Würzburg:
RIS reduziert Papierstapel


[28.2.2020] Vor sechs Jahren hat die Würzburger Stadtverwaltung ein Ratsinformationssystem eingeführt. Fast zwei Millionen Blatt Papier hat sie seither eingespart. Rund eine halbe Million Zugriffe verzeichnet außerdem das Bürgerinformationssystem der Kommune.

Seit dem Jahr 2014 nutzt die Würzburger Stadtverwaltung ein Ratsinformationssystem (RIS, wir berichteten). Wie die Kommune in Bayern mitteilt, nutzen mittlerweile 42 der 50 Stadtratsmitglieder das System und erhalten ihre Sitzungsunterlagen digital statt in Papierform. Rund 1,8 Millionen Blatt Papier und 11.800 Euro seien so seither eingespart worden. Auch seien rund 30.000 Euro an Portogebühren entfallen. Wollen sich die Bürger über die Arbeit des Stadtrats informieren, können sie – ebenfalls seit dem Jahr 2014 – ein mit dem RIS verbundenes Bürgerinformationssystem nutzen. Bis Ende Januar 2020 sind 501.248 Zugriffe darauf verzeichnet worden, berichtet die Stadt. „Das Ratsinformationssystem erleichtert die Arbeit des Stadtrats erheblich und macht diese noch dazu transparent für die Bürger“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Kolbow gegenüber der Mainpost. „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass als Auswirkung in sechs Jahren rund 1,8 Millionen Blatt Papier eingespart werden – das entspricht etwa einem Papierstapel mit einer Höhe von rund 180 Metern.“ (ba)

https://www.wuerzburg.de
Antwort der Stadtverwaltung auf eine schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion zum Würzburger RIS (Deep Link)
Beitrag in der Mainpost vom 26. Februar 2020 (Deep Link)

Stichwörter: Sitzungsmanagement, RIS, Würzburg



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