Nidda:
Privatwirtschaftlich finanzierte Glasfaser


[18.7.2022] Die Großgemeinde Nidda erhält ein privatwirtschaftlich finanziertes Glasfasernetz. Im Auftrag von Deutsche GigaNetz übernimmt die vitronet-Unternehmensgruppe die Planung und den Bau des Netzes, das 6.000 Liegenschaften mit insgesamt 9.500 Hausübergabepunkten erreichen soll.

Der privatwirtschaftliche Glasfaserausbau in Nidda ist bereits gestartet. In Hessen erhält die Großgemeinde Nidda mit ihren 18 Stadtteilen ein privatwirtschaftlich finanziertes Glasfasernetz. Im Auftrag des Unternehmens Deutsche GigaNetz wird vitronet das Netz laut eigenen Angaben planen und bauen. Den Auftrag ausführen werden mehrere vitronet-Tochterunternehmen. Genannt werden beispielsweise die Töchter Vitronet Projekte und Bergert Hoch- und Tiefbau.
In der Großgemeinde sollen Glasfaserstrecken mit einer Gesamtlänge von 140 Kilometern errichtet werden. Daran angeschlossen werden 6.000 Liegenschaften mit insgesamt 9.500 Hausübergabepunkten. Die Gesamtbauzeit betrage ein Jahr, sofern das Wetter mitspielt. Die Ausbauarbeiten durch Bergert Hoch- und Tiefbau und STG Kommunikation, eine weitere Tochter der vitronet-Gruppe, laufen bereits. Im ersten Schritt sei in der Kernstadt mit der Verlegung von Rohrsystemen begonnen worden. Verteilerkästen seien aufgestellt und zeitgleich dazu erste Hausanschlüsse eingerichtet worden. Anschließend soll der Ausbau im Ortsteil Unter-Schmitten starten. Von dort aus sollen dann die kleineren Stadtteile schrittweise erschlossen werden. Darüber hinaus werde mit Leinberger Bau ab Juni 2023 eine weitere vitronet-Tochter den geförderten Bereich in Nidda und Büdingen ausbauen.
„Wir freuen uns über das Vertrauen und die enge Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beim Ausbau von Nidda“, sagt Christoph Lüthe, Geschäftsführer der vitronet-Gruppe. „Diese leistet einen sehr wichtigen Beitrag für den beschleunigten privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Deutschland. Die Philosophie beider Unternehmen hinsichtlich dieser für den Wirtschafts- und Wohnstandort Deutschland existenziellen Zukunftstechnologie passt sehr gut zusammen. Nidda ist daher für uns nicht nur ein Ausbauprojekt, sondern markiert den Start einer langfristig angelegten Zusammenarbeit für die Glasfaser.“
„Als einer der marktführenden Dienstleister im Bereich Glasfaser- und Energie-Infrastruktur deckt die vitronet-Gruppe die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung bis zur schlüsselfertigen Fertigstellung von Glasfasernetzen perfekt ab“, ergänzt Dirk Brameier, CTO bei Deutsche GigaNetz. „Gerade angesichts immer knapper werdender Ressourcen im Tiefbau ist es wichtig, mit einem verlässlichen und kompetenten Partner zusammenzuarbeiten, der unsere Wünsche und unseren Bedarf bestens versteht und uns deutschlandweit unterstützen kann.“ (ve)

https://www.nidda.de
https://www.vitronet.de
https://deutsche-giganetz.de

Stichwörter: Breitband, Unternehmen, vitronet, Deutsche GigaNetz, Nidda, Glasfaser

Bildquelle: vitronet Gruppe/Bergert Hoch- und Tiefbau

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Breitband
Metropolregion Rhein-Neckar: Breitband-Portal gestartet
[17.8.2022] Zeitraubende bürokratische Prozesse bremsen vielerorts den Breitbandausbau aus. Ein von den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz entwickeltes Breitband-Portal soll den Informationsaustausch zwischen Antragstellern und zuständigen Stellen vereinfachen und den Glasfaserausbau beschleunigen. mehr...
Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung zu Gast bei der Metropolregion Rhein-Neckar.
BayernWLAN: 40.000ster Hotspot am Start
[15.8.2022] In Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde jetzt der 40.000ste Hotspot für das kostenlose BayernWLAN freigeschaltet. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Graue Flecken im Visier
[3.8.2022] Parallel zur Versorgung der so genannten weißen Flecken mit Glasfaser nehmen sich in Mecklenburg-Vorpommern Land und Kommunen nun auch die grauen Flecken der Breitbandversorgung vor. Erste Förderanträge an den Bund sind bereits gestellt, weitere werden derzeit vorbereitet. mehr...
Sontheim: 100 Prozent Glasfaser
[2.8.2022] Als erste Kommune wurde Sontheim im Jahr 2020 im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie gefördert. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit sind dort nun alle Haushalte mit einem Glasfaseranschluss versehen. mehr...
Das neue Sontheimer Glasfasernetz wird in Betrieb genommen.
Hornberg: Anschluss ans Turbo-Internet
[1.8.2022] Durch einen hybriden Ansatz von eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau erhält die Stadt Hornberg Anschluss an die Datenautobahn. Bis zum Jahr 2027 sollen rund 70 Prozent der Gebäude in der Ortenau mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet sein. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 08/2022
Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Breitband:
Aktuelle Meldungen