Beteiligung.NRW:
Neue Plattform für die Bürger


[9.2.2021] Mit der neuen Plattform Beteiligung.NRW will das Digitalministerium Nordrhein-Westfalen ein zentrales Bürgerbeteiligungsportal für die Behörden der Landesverwaltung anbieten.

Mit der neuen Plattform Beteiligung.NRW will das Digitalministerium Nordrhein-Westfalen ein zentrales Bürgerbeteiligungsportal für die Behörden der Landesverwaltung anbieten. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mitteilt, sollen so mehr Öffentlichkeitsbeteiligungen durchgeführt werden können. Das Portal soll Bürgern die Möglichkeit geben, sich digital in die Gestaltung von Politik und Verwaltung einzubringen – ob vor Ort in ihrer Kommune oder bei Vorhaben der Landesregierung. Dafür unterzeichneten Andreas Pinkwart, Digitalminister NRW, und Sachsens CIO Thomas Popp jetzt eine Kooperation zur kostenlosen Nutzung der sächsischen Beteiligungssoftware. Mitte des Jahres soll die Plattform starten. Mit dem zentralen Beteiligungsportal sollen der Einstieg in die Beteiligungsangebote des Landes vereinfacht, aber auch die Qualität der Partizipation gesteigert werden. Zu den geplanten Angeboten zählen Dialogverfahren zu gesellschaftspolitischen Fragen ebenso wie formelle Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzesentwürfen, Planungsvorhaben und anderen Regelungen. Die Bürgerbeteiligung am Verwaltungshandeln ist laut Ministerium ein zentraler Baustein der Open Government-Strategie NRW. Die Möglichkeit zur Teilhabe unterstütze eine „lebendige Demokratie“ und ermögliche der Regierung und den Verwaltungen, effizienter und im Sinne der Bevölkerung zu arbeiten. (sib)

https://www.open.nrw

Stichwörter: E-Partizipation, Nordrhein-Westfalen, Beteiligung.NRW, Open.NRW, Bürgerbeteiligung



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Hamburg: Partizipationssystem öffentlich verfügbar
[23.2.2021] Das digitale Partizipationssystem DIPAS der Stadt Hamburg ist nun auch für andere Kommunen und Organisationen verfügbar. Bürger können darüber genau verortetes Feedback zu Planungsvorhaben in ihrer Kommune geben, etwa anhand von digitalen Karten, Luftbildern oder 3D-Modellen. mehr...
Partizipationssystem DIPAS: Die Bürger können via Smartphone, PC oder so genannte Touchtables ihr Feedback zu Planungsvorhaben abgeben.
Halle: Die Stadt besser machen Bericht
[29.1.2021] In der Reihe „Meine Stadt besser machen“ erprobt die Körber-Stiftung analoge und digitale Beteiligungsformate in Kommunen. In Hamburg pilotiert, setzt beispielsweise die Bürgerstiftung Halle auf die Erfahrungen rund um die Online- und Offline-Bürgerdialoge. mehr...
Die Bürgerstiftung Halle will die Lebensqualität in ihrer Stadt steigern.
Detmold: Vertrauensräume schaffen Bericht
[28.1.2021] Wie die Digitalisierungsstrategie Detmolds aussehen wird, bestimmen die Bürger der Stadt mit. Analoge und digitale Beteiligungsformate laden unterschiedliche Zielgruppen zum Mitmachen ein. Als wichtige Partizipationsbasis fungiert eine Open-Source-Plattform. mehr...
Die Stadt Detmold kombiniert Online- und Offline-Mitmachformate.
Radolfzell: Zwei neue Apps zur Beteiligung
[21.1.2021] Radolfzell in Baden-Württemberg beschreitet neue digitale Wege in der Bürgerbeteiligung. Mit den Apps Mängelmelder und Bürgerbeteiligung holt die Stadt ihre Bürger bei der Stadtentwicklung noch stärker mit ins Boot. mehr...
Die Icons der Bürgerbeteiligungs- und Mängelmelder-App der Stadtverwaltung Radolfzell.
Virtuelle Formate: Beteiligung in der Krise Bericht
[18.1.2021] Kann die digitale Bürgerbeteiligung in der Corona-Pandemie eine echte Alternative sein, oder ist sie nur ein unzureichender Ersatz für Präsenzveranstaltungen? Einige Kommunen haben es bereits mit unterschiedlichen Konzepten getestet. mehr...
Friedrichshafen: Online-Befragung statt Praxiswerkstatt.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 3/2021
Kommune21, Ausgabe 2/2021
Kommune21, Ausgabe 1/2021
Kommune21, Ausgabe 12/2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen