Bamberg:
Bürger als Stadtexperten


[13.1.2020] Bürger in Bamberg sollen auch weiterhin aktiv in die Stadtentwicklung einbezogen werden. Das Amt für Bürgerbeteiligung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit blickt auf erste Erfolge zurück und plant bereits nächste Möglichkeiten zur Beteiligung.

Die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung werden in Bamberg rege wahrgenommen. Die Stadt Bamberg setzt auf Bürgerbeteiligung und direkten Dialog und verzeichnet damit bereits erste Erfolge. Wie die bayerische Bergstadt mitteilt, werden die Bürger seit der Gründung des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Juni 2019 noch aktiver in die Stadtentwicklung einbezogen. Dazu seien unter anderem Veranstaltungen im Bürgerlabor, Stadtteilgespräche, Bürgerdialog- sowie Informationsveranstaltungen abgehalten worden. Im Bürgerlabor konnten die Bamberger beispielsweise direkt nach der Öffnung des neuen Amtes drei Wochen lang Anregungen, Beschwerden und Lob einbringen. Die Ergebnisse daraus sind auf der Homepage der Stadt einsehbar.
Aufgabe der kommenden Monate sei nun allgemein gültige Spielregeln für das Miteinander von Bürgerschaft, Verwaltung und Politik zu erarbeiten. „Wir wollen mutig sein und moderne, auch unkonventionelle Formen einsetzen“, bemerkte Michaela Schraetz, Sachgebietsleiterin für Bürgerbeteiligung. Im Januar 2020 soll es weitere Beteiligungsmöglichkeiten zur Stadtentwicklung geben sowie eine Bürgerkonferenz zum Thema „Bamberg plastikfrei“. Darüber hinaus sei für diesen Monat auch noch der Start für die Erhebung der sozialräumlichen Quartiersgliederung geplant. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte: „Wir werden die Bürger als Experten der Stadt wertschätzen.“
Laut Kommune gab es im vergangenen Jahr zusätzlich zu den vorgeschriebenen Bürgerbeteiligungen noch zahlreiche freiwillige Bürgerbeteiligungen zu verschiedenen Themen. Beispielsweise hätte die erste Bildungskonferenz der Stadt Bamberg im Open Space Format stattgefunden sowie ein Digitalisierungsgipfel in der Volkshochschule, um moderne Medien noch stärker in die Bürgerbeteiligung einzubeziehen. Dazu sei die Rücklaufquote bei der Bürgerbefragung im April und Mai 2019 mit 31 Prozent ungewöhnlich hoch gewesen. Insgesamt 5.000 zufällig ausgewählte Bürger hatten dabei die Möglichkeit online oder per Post an der repräsentativen Befragung teilzunehmen. (co)

Ergebnisse aus dem Bürgerlabor Bamberg (Deep Link)
http://www.stadt.bamberg.de

Stichwörter: E-Partizipation, Bamberg, Bürgerbeteiligung

Bildquelle: Stadt Bamberg

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Frankfurt am Main: Barrierefreie Beteiligungsapp
[13.2.2020] In barrierefreier Version wartet jetzt die Beteiligungsapp der Stadt Frankfurt am Main auf. Sie soll es einer noch größeren Gruppe von Bürgern ermöglichen, der Stadt Mängel oder Anregungen mitzuteilen. mehr...
Die Beteiligungs-App der Stadt Frankfurt am Main ist jetzt barrierefrei.
Pfaffenhofen a. d. Ilm : Relaunch für Bürgermitmachportal
[4.2.2020] Mit dem Relaunch hat sich am Bürgermitmachportal im bayerischen Pfaffenhofen einiges verändert: Es bietet nicht nur neue Funktionen, sondern ist jetzt auch für die Bürger sowie die Stadtverwaltung optimal über das Smartphone nutzbar. mehr...
Das Bürgerportal von Pfaffenhofen an der Ilm ist seit dem Relaunch auch für die Nutzung über das Smartphone optimiert.
Teleport: „Sags uns einfach“ wird modernisiert
[3.2.2020] Mit einer neuen technischen Basis modernisiert Teleport sein Ideen- und Beschwerde-Management-System „Sags uns einfach“. Neu ist beispielsweise eine Redaktionsoberfläche mit wählbarem Design oder die Kompatibilität zu verschiedenen Bildschirmauflösungen. mehr...
Essen: Straßenschäden via App melden
[29.1.2020] Bürger in Essen können über die Mängelmelder-App jetzt auch Schäden und Mängel im Straßenbild an die Stadtverwaltung weitertragen. Hinter dem neuen Service steht die Verkehrsleitstelle des Amts für Straßen und Verkehr. mehr...
Über die Mängelmelder-App können Bürger in Essen nun auch Bescheid geben, wenn ihnen Schäden oder Mängel an Ampeln, Laternen, Straßen, Wegen oder Plätzen auffallen.
olbisoft: Mängelmelde-Apps für Kommunen
[21.1.2020] Meldungen unkompliziert erstellen und kundenorientiert bearbeiten – das ermöglichen die Mängelmelde-Apps von olbisoft. Kommunen können die Lösung auch als App unter eigenem Namen anbieten. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen