Regionalkonferenz:
Smart Cities trafen sich in Gütersloh


[23.3.2023] Unter dem Motto „Daten in der Smart City – Zwischen digitaler Daseinsvorsorge und Souveränität“ trafen sich bei der Regionalkonferenz des Bundesprogramms „Smart Cities made in Germany“ am 16. März 150 Teilnehmende aus ganz Deutschland in der Gütersloher Stadthalle.

Auf der Regionalkonferenz stellte unter anderem die Stadt Gütersloh ihr Smart-City-Projekt vor. Ostwestfalen-Lippe ist eine der führenden Regionen, wenn es um die Themen Digitalisierung und Smart City geht: Neben der Stadt Gütersloh werden vier weitere hier ansässige Kommunen, und damit im deutschlandweiten Vergleich überproportional viele, im Bundesprogramm „Smart Cities made in Germany“ gefördert (wir berichteten). Ein Grund für den Fördermittelgeber, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Gütersloh als Gastgeber für die nächste Regionalkonferenz des Modellprojekts auszuwählen, die regelmäßig einen Rahmen für Wissensaustausch und Vernetzung bietet. Rund 150 Teilnehmende aus Kommunen, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sind am 16. März 2023 der Einladung in die Gütersloher Stadthalle gefolgt. 
Im Fokus stand dabei nach Angaben der Stadt Gütersloh das Thema „Daten in der Smart City – Zwischen digitaler Daseinsvorsorge und Souveränität“. Passend dazu informierte Thorsten Schmidthuis, Leiter des Fachbereichs Digitalisierung und Geoinformation bei der Stadt Gütersloh, über urbane Datenplattformen. Lena Sargalski von der Stadt Bad Salzuflen stellte das Kooperationsprojekt „5 für OWL“ vor, dem neben Bad Salzuflen auch Bielefeld, Herford, Detmold und Gütersloh angehören. Das Team Digitaler Wandel der Stadt Gütersloh demonstrierte zudem anhand eines Modells Sensorik zum Anfassen. Weitere Stationen führten die Teilnehmenden zum Reallabor für Sensortechnik im Rathausinnenhof (wir berichteten), zum Digitalen Werkraum in die Stadtbibliothek und in die IMA Innovationsmanufaktur. Das hinterließ Eindruck: „Wir haben seit der Regionalkonferenz bereits einige Anfragen aus umliegenden Kommunen erhalten, die sich für gemeinsame Projekte interessieren“, freut sich Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh.
Die Stadt Gütersloh wird seit dem Jahr 2020 mit der Förderung „Smart Cities made in Germany“ unterstützt. Kürzlich hat der Rat der Stadt die Umsetzungsstrategie beschlossen. Sobald der Fördermittelgeber grünes Licht für das Strategiepapier gibt, wechselt die Kommune von der Strategie- in die Umsetzungsphase des Programms (wir berichteten). Die umfassende Umsetzungsstrategie ist auf der Gütersloher Projekt-Website abrufbar. (bw)

https://www.smart-city-dialog.de
https://www.digitaler-aufbruch-guetersloh.de

Stichwörter: Smart City, Gütersloh

Bildquelle: DLR-PT

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Haselhorst Associates: Krisen datengesteuert bewältigen
[17.7.2024] Die Unternehmensberatung Haselhorst Associates – unter anderem bekannt für ihr alljährliches Smart-City-Ranking – hat ein Praxisdossier veröffentlicht, das zeigt, wie Städte Daten und Technologien im Kontext von (klimainduziertem) Krisenmanagement und Katastrophenschutz einsetzen können. mehr...
Wuppertal: Alles neu im smart.lab
[17.7.2024] Seit 2022 ist Wuppertal eine der vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geförderten Smart Cities. Das smart.lab will neue Technologien und Konzepte der Allgemeinheit vermitteln. Nun eröffnet der digitale Erlebnisraum mit einem neuen Konzept und an einem neuen Standort. mehr...
Das smart.lab Wuppertal hat nach einer mehrmonatigen Kreativpause neu in der Mall des Hauptbahnhofs eröffnet.
Interview: Zusammenarbeit als Schlüssel Interview
[16.7.2024] Smarte Kommune heißt ein aktuelles Buch, das Ilona Benz, Chief Digital Officer der Stadt Kaiserslautern, geschrieben hat. Kommune21 sprach mit der Autorin über den Weg kleiner Gemeinden zur Smart City. mehr...
Dr. Ilona Benz, CDO von Kaiserslautern
Kreis Soest: Pegel-App startet in die Pilotphase
[12.7.2024] Der Soester Ortsteil Hattrop wird die neue Pegel-App des Kreises Soest als Pilotkommune testen. Die App ist einer der Bausteine des künftigen Hochwasserinformationssystems für die Region und soll sukzessive ausgebaut werden. mehr...
Pegel-App für die Pilotkommune Soest-Hattrop ist der erste Baustein eines Hochwasserinformationssystems für den Kreis Soest.
Ulm: Sicher dank digitalem Begleiter
[12.7.2024] Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Attraktiver Lederhof“ der Smart City Ulm ist der digitale Begleiter der Unternehmen citysens und beebucket als Gewinner hervorgegangen. mehr...
Der digitale Begleiter machte im Ideenwettbewerb „Attraktiver Lederhof“ das Rennen.
Weitere FirmennewsAnzeige

E-Rechnung: Für den Ansturm rüsten
[31.5.2024] Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich kommt. Kommunen sollten jetzt ihre IT darauf ausrichten. Ein Sechs-Stufen-Plan, der als roter Faden Wege und technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, kann dabei helfen. mehr...
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
IT-Guide PlusCC e-gov GmbH
20097 Hamburg
CC e-gov GmbH
cit GmbH
73265 Dettingen/Teck
cit GmbH
con terra GmbH
48155 Münster
con terra GmbH
NCP engineering GmbH
90449 Nürnberg
NCP engineering GmbH
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
Aktuelle Meldungen