BNetzA:
Alternative Identifizierungsmethoden


[22.6.2018] Mit den von der Bundesnetzagentur festgelegten Mindestanforderungen an alternative Identifizierungsmethoden für qualifizierte Vertrauensdienste soll die Verfahrensauswahl für medienbruchfreie Online-Dienste ausgeweitet werden.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt die Mindestanforderungen an alternative Identifizierungsmethoden für qualifizierte Vertrauensdienste festgelegt. Die Bundesbehörde hat die Anforderungen laut eigenen Angaben mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erarbeitet. Festgelegt worden sei eine ergänzende Methode, welche die Unternehmen einsetzen dürfen, um ihre Kunden für qualifizierte Vertrauensdienste zu identifizieren. Konkret werde die Identifizierung per Videoübertragung unter Einhaltung bestimmter Maßgaben zunächst bis Ende 2020 als zulässige Methode festgelegt. Anbietern steht damit laut BNetzA eine größere Auswahl an Verfahren zur Verfügung, um Online-Dienste medienbruchfrei anbieten zu können. Weitere Identifizierungsmethoden könnten in Zukunft folgen. Wie die BNetzA weiter berichtet, hat sie auf Basis der Festlegung das Unternehmen Deutsche Post als qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter für die Erstellung fernausgelöster Signaturen zugelassen. Verbraucher können sich demnach beispielsweise von Zuhause aus online mit Smartphone oder Laptop identifizieren lassen und direkt im Anschluss einen Versicherungsvertrag elektronisch unterzeichnen. (ve)

www.bundesnetzagentur.de/identverfahren

Stichwörter: Digitale Identität, Bundesnetzagentur (BNetzA)



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Digitale Identität
Gelsenkirchen: Modell für Smartphone-Bürger-ID
[16.1.2019] In einem Kooperationsprojekt erarbeitet die Digitale Modellkommune Gelsenkirchen mit der Westfälischen Hochschule, der Firma XignSys und der Stadt Aachen eine Smartphone-Bürger-ID, die in ganz Nordrhein-Westfalen ausgerollt werden kann. mehr...
eID: Digitales Ich ausweisen Bericht
[8.1.2019] Durch technologischen Fortschritt und gesetzliche Vorgaben wachsen die Anforderungen im Umgang mit digitalen Identitäten. Auch steigt mit der zunehmenden Heterogenität von eIDs die Bedeutung von Identitätsmanagement-Systemen und ihrer interoperablen Gestaltung. mehr...
Sichere eID ist entscheidend für E-Government.
Thüringen: Bürgerkonto als Life-Chain
[14.12.2018] Ihr Projekt Life-Chain-Bürgerkonto haben jetzt der Freistaat Thüringen und die Bundesdruckerei vorgestellt. Dieses setzt das Once-Only-Prinzip um und basiert auf einer Blockchain-inspirierten Technologie. Und: Bürger behalten dabei die volle Souveränität über ihre Daten. mehr...
Bundesdruckerei / Governikus: Alternative AusweisIDent
[21.11.2018] AusweisIDent, ein Gemeinschaftsprojekt von Bundesdruckerei und Governikus, soll es den Anbietern von Online-Services erleichtern, die Nutzung der eID-Funktion des Personalausweises in ihr Web-Angebot einzubinden. mehr...
secunet: Identität im Web per App ausweisen
[19.11.2018] Einem digitalen Schlüsselbund, der den authentisierten Zugang zu Web-Portalen ermöglicht, gleicht die neue App des Unternehmens secunet. Sie kann beispielsweise in Bürgerportalen eingesetzt werden. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Digitale Identität:
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
procilon GROUP
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GROUP
Aktuelle Meldungen