ISPRAT/NEGZ:
Gemeinsam mit mehr Schlagkraft


[22.6.2016] Das Nationale E-Government Kompetenzzentrum und der Verein für Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie (ISPRAT) haben sich partnerschaftlich als neues NEGZ zusammengeschlossen.

NEGZ und ISPRAT verkünden Zusammenschluss. Auf ihren Mitgliederversammlungen haben das Nationale E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) und der Verein für Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie (ISPRAT) am Montag, 20. Juni 2016, den Zusammenschluss beider Vereine vollzogen. Nahezu 100 Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bilden jetzt das neue Nationale E-Government Kompetenzzentrum, das sich mit den aktuellen Herausforderungen des E-Governments, erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen und konkreten Handlungsempfehlungen zur Staatsmodernisierung und Verwaltungsdigitalisierung auseinandersetzt. Wie die beiden Vereine mitteilen, wird in der neuen und schlagkräftigeren Organisation ein Forschungsausschuss eingerichtet, der die wissenschaftliche Expertise bündelt, es soll eine eigene Lernplattform aufgebaut und die generelle Forschungstätigkeit durch vielfältige Projekte und Studien fortgeführt werden. Vorstandsvorsitzende des neuen NEGZ sind die beiden bisherigen Vorsitzenden von NEGZ und ISPRAT, Professor Helmut Krcmar und Matthias Kammer als Doppelspitze. Als Stellvertreter fungieren Renate Radon (Microsoft), Dirk Stocksmeier (init) und Wilfried Bernhardt (ehemalieger CIO von Sachsen).
„Das Ziel eines effizienten wie effektiven Staats und einer modernen Verwaltung ist heute mehr denn je wichtig und die hierfür anstehenden Aufgaben sind bei Weitem nicht kleiner geworden“, führt Matthias Kammer an. „ISPRAT und NEGZ hatten sich beide dem Ziel verschrieben, diese Herausforderungen im Bereich des E-Governments und der Digitalisierung zu bewältigen und Staat und Verwaltung bestmöglich zu unterstützen. Mit vereinten Kräften können wir unsere Ziele jetzt noch intensiver angehen.“ „Unsere zukünftig gemeinsamen Aktivitäten werden darauf gerichtet sein, Forschung und Lehre sowie Wissensvermittlung im Bereich der Transformation und Modernisierung von Staat und Verwaltung zu fördern“, ergänzt Helmut Krcmar. „Wir wollen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft in der Forschung und Entwicklung von Anwendungslösungen transdisziplinär vernetzen und Innovationsprozesse der staatlichen Modernisierung ebenenübergreifend und im internationalen Kontext wissenschaftlich begleiten.“ (bs)

http://www.negz.org/neu

Stichwörter: Politik, ISPRAT, NEGZ

Bildquelle: NEGZ

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

handelsblatt2204-banner
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Vitako-Studie: Der Mehrwert digitaler Verwaltung
[20.5.2022] Jährlich über fünf Milliarden Euro sparen Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltungen durch die digitalen Dienste der Vitako-Mitglieder ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Impact Analyse, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag von Vitako erstellt hat. mehr...
Vitako-Studie ermittelt den Mehrwert der digitalen Verwaltung.
Hessen: Erster Digitalindex vorgestellt
[11.5.2022] In Hessen ist die Wirksamkeit der Digitalstrategie nun messbar: Das Fraunhofer-Institut FOKUS und das ÖFIT haben einen Digitalindex erstellt, der wichtige Handlungsfelder der hessischen Digitalisierungsmaßnahmen unter die Lupe nimmt. In zwei Jahren soll die Studie wiederholt werden. mehr...
Hessen: Die Umsetzung der Digitalstrategie wird messbar.
Nordrhein-Westfalen: Wechsel an der Spitze von IT.NRW
[11.5.2022] Oliver Heidinger wird neuer Präsident des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen. Er übernimmt den Staffelstab von Hans-Josef Fischer, der sich Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet. mehr...
IT-Planungsrat: „Booster“ für das OZG
[3.5.2022] Der IT-Planungsrat hat eine Priorisierung bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen beschlossen. Vorgesehen ist eine beschleunigte Umsetzung der 34 wichtigsten Online-Dienste, die im EfA-Prinzip digitalisiert und flächendeckend zur Verfügung gestellt werden sollen. mehr...
OZG: IT-Planungsrat will zumindest die 34 wichtigsten Online-Verwaltungsdienste bis Ende dieses Jahres flächendeckend digital verfügbar machen.
Bayern/Bitkom: Faesers Digitalpläne sind unzureichend
[2.5.2022] Nachdem Bundesinnenministerin Nancy Faeser das digitalpolitische Programm der Bundesregierung bis 2025 vorgestellt hat, äußerten sich Bayerns Digitalministerin Gerlach wie auch der Digitalverband Bitkom zu den Plänen. Beide fordern ein Ende der Diskussionen und zügiges Handeln. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

E-Invoicing: Was 2022 auf Kämmereiabteilungen zukommt
[2.5.2022] Annahme und Verarbeitung von E-Rechnungen, Portallösungen und PEPPOL, das neue Umsatzsteuerrecht für Kommunen – mit einigen dieser Themen haben Kämmereiabteilungen schon seit längerem zu tun, andere sind neu bzw. werden weiter ausgebaut. So bringt das laufende Jahr für alle in der kommunalen Verwaltung, die mit Steuern, Haushalt und Finanzen zu tun haben, technische wie auch gesetzliche Neuerungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

vereon2204-cont

 Anzeige

vereon2204-cont

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022
Kommune21, Ausgabe 03/2022
Kommune21, Ausgabe 02/2022

Aktuelle Meldungen