GI / NEGZ:
E-Kompetenz im öffentlichen Sektor


[25.10.2017] In einem Positionspapier halten die Gesellschaft für Informatik (GI) und das Nationale E-Government-Kompetenzzentrum (NEGZ) den Status quo der E-Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung fest. Auch Vorschläge für das weitere Vorgehen sind enthalten.

E-Kompetenz im öffentlichen Sektor – unter diesem Titel steht ein jetzt veröffentlichtes Positionspapier der Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik (GI) und des Nationalen E-Government-Kompetenzzentrums (NEGZ). Damit wollen die Verfasser den Diskussionsstand in den Handlungsfeldern E-Kompetenz, Employer Branding sowie Lern- und Wissensplattform dokumentieren. Es führe die bisherigen Handlungsstränge zusammen und unterbreite Vorschläge für das weitere Vorgehen. Das Papier ist laut den Herausgebern das Resultat eines Workshops mit Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft aus dem gesamten Bundesgebiet. „Ohne genügend E-Kompetenz wird die weitere Staatsmodernisierung scheitern“, sagt NEGZ-Vorstand Professor Wilfried Bernhardt. „Ich appelliere an die Führungskräfte in Politik und Verwaltung, dieses Thema nicht zu verschlafen. Die Vorarbeiten sind erledigt. Uns liegt nun ein Maßnahmenplan vor, den wir in der kommenden Legislaturperiode beherzt anpacken müssen. Das wird nur in Zusammenarbeit vieler Akteure gelingen. Der IT-Planungsrat ist der ideale Schirmherr hierfür.“ Michael Räckers, Sprecher der Fachgruppe Verwaltungsinformatik ergänzt: „Die Digitalisierung ist in aller Munde. Nicht nur bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin, sondern auch konkret in den Behörden. Das elektronische Bürgerportal, die Verschlüsselung für Jedermann und eine starke IT-Sicherheit erfordern neue Kompetenzen in der Verwaltung. Es braucht eine digitale Bildungsoffensive für alle Mitarbeiter. Insbesondere als Arbeitgeber für IT-Spezialisten müssen wir attraktiver werden.“ Das Positionspapier kann über die Web-Seiten der Fachgruppe Verwaltungsinformatik und des NEGZ heruntergeladen werden. (ve)

E-Kompetenz im öffentlichen Sektor – Eine Standortbestimmung (PDF, 1,9 MB) (Deep Link)
http://www.gi.de
http://negz.org

Stichwörter: Politik, E-Kompetenz, Employer Branding, Gesellschaft für Informatik (GI), Nationales E-Government-Kompetenzzentrum (NEGZ)



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
NEGZ: Erwartungen an das OZG 2.0
[24.6.2022] Erwartungen an ein Onlinezugangsgesetz 2.0 hat die Mitgliederversammlung des Nationalen E-Government-Kompetenzzentrums (NEGZ) thematisiert. Außerdem wurde der NEGZ-Vorstand neu gewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt Sönke E. Schulz. mehr...
IT-Planungsrat: Neue Wege für Online-Dienste
[23.6.2022] Neue Wege für Online-Verwaltungsdienste hat der IT-Planungsrat bei seiner Sommersitzung besprochen. Unter anderem ging es um den elektronischen Marktplatz zur Nachnutzung von EfA-Leistungen. Per Registerdatennavigation soll die Verwaltung in Zukunft außerdem Urkunden und Nachweise selbst ermitteln können. mehr...
Gruppenbild des IT-Planungsrats zur Sommersitzung 2022.
Interview: EfA-Marktplatz geht live Interview
[23.6.2022] Der Marktplatz für Einer-für-Alle-Dienste des IT-Planungsrats ist jetzt in einer Betaversion live gegangen. Welche Funktionen er bietet und wie das die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes vereinfacht, berichten Martin Schallbruch, CEO der mit der Umsetzung betrauten Genossenschaft govdigital, sowie Jens Fromm, bei govdigital Gesamtprojektleiter für den Marktplatz. mehr...
Martin Schallbruch, CEO govdigital eG (links) und Jens Fromm, Gesamtprojektleiter Marktplatz für EfA-Leistungen, govdigital eG beim Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin.
Bund: Mehr Geld für die Verwaltungsdigitalisierung
[23.6.2022] Das Bundesinnenministerium wird die flächendeckende Umsetzung besonders wichtiger Verwaltungsleistungen auch für das Jahr 2023 finanzieren. Bislang war die Finanzierung nur bis Ende 2022 zugesagt. mehr...
Kommunen: Wir brauchen Support Interview
[8.6.2022] Viele kleine Kommunen haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Philip Stolz, Digitalisierungsbeauftragter der Gemeinde Salach in Baden-Württemberg, und Anna-Maria Skoric vom Beratungsunternehmen Hitcom schildern die Hürden. mehr...
Anna-Maria Skoric, Hitcom; Philip Stolz, Gemeinde Salach
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Aktuelle Meldungen