Kreis Lippe:
krz unterstützt bei Corona-Daten


[3.12.2020] Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) unterstützt den Kreis Lippe bei der Pflege und Weiterentwicklung einer Software für die Verwaltung von Corona-Testdaten.

Mit Beginn der Corona-Krise und der Abstrichnahmen im Detmolder Hangar im Frühjahr 2020 hat der Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen schnell erkannt, dass für die optimale Abwicklung dieser komplexen Aufgabe und die Koordination der beteiligten Stellen eine eigene Software nötig ist. Wie das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) berichtet, hat der Kreis daher unter Zuhilfenahme moderner Entwicklungsmethoden und -werkzeuge zeitnah eine Anwendung entwickelt. Diese verwalte und koordiniere die Vergabe der Testtermine, registriere und verwalte die vorgenommenen Abstriche inklusive der vom Labor per Fax zurückgemeldeten Ergebnisse und übernehme darüber hinaus die Koordination der Kontaktverfolgungs-Teams.
Im Laufe der Zeit seien neue Anforderungen an die Software hinzugekommen – so musste beispielsweise die Arbeit mobiler Abstrich-Teams integriert werden. Auch diese Aufgabe sei zeitnah in der Anwendung realisiert worden. Was akut und schnell entwickelt wurde, werde nun schon seit mehreren Monaten erfolgreich von den Gesundheitsämtern genutzt. Gleichzeitig sei die Anwendung im Moment sehr wichtig – so wichtig, dass der Betrieb permanent aufrechterhalten und die Anwendung zügig gewartet werden müsse. Das sei Grund genug für den Kreis Lippe gewesen, das krz um Unterstützung zu bitten. Wie das Rechenzentrum mitteilt, sind drei seiner Mitarbeiter seit Anfang November an der Pflege und Weiterentwicklung der Anwendung beteiligt, um die Entwickler des Kreises zu entlasten und die Pflege der Anwendung auf mehrere Schultern zu verteilen. Dieses Projekt habe für den neuen Geschäftsbereich 50 – Digitalisierung und Innovation derzeit höchste Priorität, um in der Krise gemeinsam effiziente Lösungen und schnelle Hilfe etablieren und bereitstellen zu können, so der Leiter der Software-Entwicklung Christian Beermann.
Zunächst sollen die Entwickler des Lemgoer IT-Dienstleisters Aufgaben übernehmen, die bei einer solch zeitkritischen Entwicklung naturgemäß hintenanstehen, wie etwa die Dokumentation der entstandenen Software, die Behebung eventuell auftretender Störungen sowie den 3rd Level Support gegenüber dem Gesundheitsamt des Kreises Lippe. (co)

https://www.kreis-lippe.de
https://www.krz.de

Stichwörter: Fachverfahren, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Kreis Lippe, Gesundheitswesen, Corona



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fachverfahren
Frankfurt am Main: Digitalisierung der Bauaufsicht
[2.12.2021] Frankfurt am Main erhält Fördermittel für die weitere Digitalisierung in der Bauaufsicht. Damit soll ein Migrationsprojekt unterstützt werden, das es erlaubt, eine Verbindung zum Hessischen Bauportal DigiBauG herzustellen. Eine Nachnutzung für andere Kommunen ist geplant. mehr...
Kreis Borken: Digitalisierung im Rettungsdienst
[1.12.2021] Der Kreis Borken investiert stetig in die Digitalisierung seines Rettungsdienstes. Aktuell leistet die IT in vier Bereichen Unterstützung. mehr...
Vereint für einen digitalisierten Rettungsdienst: Mitglieder der Feuer- und Rettungswache sowie der Kreisverwaltung Borken.
Bremen: Vereinheitlichung des Unternehmenskontos
[24.11.2021] Auf Basis der ELSTER-Technologie setzt Bremen jetzt wichtige Module beim Unternehmenskonto um. Den Auftrag hierfür hat die Freie Hansestadt vom IT-Planungsrat erhalten. mehr...
Bei der Vertragsunterzeichnung.
Göttingen: Per Klick zum Kita-Platz
[24.11.2021] In der Stadt Göttingen erfolgt die Vergabe von Kita-Plätzen ab sofort digital und zentral. Über das neue Portal Kita-Platz von Hersteller Nolis können Eltern sich umfassend informieren und ihre Anmeldung abgeben. mehr...
Darmstadt: Online-Service im Meldewesen
[22.11.2021] Die Stadt Darmstadt hat einen neuen Online-Service im Meldewesen gestartet. Zahlreiche Dokumente können nun ohne Vorsprache digital beantragt werden. Auch die Bearbeitungszeiten verkürzen sich. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 12/2021
Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021
Kommune21, Ausgabe 9/2021

Aktuelle Meldungen