Herne:
Digitalisierung wird Chefsache


[24.10.2018] Mit einer Stabsstelle für Digitalisierung rüstet sich die Stadt Herne für anstehende Herausforderungen. Angesiedelt im Büro des Oberbürgermeisters wird das Thema somit außerdem zur Chefsache.

Im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Herne ist jetzt eine Stabsstelle für Digitalisierung eingerichtet worden. Wie die Stadt in Nordrhein-Westfalen mitteilt, hat Oberbürgermeister Frank Dudda den 29-jährigen Verwaltungsbeamten Pierre Golz damit beauftragt, den Digitalisierungsprozess im Sinne der Menschen in Herne voranzutreiben und die Stadt für die digitale Zukunft zu rüsten. Bei ihm sollen künftig die Fäden der Digitalisierung zusammenlaufen. Golz besitze umfangreiche Erfahrungen im Projekt-Management und vor allem im Themenfeld Digitalisierung. Ferner ist er nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW für das Fach E-Government/Wissensmanagement. Mit der neuen Stabsstelle macht Oberbürgermeister Dudda das Thema Digitalisierung zur Chefsache. „Unser Auftrag als Verwaltung lautet: Alle Bürgerinnen und Bürger in Herne müssen von neuen Technologien profitieren“, sagt das Stadtoberhaupt. Pierre Golz erklärt: „Es muss im Kern darum gehen, die Lebens- und Arbeitsqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern sowie Unternehmen und Stadttöchter bei den anstehenden Herausforderungen zu unterstützen.“ Unterstützt wird die Stadt bei ihren Digitalisierungsvorhaben vom Forschungsverbund RuhrValley, der Gründerallianz Ruhr sowie von der Initiative Innovation Center. Die Partner werden nach Angaben der Kommune in die Ideenfindung einbezogen mit dem Ziel, technische Innovationen für Herne und städtische Unternehmen nutzbar zu machen. (ve)

http://www.herne.de

Stichwörter: Politik, Herne, Digitalisierung



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