BMI:
Verwaltungsdigitalisierung als zentrale Herausforderung


[9.1.2019] Bei der Digitalisierung der Verwaltung handelt es sich um eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Das betonte Bundesinnenminister Horst Seehofer anlässlich der Jahrestagung von dbb beamtenbund und tarifunion.

Die Digitalisierung muss noch besser für die Arbeit des öffentlichen Dienstes nutzbar gemacht werden. Darauf machte Bundesinnenminister Horst Seehofer, vertreten durch den Parlamentarischen Staatssekretär Stephan Mayer, anlässlich der Jahrestagung von dbb beamtenbund und tarifunion (6. bis 8. Januar 2019, Köln) aufmerksam. Dies betreffe zum einen die Abläufe innerhalb der Behörden wie zum Beispiel die E-Akte, die E-Rechnung und die E-Gesetzgebung. Zum anderen bieten sich aber auch viele neue Möglichkeiten für die Kommunikation mit und den Service für die Bürger, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) weiter. „Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre“, betont demnach Bundesinnenminister Seehofer. „Wir setzen das Onlinezugangsgesetz konsequent um, damit Behördengänge anders als in der Vergangenheit schnell und unkompliziert im Internet erledigt werden können. Wir wollen 575 Verwaltungsdienstleistungen digitalisieren und gehen dies mit Ländern, Kommunen und Nutzern in Digitalisierungslaboren arbeitsteilig und innovativ an. Und wir schaffen einen Portalverbund als Plattform für unsere digitalen Leistungen. Dafür werden die Portale von Bund und Ländern verknüpft, sodass die Menschen in unserem föderalen Land die digitalen Verwaltungsleistungen aller Ebenen leicht finden und nutzen können.“ (ve)

www.bmi.bund.de
www.dbb.de

Stichwörter: Politik, Horst Seehofer, dbb beamtenbund und tarifunion, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), OZG



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Bürgerservice: Dritter Zwischenbericht für Berlin
[18.1.2019] Den dritten Bericht zum Stand der Weiterentwicklung von Bürgerämtern und Standesämtern hat der Berliner Senat beschlossen. Dabei stehen Maßnahmen für mehr Bürgerservice im Fokus. Mehrere Ziele seien bereits erreicht worden. mehr...
E-Government-Wettbewerb 2019: Nutzer im Fokus
[15.1.2019] Die Unternehmen BearingPoint und Cisco suchen wieder die besten Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte. Beim 18. E-Government-Wettbewerb liegt der Schwerpunkt auf Nutzer- und Nutzenorientierung. mehr...
Thüringen: Digitalstrategie für Schulen
[10.1.2019] Kurz vor Weihnachten hat die thüringische Landesregierung eine Digitalstrategie für Schulen beschlossen. Aufbauend auf diesem Papier soll die Strategie in einem Dialogprozess unter Einbeziehung der Schulträger weiter ausgestaltet werden. mehr...
Soest: Förderung für Projektbüro
[8.1.2019] Im Rahmen des Landesprojekts Digitale Modellkommunen arbeitet die Stadt Soest gemeinsam mit Partnerkommunen an der Digitalisierung. Der Förderbescheid für das die Einzelprojekte koordinierende Büro wurde jetzt übergeben. mehr...
Soest: Büro zur Koordination von Digitalisierungsprojekten vom Land gefördert.
NRW: E-Government-Strategie verabschiedet
[21.12.2018] Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine E-Government-Strategie verabschiedet. Sie will damit den eigenen Digitalisierungsprozess beschleunigen, die elektronischen Verwaltungsservices deutlich ausbauen und den Beschäftigten attraktive Arbeitsplätze bieten. mehr...
Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen.
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Meldungen