Tübingen:
Bürger per App befragen


[5.10.2017] Die Stadt Tübingen lässt derzeit eine App entwickeln, die es ermöglichen soll, Bürger vor wichtigen Gemeinderatsentscheidungen nach ihrer Meinung zu fragen. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst die Anwendung mit 72.000 Euro.

Die Stadt Tübingen lässt eine App entwickeln, um die Bürger künftig vor wichtigen Gemeinderatsentscheidungen nach ihrer Meinung zu fragen. Wie das Schwäbische Tagblatt online berichtet, soll sich jeder Einwohner die kostenlose App herunterladen können. Wer kein Smartphone besitzt, könne auch schriftlich oder am heimischen PC teilnehmen. Bei einer Befragung bekomme jeder Bürger ab 16 Jahren einen Zugangscode, mit dem er sich in der App anmelden kann. Dort soll er auch Informationen zum Thema finden. Der Zugangscode sei den Meldedaten zugeordnet. Zu welchen Themen die Bürger befragt werden, soll der Gemeinderat entscheiden. Der lege auch die genaue Fragestellung fest. Zwei Wochen vor der Befragung finde eine Informationsveranstaltung statt, bei der die unterschiedlichen Standpunkte erläutert werden. Dass eine Befragung stattfindet, sollen die Einwohner via Zeitung, Internet oder die App selbst erfahren. Die Entwicklung der Anwendung koste rund 200.000 Euro. Jährlich 19.000 Euro kommen für die Informationsveranstaltungen und die App-Pflege hinzu. Die beiden Firmen Aaronprojects und Neongelb, welche die Anwendung entwickeln sollen, beteiligen sich mit 85.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg bezuschusse die App mit 72.000 Euro aus dem Programm Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities. (ve)

Zum Bericht des Schwäbischen Tagblatts vom 27. September 2017 (Deep Link)
www.tuebingen.de

Stichwörter: E-Partizipation, Apps, Tübingen



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21

 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Tübingen: Erste Version der Bürger-App
[6.12.2018] Über strittige Themen will der Tübinger Gemeinderat die Bürger künftig direkt abstimmen lassen. Die erste Version einer entsprechenden Bürger-App wurde nun vorgestellt. mehr...
jugend.beteiligen.jetzt: Website bündelt Erfahrungen
[2.11.2018] Wie sich die digitale Partizipation von Jugendlichen umsetzen lässt, zeigt eine neue Online-Plattform. Sie richtet sich unter anderem an Entscheidungsträger etwa vom Bund, der Länder oder Kommunen. mehr...
Ludwigshafen: Hol die Oberbürgermeisterin
[18.10.2018] Inspiriert von der Stadt Heidelberg startet die Stadt Ludwigshafen die Aktion #HolDieOberbürgermeisterin. Auf einer eigens dafür eingerichteten Internet-Seite können Bürger Projekte vorschlagen, die, bei entsprechender Zustimmung anderer Bürger, von der Oberbürgermeisterin besucht werden. mehr...
Welche Projekte die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen einmal besuchen sollte, können die Bürger via Internet öffentlich anregen.
Kreis Soest: Mängelmelder für Rad- und Fußwege
[18.10.2018] Im Kreis Soest können Mängel an Rad- und Fußwegen ab sofort online über einen Mängelmelder mitgeteilt werden. mehr...
Kreis Soest: Oberflächenschäden können Rad- und Fußgänger ab sofort online melden.
Mannheim: Digitalisierung mit Bürgerbeteiligung
[16.10.2018] Mannheim arbeitet an einer Digitalisierungsstrategie. Nach den Mitarbeitern der Verwaltung sind nun die Bürger gefragt, sich online einzubringen. mehr...
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen