KDO:
Bestandsaufnahme für Kommunen


[31.3.2021] Die Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) unterstützt Kommunen mit einer Bestandsaufnahme bei der Digitalisierung. Die Verwaltungen sollen so neue Selbsterkenntnisse und einen Fahrplan für das weitere Vorgehen erhalten.

Die KDO-Bestandsaufnahme ermöglicht Verwaltungen eine Außenperspektive auf ihren aktuellen Digitalisierungsstand. Für ein koordiniertes Vorgehen in Digitalisierungsvorhaben, brauchen Kommunalverwaltungen vorab eine Bestandsaufnahme. Oder es wird, wie in der Stadt Varel in Niedersachsen, nach neuen Impulsen zur Umsetzung gesucht. Mit der Bestandsaufnahme der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) sollen der Blick von außen gelingen, Potenziale und notwendige Ressourcen eingeschätzt und Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte in Richtung Digitalisierung ausgesprochen werden.
Zur Bestimmung der Ist-Situation sind laut Bericht des kommunalen IT-Dienstleisters drei verschiedene Befragungen nötig, die von der KDO durchgeführt werden. Ziel sei es, den allgemeinen Digitalisierungsstand der Verwaltung, das Stimmungsbild der Beschäftigten und die OZG-Leistungen der Kommune zu identifizieren. „Mit den Befragungen können wir neben den gewonnen Erkenntnissen das Thema Digitalisierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung greifbarer machen“, erklärt Oliver Snay, Produktmanager für Verwaltungsdigitalisierung bei der KDO. In der Stadt Varel wurden, nach einem Kick-off-Meeting, per Fragebogen die Rahmenbedingungen abgefragt, informiert die KDO.

Kommunen aktiv einbinden

Mithilfe eines Interviews, unterteilt in einen allgemeinen und einen fachspezifischen Teil, seien mittels quantitativer und qualitativer Fragestellungen die Erkenntnisse zum Stimmungsbild und konkreten Dienstleistungen in Bezug auf die Digitalisierung erhoben worden. „Damit werden die Mitarbeiter in den Kommunen aktiv in den KDO-Digitalisierungs-Check eingebunden“, erläutert Snay. „Um zukünftig noch mehr Personen zu erreichen, werden die Daten der Interviews über eine Online-Umfrage erhoben. Wer dennoch nicht auf die persönlichen Interviews verzichten möchte, kann diese als zusätzlichen Baustein beauftragen.“ Das Herzstück für die Auswertung stellt die Erhebung zum Sachstand der einzelnen OZG-Leistungen, kategorisiert nach Fachbereichen, dar. Hier wird mittels einer Tabelle der aktuelle Stand aufgenommen und ermittelt, welche Leistungen priorisiert digitalisiert werden sollten, erklärt der IT-Dienstleister.
Die gesammelten Informationen würden in einem umfassenden Bericht zusammengefasst. Enthalten seien neben den Auswertungen der Befragungen auch darauf basierende Handlungsempfehlungen. Hinzu komme eine Klassifizierung der Top-10-Dienstleistungen je Fachbereich. Insgesamt könne der digitale Reifegrad der Verwaltung fundiert bestimmt werden. Die Kommune halte abschließend also einen Fahrplan für das weitere Vorgehen in der Hand. (co)

https://www.kdo.de
https://www.varel.de

Stichwörter: Panorama, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Varel, OZG

Bildquelle: racorn / 123rf.com

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Digitale Kommune@Hessen: Gemeinsam digitaler werden
[10.7.2024] Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Digitale Kommune@Hessen wurde gemeinsam viel erreicht. Jetzt haben die teilnehmenden Städte Fulda, Gießen, Limburg, Marburg, Offenbach und Wetzlar eine Projektdokumentation vorgelegt – als Blaupause für andere Kommunen. mehr...
Im Rahmen des Projekts Total Digital der interkommunalen Zusammenarbeit Digitale Kommune@Hessen wurde gemeinsam viel erreicht. Jetzt liegt eine Projektdokumentation vor.
Kreis Neuburg-Schrobenhausen: KI für die Mitarbeiterschulung
[3.7.2024] Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen wurde von Bayerns Digitalminister Mehring als „Digitales Amt“ ausgezeichnet. Darüber hinaus pilotiert die Verwaltung eine Anwendung, die mittels KI-generierter Videos die Mitarbeiterschulung effizienter machen und Beschäftigte entlasten soll. mehr...
Serie GovTech Start-ups: Immer mehr Alternativen Bericht
[1.7.2024] Auf dem Markt für Public Sector Software steigt die Vielfalt: Vermehrt finden sich dort innovative Digitallösungen junger Start-ups. Auch Hersteller, deren Anwendungen bisher die Privatwirtschaft adressierten, entdecken die Verwaltung als interessanten Auftraggeber. mehr...
Die Auswahl an Software-Produkten wird größer.
forsa-Umfrage: Begrenztes Vertrauen in KI
[1.7.2024] Datengesteuertes Handeln in Politik und Verwaltung unter Rückgriff auf vielfältige Daten aus unterschiedlichsten Quellen – das ist eine der Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz eröffnet. Viele Deutsche fühlen sich bei dem Gedanken, dass der Staat mit KI Entscheidungen trifft, aber eher unwohl, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. mehr...
Kommunikation: Digital im Austausch Bericht
[27.6.2024] Mehr Dialog mit den Bürgern gipfelt in höheren Teilnahmezahlen bei Informationsveranstaltungen, Kursen und Events – wenn die Kommunikation erfolgreich ist. Dafür stehen Kommunen verschiedene digitale Werkzeuge zur Verfügung. mehr...
Ansprache sollte individuell auf den Bürger zugeschnitten sein.
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Aktuelle Meldungen