Augsburg:
Digitalrat gegründet


[13.7.2021] Die Stadt Augsburg hat einen Digitalrat ins Leben gerufen, der die digitale Transformation der Verwaltung begleiten soll. Noch im Juli soll das neue Gremium seine Arbeit aufnehmen.

Richard Goerlich (links) und Fabian Ziegler sind die Vorsitzenden des neu gewählten Digitalrats der Stadt Augsburg. Die Stadt Augsburg hat auf Initiative von Oberbürgermeisterin Eva Weber einen Digitalrat ins Leben gerufen. Als inhaltlicher Treiber soll das Gremium die vielschichtige Transformation der Verwaltung ins digitale Zeitalter begleiten. Die Mitglieder des Digitalrats stammen laut einer Pressemeldung der Stadt aus „unterschiedlichen, hochrangigen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Organisation“ der Kommune in Bayern. Zum Vorsitzenden des Digitalrats wurde Richard Goerlich vom Rundfunkbetreiber Klassik Radio gewählt, sein Stellvertreter sei Fabian Ziegler von der Digitalagentur team 23. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle Smart City der Stadt Augsburg, die zum Wirtschaftsreferat gehört, soll der Digitalrat noch im Juli 2021 seine Arbeit aufnehmen – in „klar strukturierten Arbeitsgruppen“ und „mit Zug zum Tor“, erklärt der Vorsitzende Richard Goerlich.
Laut seiner Satzung soll der Digitalrat einen praxisorientierten, aber auch wissenschaftlich fundierten Beratungs- und Know-how-Transfer gegenüber Verwaltung, Politik und weiteren Beiräten der Stadt gewährleisten. Ziel sei die Unterstützung der Verwaltung und der Entscheidungstragenden bei der Findung, Formulierung und Umsetzung von Zielen, Strategien und Strukturen, die für die digitale Transformation notwendig sind. Transparenz, Teilhabe und Mitgestaltung sollen dabei maßgeblich sein. Bildung, Smart City, Resilienz, Digitalisierung der Verwaltung und Digitalisierungsentwicklungen der Wirtschaft – zu diesen Themen will der Digitalrat Empfehlungen geben. Auch gegenüber Wirtschaft, Sozialverbänden, Kirchen und weiteren Institutionen sowie gegenüber der Stadtgesellschaft soll das neue Gremium Initiator und Multiplikator der digitalen Transformation sein. Im Stadtrat und den relevanten Ausschüssen ist ein Berichtsrecht vorgesehen. (sib)

https://www.augsburg.de

Stichwörter: Politik, Augsburg, Digitalrat

Bildquelle: Silvio Wyszengrad (Goerlich)/team 23 (Ziegler)

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Interview: OZG-Konto für juristische Personen? Interview
[23.7.2021] Das Onlinezugangsgesetz (OZG) betrifft auch juristische Personen. Inwiefern es für diese ein eigenes Organisationskonto braucht und warum eine offene Standardisierung wichtig ist, erläutert procilon-Geschäftsführer Jürgen Vogler. mehr...
Jürgen Vogler, Geschäftsführer von procilon.
OZG: Noch nicht alle Meilensteine erreicht
[22.7.2021] Mit rund 30 Einzelprojekten aus neun Schwerpunktfeldern soll die Umsetzung der OZG-Vorgaben erheblich vorangebracht werden. Das BMI berichtet vom Fortgang der Vorhaben. mehr...
Neue Umfrage: Verwaltung in Krisenzeiten
[21.7.2021] Next:Public und die Hertie School of Governance führen eine zweite Umfrage zur Verwaltung in Krisenzeiten durch. Bis zum 31. August können Beamte und Verwaltungsangestellte teilnehmen. mehr...
Föderales IT-Architekturboard: Erste Arbeitsergebnisse
[20.7.2021] Das föderale IT-Architekturboard hat erste Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht. Somit stehen ein Dokument mit Überlegungen und Vorschlägen zu Architekturrichtlinien sowie ein Dokument zur Parametrisierung der Einer-für-Alle-Leistungen zur Diskussion. mehr...
Rheinland-Pfalz: Neuer CIO und CDO
[14.7.2021] Als Landes-CIO und CDO gestaltet jetzt Fedor Ruhose, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, die E-Government- und IT-Angelegenheiten in Rheinland-Pfalz mit. mehr...
Fedor Ruhose, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 7/2021
Kommune21, Ausgabe 6/2021
Kommune21, Ausgabe 5/2021
Kommune21, Ausgabe 4/2021

Aktuelle Meldungen