Bayern:
E-Rechnung für kleine Summen


[22.7.2020] Mit dem E-Rechnungsviewer für bayerische Kommunen können Unternehmensleistungen digital abgerechnet werden – auch die mit niedrigen Beträgen.

Der Freistaat Bayern vereinfacht den Rechnungseingang bei Kommunen. Ab sofort können Rathäuser, Landratsämter und Bezirke Rechnungen mithilfe eines neuen E-Rechnungsviewers elektronisch entgegennehmen. Das teilt das Digitalministerium in einer Presseinformation mit. „Gerade in Zeiten von Corona wollen wir es unseren Unternehmen so einfach wie möglich machen, ihre Leistungen gegenüber der Verwaltung abzurechnen“, betont Digitalministerin Judith Gerlach. Dabei gehe der Freistaat über die Anforderungen der EU hinaus und befähige die Kommunalverwaltungen, auch digitale Rechnungen mit niedrigeren Beträgen anzunehmen. „Unsere Verwaltung muss mit dem digitalen Alltag der Wirtschaft gleichziehen. Digitale Rechnungen sparen Zeit, Geld und sind ein wichtiger Schritt für einen sparsamen Umgang mit Papier“, so Gerlach.
Der E-Rechnungsviewer ist laut Digitalministerium eine kostenlose Software-Lösung zur Visualisierung und Validierung von elektronischen Rechnungen. Dadurch können Prozessabläufe in der Verwaltung noch weiter optimiert werden. Die Rechnungsdatensätze könnten hier hochgeladen und sichtbar gemacht.

Zwei Jahre Übergangsfrist

Der bayerische Finanzminister Albert Füracker, der für die technische Umsetzung in der staatlichen Verwaltung verantwortlich ist, begrüßt die Digitalisierung im Bereich der Rechnungsstellung: „Bei der Zusammenarbeit mit dem Staat steht den Unternehmen bereits seit April 2020 eine vollständig digitale Rechnungsverwaltung zur Verfügung. Das Angebot ist ein Erfolg und wird von vielen Betrieben schon genutzt.“ Alle Beteiligten könnten volldigital ohne Papier und Dateneingaben arbeiten. Das mache die Bearbeitung einfacher, schneller und kostengünstiger. Nach Angaben von Digitalministerin Gerlach sei ein digitalisierter Rechnungsprozess vor allem für Aufträge mit niedrigen Summen sinnvoll, da diese am häufigsten vorkommen. Bayern drücke dabei aufs Tempo und habe seine Kommunen verpflichtet, nach einer Übergangsfrist von zwei Jahren auch unterhalb der vorgeschriebenen Schwelle elektronische Rechnungen anzunehmen. (hm)

https://www.e-rechnung.bayern.de

Stichwörter: Finanzwesen, E-Rechnung, Bayern, E-Rechnungsviewer



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Finanzwesen
Frankfurt am Main: Haushalt geht auch einfach
[29.7.2020] Leicht, humorvoll und kompetent will die Stadt Frankfurt am Main ihre Bürger an die Themen Haushalt und Beteiligungen heranführen. Die entsprechenden Informationen bietet sie jetzt in einem multimedialen Format online an. mehr...
Beteiligungsmanagement: Flexibles Berichtssystem Bericht
[24.7.2020] Die kommunale Konzernberichterstattung ist im Wandel. In der Praxis nutzen viele Kommunen noch Word-Dokumente. In fünf Schritten kann auf dieser Grundlage jedoch ein flexibles Berichtssystem entstehen. mehr...
VINCI Energies: müllerchur-Lösungen erweitern Portfolio
[23.7.2020] VINCI Energies baut seine Marke Axians weiter aus und übernimmt müllerchur. Das Schweizer Unternehmen bietet Lösungen für die Verwaltung öffentlicher Infrastrukturen und für die Finanzverwaltung. mehr...
Das Schweizer Unternehmen müllerchur ist von VINCI Energies übernommen worden.
München: Digitales Werkzeug für die Haushaltsplanung
[16.7.2020] Die Stadtverwaltung München nimmt ein neues digitales Planungsinstrument in Betrieb, mit dem sich Finanzdaten und alle relevanten Unterlagen für die Haushaltsplanung managen lassen. mehr...
Finanzwesen: Instrumente gegen Blindflüge Bericht
[10.7.2020] Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die kommunalen Haushalte werden langsam sichtbar. Bei steigenden Ausgaben und wegbrechenden Einnahmen werden mehr denn je verlässliche Planungs- und Steuerungslösungen benötigt. mehr...
Mit präzisen Werkzeugen auch stürmische Zeiten meistern.
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 8/2020
Kommune21, Ausgabe 7/2020
Kommune21, Ausgabe 6/2020
Kommune21, Ausgabe 5/2020
Kommune21, Ausgabe 4/2020
Kommune21, Ausgabe 3/2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Finanzwesen:
IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
Saxess AG
04107 Leipzig
Saxess AG
xSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
Axians Infoma GmbH
89081 Ulm
Axians Infoma GmbH
Aktuelle Meldungen