Geilenkirchen:
Zutrittssystem mit krz umgesetzt


[6.5.2020] Die Stadt Geilenkirchen musste aufgrund der Corona-Pandemie ein neues Zutrittssystem für die Mitarbeiter der Verwaltung einrichten. Dank einer Kooperation mit dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) konnte dieses in kürzester Zeit in Betrieb genommen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Verwaltung im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen kurzfristig für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Da nicht alle Mitarbeiter über einen mechanischen Schlüssel verfügten, wandte sich die Stadt Anfang März 2020 mit einer Anfrage zum Thema Zutrittskontrolle an das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz). Wie der Lemgoer IT-Dienstleister berichtet, konnte das Problem schnell gelöst werden – auch aufgrund der Kooperation mit dem Unternehmen PCS. Die von PCS bereitgestellten Tür-Terminals mit RFID-Leser könnten die Zutrittsberechtigungen für das Verwaltungsgebäude regulieren, die standardmäßig an Mitarbeiterausweise gekoppelt sind. Gleichzeitig würden sie eine Vernetzung mit dem ebenfalls vom krz angebotenen Zeit-Management-System Infoniqa-Time ermöglichen.

Schnelle Auftragsbestätigung

Nach der Klärung der benötigten Komponenten und einiger Details habe der Leiter des Hauptamts, Joachim Grünewald, schnell die Auftragsbestätigung erteilt. Der krz-Verantwortliche Mark Kappmeier hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Versandmöglichkeiten der Hardware geklärt. So hätte PCS die grundvorkonfigurierte Hardware am 5. März 2020 per Expressversand verschicken können, nachdem die schriftliche Beauftragung am selben Tag erfolgt sei.
Die benötigte Hardware habe den Kunden dadurch schon am darauffolgenden Tag erreicht, wo sie von einem Elektriker des Stadtbetriebs in Zusammenarbeit mit dem IT-Team installiert worden sei. Durch die erweitere VPN-Verbindung von der Verwaltung zum kommunalen Rechenzentrum konnten die Experten aus der Abteilung Personalwirtschaft die Grundkonfiguration von PCS aus der Ferne erweitern, informiert das krz. Weder für die Erstellung der Geräteparametrierung noch für die Kompletteinrichtung von Infoniqa Time sei somit eine Anreise nach Geilenkirchen erforderlich gewesen. Die VPN-Verbindung transportiere die Zutrittsberechtigungen der einzelnen Mitarbeiter zur entsprechenden Hardware. Dort würden sie nächtlich aktualisiert, sodass die Geräte auch ohne Netzwerkverbindung autark weiterfunktionieren könnten.

Erster Hardware-Test

Nach der erfolgreichen Einrichtung hätten die krz-Experten am 9. März 2020 die ersten Hardware-Tests durchgeführt, damit die Verwaltung Geilenkirchens die neue Zutrittslösung noch am selben Tag in Betrieb nehmen konnte.
„Abschließend folgten dann noch ein paar Optimierungen des Systems, da der mit der Zutrittslösung versorgte Personaleingang beispielsweise auch ein behindertengerechter Eingang mit motorischer Automatiktür und Auslösetastern ist“, erklärt krz-Mitarbeiter Mark Kappmeier und ergänzt: „Doch den Verwaltungsmitgliedern und uns war es wichtig, die Zutrittslösung so schnell wie möglich einsatzbereit zu haben. Wegen des schnellen Abschlusses des Auftrags und der Fehlzeiten von Sachbearbeitern stehen auch die entsprechenden Schulungen für die Mitarbeiter in Geilenkirchen noch offen.“
Bis heute erfolgten laut krz-Angaben über 5.900 Zutritte von Mitarbeitern über die Anlage. (co)

https://www.geilenkirchen.de
https://www.krz.de
https://www.pcs.com

Stichwörter: Fachverfahren, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Geilenkirchen, Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, PCS, Infoniqa-Time, Corona



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