Studie:
Web 2.0 in bayerischen Kommunen


[28.10.2013] Eine aktuelle Studie zeigt auf, was Kommunen im Web 2.0 beachten müssen und welche Chancen und Risiken hinter den einzelnen Angeboten stehen.

Eine aktuelle Studie untersucht den Einsatz von Web 2.0 in bayerischen Kommunen. Chancen und Risiken von Web 2.0-Angeboten für Kommunen hat eine aktuelle Studie des Deutschen Telekom Institute for Connected Cities – TICC im Auftrag der Innovationsstiftung Bayerische Kommune untersucht. Wie das TICC mitteilt, besteht bei Web 2.0-Vorhaben – neben den typischen Fehlern, die man bei einem IT-Projekt begehen kann –, beispielsweise ein hohes Risiko, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Denn die meisten Web 2.0-Plattformen werden von außereuropäischen Unternehmen bereitgestellt und richten sich nicht nach deutschem Recht. Verstöße gegen das deutsche Datenschutzrecht seien damit beinahe unvermeidlich. Jede Kommune müsse daher im Einzelfall genau prüfen, ob und unter welchen Bedingungen ein eigenes Web 2.0-Angebot in rechtskonformer Weise geschaffen werden kann. Zudem sei der interne Aufwand nicht zu unterschätzen, der für den dauerhaften wirkungsvollen Betrieb einer Web 2.0-Lösung nötig ist. Die Studie ist das Ergebnis des zwölfmonatigen Forschungsprojekts Web 2.0 in Kommunen. Ziel war es, einen Überblick über mögliche kommunalrelevante Web 2.0-Instrumente zu schaffen und den Kommunen Hilfestellung zur Beurteilung des Einsatzes von Web 2.0 zu geben. Die Studie kann auf der Website der Innovationsstiftung kostenlos heruntergeladen werden. (bs)

Die Studie zum Download (Deep Link)
www.bay-innovationsstiftung.de
ticc.zu.de

Stichwörter: Social Media, Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), Studie, Deutsche Telekom Institute for Connected Cities – TICC, Jörn von Lucke

Bildquelle: MEV Verlag/PEAK

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