OB-Barometer 2018:
Digitalisierung und Mobilität wichtiger denn je


[21.2.2018] Im OB-Barometer 2018, erstellt vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), nennen die befragten Stadtoberhäupter ihre wichtigsten Themen. Wichtiger denn je sind demnach Digitalisierung und Mobilität.

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) stellt jährlich den (Ober-)Bürgermeistern deutscher Städte ab 50.000 Einwohnern vier Kernfragen, damit Veränderungen frühzeitig erkannt und darauf reagiert werden kann. Unterstützt wird das OB-Barometer vom Deutschen Städtetag und vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Befragt wurden die Stadtoberhäupter laut Difu nach den aktuell wichtigsten Aufgaben der eigenen Stadt, den momentanen Herausforderungen für Kommunen insgesamt, nach Themen, die in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung gewinnen werden sowie nach Bereichen, in denen sich die Rahmenbedingungen für Kommunen ändern müssen. Deutliche Trendverschiebungen zeigen sich demnach bei den Themen Verkehr und neue Mobilitätsformen sowie Smart City. Nach Einschätzung der befragten Stadtspitzen werden sich die Kommunen in den kommenden fünf Jahren vor allem Aufgaben in diesen Bereichen stellen müssen, heißt es im Ergebnisbericht. Weiterhin drängend sei das Thema Integration/Zuwanderung, aber auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zähle zu den wichtigsten Aufgaben. Trotz verbesserter öffentlicher Finanzlage bleiben außerdem für viele Städte die Haushaltskonsolidierung sowie der Aus- und Umbau der Infrastruktur eine große Herausforderung. (ve)

Weitere Informationen zum OB-Barometer 2018 (Deep Link)
http://www.difu.de

Stichwörter: Politik, OB-Barometer 2018, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21

 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Brandenburg: DigitalAgentur als Kompetenzträger
[12.8.2019] Die DigitalAgentur Brandenburg wird die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für das Land unterstützen. Beispielsweise soll sie Projekte zwischen kommunaler und Landesebene koordinieren und zu einer effektiveren regionalen Zusammenarbeit beitragen. mehr...
Die DigitalAgentur Brandenburg soll vorhandene Kräfte aus Land, Kommunen, Wirtschaft und Verbänden bündeln.
Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Leiter für die Digitalisierung
[9.8.2019] Die Digitalisierungsabteilung im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern steht künftig unter der Leitung von Karsten Gillhaus. mehr...
Karsten Gillhaus übernimmt die Digitalisierungsabteilung im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.
Digitalstrategie.NRW: Dialog wird fortgesetzt
[8.8.2019] Wie die Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen weiter gestaltet werden soll, können die Bürger mitentscheiden. Die Landesregierung lädt zu Dialogveranstaltungen vor Ort sowie einer Online-Beteiligung ein. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Lagebild zur digitalen Gesellschaft
[30.7.2019] Auf Basis des D21-Digital-Index 2018/2019 ist eine Sonderauswertung für Nordrhein-Westfalen erstellt worden. Der ermittelte Indexwert von 55 Punkten liegt mit dem bundesdeutschen Wert gleichauf. mehr...
Wertheim: Digitale Verwaltungsservices ausbauen
[30.7.2019] Auf dem Weg zur digitalen Stadt will Wertheim jetzt das Angebot elektronischer Verwaltungsdienstleistungen erweitern. Auf die Untersuchung des Ist-Zustands sollen die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie und der digitalen Agenda Verwaltung 4.0 folgen. mehr...
Christoph Knörzer ist Wertheims Beauftragter für Digitalisierung.
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Meldungen