Parkster:
Digitales Parken für Urlauber


[13.8.2021] Mit der Parkster-App des gleichnamigen Unternehmens wird nicht nur das Bezahlen der Parkgebühren einfacher. Auch das Parkraum-Management seitens der Gemeinden profitiert von der App. Sogar die besonderen Anforderungen in Tourismusregionen kann die Lösung erfüllen.

Übernachtungsgäste sollen für die Dauer ihres Aufenthalts auch beim Handy-Parken von ermäßigten Tarifen für das Gästeparken profitieren. Der bundesweite Anbieter für Handy-Parken, Parkster, adressiert jetzt Städte und Gemeinden in Tourismusregionen mit Zusatzleistungen für ihre Gäste. Wie Parkster mitteilt, birgt Handy-Parken eine Reihe von Vorteilen: Die Parkscheine lassen sich bequem bargeldlos bezahlen und die Parkdauer könne innerhalb der Parkhöchstdauer beliebig verlängert oder verkürzt werden. Für Städte und Gemeinden bedeute die hohe Akzeptanz beim Handy-Parken hingegen weniger Automatenleerungen und geringere Kosten für Bargeldhandling.
Laut Parkster haben Städte und Gemeinden in Tourismusregionen häufig besondere Anforderungen an das Handy-Parken. Ganz oben auf der Wunschliste stehe meist die Integration mit Gästekarten. Übernachtungsgäste sollen für die Dauer ihres Aufenthalts auch beim Handy-Parken von ermäßigten Tarifen für das Gästeparken profitieren. „Kommunen, die solche Preismodelle auf das Handy-Parken übertragen möchten, sollten diese Anforderung unbedingt bereits detailliert in ihr Ausschreibungsverfahren aufnehmen“, rät Michael Scharf, Chief Marketing Officer bei Parkster. „Nicht jeder Anbieter ist in der Lage, solche tourismusspezifischen Anforderungen an das lokale Preismodell sowohl technisch adäquat als auch zu attraktiven Konditionen abzubilden.“

Funktionsweise der App

Parkster ist laut eigenen Angaben seit dem Jahr 2018 in Deutschland auf dem Markt und hat bereits in zahlreichen Kommunen in Süddeutschland das Handy-Parken mit Gästekarten-Tarifen eingeführt. Dazu zählen unter anderem die Region Königssee und mehreren Gemeinden des Oberallgäus sowie im österreichischen Kleinwalsertal. Seien Autofahrer im Besitz einer gültigen Gästekarte, so geben sie beim Parkvorgang einfach ihre Gästekartennummer in der Parkster-App ein, um zu den vergünstigten Konditionen für Urlaubsgäste zu parken. Über eine Schnittstelle mit dem System des Gästekartenanbieters prüfe Parkster, ob der Autofahrer berechtigt sei, den Gästekartentarif zu nutzen. Die App speichere die Gästekartennummer, sodass der Autofahrer diese nicht bei jedem Parkvorgang erneut eingeben müsse. Mit Ablauf der Gültigkeit der Gästekarte erlösche automatisch die Berechtigung für den vergünstigten Parktarif. „Gemeinden in touristischen Hot Spots bieten Ortsansässigen mitunter ermäßigte Parktarife an“, so Scharf. „Parkster kann auch solche individuellen Anforderungen an das Handy-Parken abbilden.“

Kein Strafzettel mehr riskieren

Parkster zufolge stoßen Urlauber rasch an ihre Bargeldgrenzen, wenn der Parkautomat vor Ort nur Münzgeld akzeptiert. Gegen eine Investition in neue High-Tech-Parkautomaten an freizeitnahen, eher abgelegenen Orten sprechen die hohen Anschaffungskosten, die Gefahr von Vandalismus und fehlende infrastrukturelle Voraussetzungen. Scharf erläutert: „Das Handy-Parken hebt gerade an solchen Standorten die Bezahloptionen auf eine neue Stufe. Ein Smartphone hat heute fast jeder dabei, 18 Euro in passenden Münzen für ein Wochenend- oder Tagesticket eher nicht. Mit der Parkster-App muss niemand mehr einen Strafzettel riskieren oder sich den passenden Betrag zurecht wechseln.“ Für Parkster sei die Anbindung solcher Standorte in der Zusammenarbeit mit touristisch geprägten Kommunen längst Routine. „Stoßen wir dabei auf Hürden, wie ein mangelhaftes Mobilfunknetz, so stehen wir der Gemeinde gerne beratend zur Seite, wie sich die Situation verbessern lässt“, ergänzt Scharf.
Zuletzt bemerkt Parkster, dass sich das Handy-Parken auch für die Abrechnung weiterer touristischer Dienstleistungen nutzen lässt. Bereits in der Wintersaison 2018/2019 habe Bayrischzell das Angebot eingeführt, das Loipen-Ticket, aus dem sich die Präparierung und Instandhaltung der Loipen finanziere, digital über die Parkster-App zu lösen. In Neustadt in Holstein sowie an weiteren Parkster-Standorten können Tagesgäste ihren Tourismusbetrag über die Parkster-App entrichten. (th)

http://www.parkster.de

Stichwörter: Payment, Parkster, Apps, Parkraum-Management

Bildquelle: Parkster

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Payment
EC-Terminal-Ausfall: Austauschgeräte schnell ordern
[2.6.2022] Seit einigen Tagen kommt es im deutschen Handel bundesweit zu Problemen beim bargeldlosen Zahlen mit Kredit- und Girokarten, weil Kartenzahlungsterminals H5000 des Herstellers Verifone ausgefallen sind. Auch Kommunen und deren Einrichtungen sind betroffen – und sollten die betroffenen Geräte möglichst rasch gegen Terminals neuerer Generation austauschen. mehr...
Bargeldloses Zahlen derzeit vielerorts nicht möglich.
Braunschweig: Personenstandsurkunden online bezahlen
[25.5.2022] Personenstandsurkunden können in der Stadt Braunschweig jetzt nicht mehr nur online bestellt, sondern dank pmPayment auch gleich per Lastschrift, giropay oder PayPal bezahlt werden. mehr...
Niedersachsen: Medienbruchfrei bezahlen Bericht
[25.5.2022] Für nutzerfreundliche E-Government-Angebote ist die digitale Bezahloption ein entscheidender Faktor. In Niedersachsen wird pmPayment als Basisdienst für das elektronische Bezahlen angeboten. Der Service findet Fans aber auch über die Landesgrenzen hinaus. mehr...
E-Payment nutzerfreundlich und medienbruchfrei gestalten.
Bitkom-Studie: Mehr digitale Bezahlangebote in Städten
[30.3.2022] Basierend auf seinem Smart City Index hat der Bitkom einen Studienbericht zu digitalen Bezahlangeboten für kommunale Services publiziert. Demnach setzen 80 Prozent der Großstädte auf E-Payment. mehr...
In immer mehr Kommunen können Verwaltungsservices elektronisch beglichen werden.
EC-Terminals: Lieferengpässe bedenken
[24.2.2022] Bei der Beschaffung von EC-Geräten sollten die aktuellen Lieferengpässe bei den Chips berücksichtigt werden. Dazu rät Kassenspezialist EDV Ermtraud. mehr...
Beim Bezahlen via Smartphone bietet die Lösung von Anbieter EDV Ermtraud angesichts des aktuellen Chip-Mangels Vorteile.
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Payment:
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
S-Public Services GmbH
88699 Frickingen
S-Public Services GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
Aktuelle Meldungen