Wertheim:
Neuer Kommunikationskanal


[4.7.2022] Einen Online-Melder hat die Stadt Wertheim freigeschaltet. Dieser soll jedoch nicht nur der Meldung von Mängeln dienen, sondern auch für eine bessere Bürgerkommunikation sorgen.

Wertheim: Neuer Online-Melder ermöglicht eine schnelle und transparente Kommunikation mit der Stadtverwaltung. Die Stadt Wertheim hat einen Online-Melder eingerichtet. Wie die baden-württembergische Kommune mitteilt, können mit dem Tool Mängel, wie etwa eine kaputte Straßenlaterne oder ein verschmutzter Spielplatz, vor Ort mit dem Smartphone erfasst und der Verwaltung gemeldet werden. Dies ist via App oder direkt auf der Website möglich. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez sagt: „Der Online-Melder unterstützt die Verwaltung nicht nur in der effizienten Bearbeitung von Mängeln und Schäden im Stadtbild. Als direkter, schneller und transparenter Kommunikationskanal sorgt er auch für eine verbesserte Bürgerkommunikation.“
Mithilfe des Onlinemelders sollen die täglichen Anfragen, die das Rathaus bisher auf unterschiedlichsten Wegen – per E-Mail, Telefon oder Bürger-Checkheft – erreichen, kanalisiert werden, teilt die Stadt weiter mit. Und er soll der Stadtverwaltung helfen, schnell und gezielt zu reagieren. „Im Kern steht das Anliegen eines transparenten und direkten Austauschs mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Christoph Schröder, Digitalisierungsbeauftragter der Stadtverwaltung, und führt aus: „Mit dem Mängelmelder ergänzen wir unser digitales Angebot um ein Element der direkten Bürgerkommunikation.“
Die Handhabung für den Bürger soll laut der städtischen Pressemeldung möglichst einfach sein, während das neue Instrument die bisherigen Abläufe innerhalb der Verwaltung stark verändert. Die Erfahrung aus anderen Städten zeige gerade zum Start eines Online-Melders eine hohe Nutzungsrate. Deshalb bittet der Digitalisierungsbeauftragte vorsorglich um Verständnis, „dass sich zu Beginn die neuen Abläufe erst einspielen müssen.“ (ba)

https://wertheim.maengelmelder.de

Stichwörter: E-Partizipation, Wertheim, Bürgerservice, Mängelmelder, Bürgerbeteiligung

Bildquelle: Stadt Wertheim

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Remscheid: Bürgerbeteiligung per App und Website
[10.8.2022] In Remscheid geht eine neue Online Beteiligungsplattform in die Erprobungsphase, mit der alle Anspruchsgruppen der Stadtgesellschaft frühzeitig in politische Prozesse eingebunden werden sollen. Die opensource-basierte Plattform soll zur Nachnutzung zur Verfügung stehen. mehr...
Krefeld: Beteiligung digital
[4.8.2022] Dem Portal Beteiligung.NRW hat sich die Stadt Krefeld angeschlossen, um ihren Bürgern künftig eine zentrale Plattform für E-Partizipation bieten zu können. Die Erprobungsphase, die mit einer Umfrage zum neuen Bürgerservice-Center gestartet ist, läuft etwa ein Jahr. mehr...
Pforzheim: Online mitmachen
[25.7.2022] Eine neue Online-Beteiligungsplattform bietet die Stadt Pforzheim den Bürgerinnen und Bürgern an. Sukzessive soll das Portal um Funktionen und Themen erweitert werden. Den Anfang macht der Bereich Smart City. mehr...
Pforzheim hat eine neue Bürgerbeteiligungsplattform.
Heusenstamm: Online-Dialog mit Widget-Lösung
[13.7.2022] Einen Online-Dialog ohne separate Beteiligungsplattform führt derzeit die Stadt Heusenstamm durch. Möglich macht dies ein neues Modul von wer denkt was, das als Widget direkt in das vorhandene CMS integriert wird. mehr...
E-Partizipation: Projektfabrik für Ideen Bericht
[31.5.2022] Bürgerbeteiligung kann einen enormen Verwaltungsaufwand nach sich ziehen, den Kommunen oft nicht stemmen können. Leichter geht es mit der Digitalen Projektfabrik. Über die Plattform lassen sich eingebrachte Ideen ressourcenschonend und effektiv verwalten. mehr...
Mit der Digitalen Projektfabrik Bürgerideen ressourcenschonend verwalten.
Weitere FirmennewsAnzeige

Interview mit Professor Robert A. Sedlák: Transformation in der kommunalen Wirtschaft
[19.7.2022] Im Interview erläutert der systemische Organisationsberater Robert A. Sedlák, inwiefern Institutionen der kommunalen Wirtschaft und insbesondere Stadtwerke die aktuellen Herausforderungen im Kontext gesellschaftlicher, politischer und technologischer Transformationsprozesse nutzen können, um zu einem proaktiven Gestalter der Trends unserer Zeit zu werden. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 08/2022
Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
leanact GmbH
38106 Braunschweig
leanact GmbH
Aktuelle Meldungen