzungsdienst.net

Stichwörter: Sitzungsmanagement, RIS, Sternberg, Unternehmen, Workflow+



Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich RIS | Sitzungsmanagement
Wertheim: Ratssitzung per Videokonferenz
[11.1.2021] Die Stadt Wertheim hat ihre Hauptsatzung geändert, sodass auch im Jahr 2021 virtuelle Ratssitzungen möglich sind. Bis Anfang Dezember 2020 hatten nur 24 von 1.101 Kommunen in Baden-Württemberg diese Option genutzt. mehr...
Ratsinformationssysteme: Der Kopierer hat Pause Bericht
[25.11.2020] Das Amt Penzliner Land startet mit der Lösung SD.NET in eine papierlose Zukunft. Der Sitzungsdienst bringt neben Einsparungen auch Flexibilität. mehr...
Penzlin setzt auf digitales Sitzungsmanagement.
Amt Südtondern: Digital gewappnet Bericht
[23.11.2020] Das Amt Südtondern setzt mit seinen 30 Gemeinden, sieben Zweckverbänden und rund 170 Gremien auf digitale Ratsarbeit. Die Stadt Niebüll, der Verwaltungssitz des Amtes, war eine der ersten, die Papier aus den Sitzungsmappen verbannte. mehr...
Amt Südtondern sieht Digitalisierung als echte Chance.
Fresach: Zeitgemäßes Sitzungsmanagement
[20.11.2020] In Fresach sorgen Sitzungsmanagement und Gremieninformationssystem von Anbieter Somacos für Erleichterungen. Dank einer Lösung von PSC Public Software & Consulting lassen sich zudem alle Prozesse des Sitzungsmanagements über ein System abwickeln. mehr...
Ratsinformationssysteme: Sitzungsdienst interkommunal Bericht
[17.11.2020] Elf Verwaltungen arbeiten aktuell mit der Kreisstadt Neunkirchen interkommunal im Bereich Sitzungsdienst zusammen. Möglich macht dies die Rechenzentrumslösung des Unternehmens Somacos. mehr...
Neunkirchener Rat arbeitet mit Mandatos-App.
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 3/2021
Kommune21, Ausgabe 2/2021
Kommune21, Ausgabe 1/2021
Kommune21, Ausgabe 12/2020

Aktuelle Meldungen