Welver:
Rechnungsworkflow im Echtbetrieb


[15.5.2018] In der Gemeinde Welver können Rechnungen ab sofort elektronisch entgegengenommen sowie regel- und rollenbasiert abgearbeitet werden.

Den ersten Schritt hin zum papierlosen Büro hat die nordrhein-westfälische Gemeinde Welver gemacht und Mitte April 2018 den kreditorischen Rechnungsworkflow eingeführt. Unterstützt wurde die Kommune dabei von IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT), der sich dazu im Oktober vergangenen Jahres erstmals mit Kämmerer Camillo Garzen zusammensetzte. Wie die SIT mitteilt, konnten nach insgesamt sechs Terminen vor Ort alle Kundenwünsche an die eingesetzte Software von Anbieter MACH realisiert werden. Rechnungen könnten in der Gemeinde Welver damit nun regel- und rollenbasiert abgearbeitet werden. Gemeinde und SIT erwarten sich davon nach eigenen Angaben eine spürbare Reduzierung der Bearbeitungszeiten vom Rechnungseingang bis hin zur Zahlbarmachung sowie einen besseren Überblick über den jeweiligen Bearbeitungszustand der Rechnungen.
Wie die Südwestfalen-IT weiter mitteilt, kann die Gemeinde Welver zudem ab sofort elektronische Rechnungen im Format ZUGFEeRD verarbeiten. Papierrechnungen würden künftig vor Ort eingescannt und in die MACH-Software übergeleitet. Die Umsetzung der ab dem Jahr 2020 bestehenden Verpflichtung, elektronische Rechnungen im Format XRechnung entgegenzunehmen, sei auf Grundlage des jetzt etablierten Systems somit nur noch ein kleiner Schritt. Die Gemeinde Welver ist laut SIT die erste Gemeinde in Südwestfalen, bei der das Software-Modul MACH Rechnungsworkflow im Echtbetrieb laufe. (bs)

www.welver.de
www.sitkomm.de
www.mach.de

Stichwörter: Finanzwesen, Südwestfalen-IT (SIT), MACH AG, Citkomm, E-Rechnung, Welver



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